Die wahren Motive hinter den US-israelischen Bombenangriffen auf den Iran und ihre absehbaren Folgen
| Prof. Rodrigue Tremblay Global Research, 12. März 2026 „Wir stellen endlich Amerika an erste Stelle. Unsere Politik des Krieges, des Regimewechsels und des Nation-Building wird durch die Verfolgung amerikanischer Interessen ersetzt… Es ist die Aufgabe unseres Militärs, unsere Sicherheit zu schützen, nicht die der Weltpolizisten zu sein.“ Donald Trump (1946- ), republikanischer Kandidat (in einer Rede während des Präsidentschaftswahlkampfs 2024). „Es wird die Zeit kommen, da ihr lernen werdet, selbst zu beurteilen, was in der Welt vor sich geht, ohne dem Klatsch anderer zu vertrauen. Glaubt nichts, was ihr hört, und nur die Hälfte von dem, was ihr seht.“ Edgar Allan Poe (1809–1849), amerikanischer Schriftsteller (in seiner 1845 erschienenen Kurzgeschichte „Das System von Dr. Tarr und Prof. Fether“). Am Samstag, dem 28. Februar, starteten die US-Regierung unter Trump und die israelische Regierung unter Netanjahu unrechtmäßige, gemeinsame und unprovozierte Raketenangriffe auf den Iran (93 Millionen Einwohner). Grundlage dafür waren eine Reihe widersprüchlicher, falscher oder unbewiesener Behauptungen . Diese Militärangriffe haben einen umfassenderen Konflikt im Nahen Osten entfacht, weltweit wirtschaftliche Verwerfungen verursacht und könnten zu einem Dritten Weltkrieg führen. |
Pride, Power, and the Peril of Escalation: Why a U.S.–Israel War With Iran May Have No Real End

| By Prof. Ruel F. Pepa Global Research, March 16, 2026 The Middle East has entered a period of direct confrontation that many analysts long warned about: a full-scale conflict between the United States-Israel partnership and Iran. For decades, crises in missile exchanges, proxy conflicts, covert operations, and nuclear tensions repeatedly raised fears that such a confrontation could erupt. Those fears have now materialized. What began as a series of escalating military actions has rapidly evolved into a broader regional war. Yet much of the public discussion surrounding this conflict still rests on a familiar assumption that overwhelming technological superiority will produce a rapid and decisive outcome. That assumption is obviously dangerously misleading. A sustained war between the United States, Israel, and Iran is unlikely to resemble a short, controlled campaign. Instead, it has actually unfolded as one of the most complex strategic confrontations of the modern era. |
On the Brink of Global War
Feb 2026: Israel strikes Iran, US launches Operation Epic Fury. Tehran blocks Hormuz Strait. A geopolitical crisis testing global powers, diplomacy & the fragile international order.

| Think BRICS and Lorenzo Maria Pacini Mar 09, 2026 At the end of February 2026, the geopolitical scenario in the Middle East was marked by a sudden and significant deterioration in relations between Israel, the Islamic Republic of Iran, and the United States. What many observers considered a remote possibility—namely, a direct military conflict between Israel and Iran with the subsequent involvement of the United States—materialized extremely quickly, giving rise to a far-reaching international crisis. |
Nahost: Trump startet Forever-War | The Pioneer
Donald Trump hat mit einem kaum bezwingbaren Gegner leichtfertig einen Krieg begonnen, der Nahost aufwühlt und so keinen Frieden bringen kann. Nun könnte er die US-Galerie der gescheiterten Kriegspräsidenten prominent bereichern.
| Nach den Militäraktionen „Midnight Hammer“ (zur Zerstörung iranischer Atomanlagen), „Absolute Resolve“ (zur Entführung des venezolanischen Präsidenten) und „Epic Fury“ (zur Bombardierung des Iran) ist klar, dass Trump den Krieg mehr liebt als seine Wähler, denen er eine Ära des Friedens versprochen hatte. In seiner Amtseinführungsrede am 20. Januar 2025 prophezeite er den Menschen: My proudest legacy will be that of a peacemaker and unifier. That’s what I want to be – a peacemaker and a unifier.Zu Deutsch: Mein stolzestes Vermächtnis wird das eines Friedensstifters und Einigers sein. Das ist es, was ich sein möchte – ein Friedensstifter und Einiger.Er machte diesen Punkt zum zentralen Punkt seines Versprechens: We will measure our success not only by the battles we win, but also by the wars that we end – and perhaps most importantly, the wars we never get into.Zu Deutsch: Wir werden unseren Erfolg nicht nur an den Schlachten messen, die wir gewinnen, sondern auch an den Kriegen, die wir beenden – und vielleicht am wichtigsten, an den Kriegen, in die wir nie verwickelt werden.Stattdessen begann er in den Morgenstunden des 28. Februars mit der Bombardierung der Regierungsgebäude von Teheran einen Krieg, den er nicht gewinnen und noch nicht einmal beenden kann: The Forever War. Denn der Iran gab nicht klein bei, sondern zündete Raketen, die in Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait, Irak, Saudi-Arabien, Syrien, Jordanien, Katar, Bahrain und Oman niederkamen und die aufstrebende arabische Region in Angst und Schrecken versetzen. Die Vereinigten Staaten erleiden in diesen Tagen einen Kontrollverlust, weil sie das Monopol auf die Eskalationsdominanz verloren haben. Oder wie Edward Luce in der Financial Times gestern schrieb: Trump lost his monopoly on how the war unfolds.Zu Deutsch: Trump hat sein Monopol darauf verloren, wie sich der Krieg entwickelt.Den angegriffenen Iranern, die laut dem International Institute for Strategic Studies über 400.000 konventionelle Soldaten und fast 200.000 Soldaten der Revolutionsgarde befehligen, ist mit Luftschlägen nicht beizukommen. Zur Einschätzung der Situation ist es wichtig zu verstehen, dass derIran das mächtigste und gefährlichste Land ist, das die USA seit Hitler-Deutschland je angegriffen haben. Trump könnte die Galerie der gescheiterten Kriegspräsidenten – Lyndon B. Johnson, Nixon, Bush Junior und zuletzt Biden – prominent bereichern. Der Vietnamkrieg Agent Orange Ein berühmtes Foto und Seine Geschichte The Vietnamwar Agent Orange legacy The horrific impact of Agent Orange in Vietnam Das giftige Erbe des Vietnamkriegs Die Besetzung Afghanistans Twenty-one Years Ago, October 7, 2001, US-NATO Invades Afghanistan: It was an Act of Self Defense. “America was Attacked by an ‘Unnamed Foreign Power’ on 9/11” Taliban übernehmen Macht in Afghanistan – Hat der Westen versagt? Der Irak-Feldzug On the 20th Anniversary of Invasion of Iraq It Must be Clear: The U.S. Is the Greatest Threat to World Peace and Collective Humanity 20 Lies About the Iraq War Iraq War Remembrance, March 20, 2023: How the U.S. Contaminated Iraq with Depleted Uranium |
Nahost: Der Stand nach drei Tagen Krieg
| Der Konflikt zwischen den USA und Iran ist in einen regionalen Krieg eskaliert. Ein Überblick über die Ereignisse der ersten drei Tage. Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran ist eskaliert. Im Morgengrauen des Samstags befahl US-Präsident Donald Trump den Angriff des Militärs. Der oberste Führer des Iran, Ajatollah Ali Khamenei, wurde getötet. Aus den Gegenschlägen des Iran resultierte ein regionaler Krieg, der die gesamte Golfregion erfasst hat. Ein Ende ist noch nicht abzusehen. Eine Zusammenfassung der ersten drei Tage des Konflikts: #1 Wie verliefen die Angriffe? Am frühen Sonntagmorgen bestätigte das iranische Staatsfernsehen: Der oberste Führer des Iran, Ajatollah Ali Khamenei, ist nicht mehr am Leben. Kurz zuvor hatte bereits Trump auf Truth Social verkündet: Khamenei, one of the most evil people in history, is dead. Satellitenaufnahmen zeigen, dass der Amtssitz des Staatsoberhauptes nahezu vollständig zerstört wurde. Der US-Auslandsgeheimdienst CIA hatte Khamenei monatelang verfolgt und ermittelt, dass zur Stunde des Angriffs ein Treffen des Führers mit hochrangigen iranischen Offiziellen in dem Gebäude stattfinden sollte. Unter dem Codenamen „Operation Epic Fury“ attackiert das Militär Stellungen im ganzen Land. Allein in den ersten 24 Stunden wurden nach Angaben des US-Regionalkommandos mehr als 1.000 Ziele angegriffen – darunter das Hauptquartier der Revolutionsgarden und Marine, Luftabwehrsysteme, Kommunikationseinrichtungen, Kommandozentren sowie Stellungen mit ballistischen Raketen. Das US-Kommando meldete am Montag, der Iran habe keine Schiffe mehr im Golf von Oman. Vor Beginn des Krieges waren es noch elf. Explosionen wurden in allen Großstädten des Landes gemeldet. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth zufolge handelte es sich um den „tödlichsten, komplexesten und präzisesten Lufteinsatz in der Geschichte der Vereinigten Staaten.“ Er betonte zugleich: „Dies ist nicht der Irak. Dies ist kein endloser Krieg.“ Weitere führende Vertreter des iranischen Militärs sind bei den Angriffen ums Leben gekommen. Darunter befindet sich der Kommandeur der Revolutionsgarden, Mohammed Pakpur, sowie der iranische Verteidigungsminister Asis Nasirsadeh. Nach Angaben des Roten Halbmonds vom Montagvormittag sind bei den Angriffen Israels und der USA im Iran mindestens 555 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 100.000 Rettungskräfte seien landesweit im Einsatz. Der staatliche Rundfunk lenkt die Aufmerksamkeit auf einen Raketenangriff auf eine Grundschule im Süden des Landes, bei dem nach iranischen Angaben 165 Menschen ums Leben gekommen sein sollen. #2 Was will Washington erreichen? Offiziell einen Regimewechsel. In einer achtminütigen Videobotschaft auf Truth Social wandte sich Trump direkt ans iranische Volk: Die Menschen sollten sich in Sicherheit bringen und dann die Gelegenheit zum Umsturz nutzen. Er sagte: Das wird vermutlich eure einzige Chance auf Generationen hinaus sein. An die Revolutionsgarden richtete er eine direkte Drohung: Sie sollten die Waffen niederlegen oder „den sicheren Tod“ riskieren. Trump begründete den Angriff auch mit der wachsenden Bedrohung durch den Iran: Das ballistische Raketenprogramm Teherans sei „rasant und dramatisch“ gewachsen. Bei einer Pressekonferenz am Montag erklärte Trump, der Iran hätte bald auch Raketen gehabt, die US-Territorium hätten erreichen können. Zudem erhob Trump schwere Vorwürfe gegen Teheran mit Blick auf die Vorgeschichte des Angriffs: Immer wieder hätten die USA geglaubt, eine Einigung bei den Atomverhandlungen erzielt zu haben, nur um mitzubekommen, dass die Iraner einen Rückzieher machten. „Mit solchen Leuten kann man keine Geschäfte machen.“ #3 Welche Rolle spielt Israel? Israels Militär unterstützte die USA von Beginn an in ihrem Vorgehen. Unter dem Titel „Brüllen des Löwen“ greift die Luftwaffe militärische Ziele an. Im Fokus steht der israelischen Militärführung zufolge die Führung des Landes, die man unter anderem auch im Stadtzentrum von Teheran angriff. Bis Montagnachmittag hatte die israelische Luftwaffe nach eigenen Angaben mehr als 600 Stellungen attackiert. In der Nacht zum Dienstag bombardierte Israel das Kommunikationszentrum der staatlichen iranischen Rundfunkanstalt IRIB in Teheran. Mehr als 110.000 israelische Reservisten wurden mobilisiert. In der Nacht zum Montag weitete sich der Konflikt auf den Libanon aus: Die Hisbollah-Miliz feuerte Raketen auf Israel – als Reaktion auf die Tötung Khameneis. Israel bombardierte daraufhin Hisbollah-Stellungen im gesamten Land und griff nach eigenen Angaben ranghohe Milizionäre an. Die israelische Armee forderte die Bewohner von rund 50 Orten im Südlibanon zur Flucht auf. Über den gesamten Montag hinweg setzte Israel die Angriffe fort – darunter Einschläge in der Nähe des Fernsehsenders Al-Majadin und der iranischen Botschaft sowie Angriffe auf mehr als 70 Hisbollah-Einrichtungen, wie Kommandozentren und Waffenlager. Tausende Menschen flohen in langen Kolonnen aus Beirut. Israels Generalstabschef Ejal Zamir drohte der Hisbollah mit einem „vernichtenden Schlag“. Libanons Premierminister Nawaf Salam bezeichnete den Hisbollah-Angriff als „unverantwortlich“ und kündigte an, alles zu tun, um sein Land aus dem Konflikt herauszuhalten. Premierminister Benjamin Netanjahu kündigte am Sonntag an, die Angriffe auf Teheran in den kommenden Tagen noch weiter zu intensivieren. Israel setze „wie nie zuvor“ die gesamte Kraft der Armee ein – mit dem Ziel, dem Terrorregime „einen entscheidenden Schlag zu versetzen“. Bereits am Samstag hatte Netanjahu Trump für seine „historische Führungsrolle“ gedankt. In einem allem Anschein nach mit künstlicher Intelligenz erstellten Video auf Farsi richtete er sich an die iranische Bevölkerung: Bürger des Irans, lasst euch diese Gelegenheit nicht entgehen.#4 Wie reagiert der Iran? Irans Präsident Massud Peseschkian bezeichnete die Tötung von Führer Khamenei als „offene Kriegserklärung“. Diese richte sich gegen alle Muslime, insbesondere aber gegen alle Schiiten weltweit. Khamenei bezeichnete er als „Märtyrer“, dessen Standhaftigkeit ihn in die Geschichtsbücher eingeschrieben habe. Das Land reagierte mit Gegenschlägen. Die Revolutionsgarde feuerte nach eigenen Angaben seit Kriegsbeginn hunderte ballistische Raketen und mehr als 700 Drohnen auf israelische und US-amerikanische Ziele. US-Militärstützpunkte in der Region wurden angegriffen, sowie die US-Flotte in Bahrain. Raketen- und Drohnenalarm wurde in nahezu allen Ländern der Golfregion ausgelöst. Das US-Außenministerium forderte Amerikaner in mehr als einem Dutzend Ländern der Region auf, diese sofort zu verlassen. In der Nacht zu Dienstag wurde die US-Botschaft in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad von zwei Drohnen angegriffen. Es kam zu einem Brand, verletzt wurde laut lokalen Angaben jedoch niemand. In der Nacht zum Montag traf eine iranische Drohne den britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern, einem EU-Land. Verletzt wurde niemand. Am Montagnachmittag wurden zwei weitere Drohnen über Zypern abgefangen. Außenminister Johann Wadephul schloss einen Angriff auf ein Nato-Land nicht aus: „Ja, diese Gefahr besteht, das kann man nicht von der Hand weisen.“ Zugleich stellte er klar, Deutschland werde sich nicht an der Auseinandersetzung beteiligen. Griechenland entsandte als Reaktion vier F-16-Kampfflugzeuge sowie zwei Fregatten mit Luft- und Drohnenabwehrsystemen zur Unterstützung der Mittelmeer-Insel. Die Drohnenangriffe haben auch politische Konsequenzen: Die EU sagte zwei in Zypern geplante Ministertreffen ab. Auch Standorte im Nordirak und in Jordanien, an denen deutsche Soldaten stationiert sind, wurden mit Drohnen angegriffen. Die Bundeswehr bestätigte: Die Soldaten seien in Schutzbauten in Sicherheit, wohlauf und „offensichtlich nicht unmittelbares Ziel“ gewesen. Angesichts der zunehmenden Spannungen war bereits vorsorglich Personal abgezogen worden. Bis Montagnacht stieg die Zahl der gefallenen US-Einsatzkräfte auf sechs, meldete das US-Regionalkommando. In Kuwait stürzten mehrere US-Kampfflugzeuge ab. Die Crews überlebten. Sie waren versehentlich von der Flugabwehr des Landes angegriffen worden. In den Metropolen der Golfstaaten, etwa in Doha oder in Bahrains Hauptstadt Manama, waren Explosionen zu hören. Auch der Oman meldet Drohnenangriffe. Die Vereinigten Arabischen Emirate berichten am Sonntagnachmittag mindestens drei Tote. 541 iranische Drohnen und 165 ballistische Raketen wurden erfasst, 21 Drohnen trafen zivile Ziele, unter anderem am Touristen-Hotspot Dubai mit mehreren Verletzten. In Kuwait kam es durch die Trümmer abgefangener Drohnen zu Stromausfällen. In der Nacht zum Dienstag meldete das Land zudem zwei getötete Soldaten seit Beginn der iranischen Gegenangriffe. Am Montag schoss Katar erstmals zwei iranische Kampfflugzeuge über seinem Luftraum ab. #5 Was sind die Folgen für die Weltmärkte? Die Straße von Hormus ist gesperrt – oder zumindest kaum passierbar. Die iranischen Revolutionsgarden haben den Schiffsverkehr durch die Meerenge eingeschränkt: Schiffe erhalten Funkmeldungen, die ihnen die Durchfahrt untersagen, Besatzungen werden aufgefordert, die Maschinen zu stoppen und sich auf ein Entern vorzubereiten. Mindestens 150 Tanker stauen sich bereits vor der Meerenge zum Roten Meer. Täglich passiert ein Fünftel der globalen Öltransporte diese Engstelle. Der Ölpreis reagierte prompt: Brent verteuerte sich zum Handelsbeginn am Montag um bis zu 14 Prozent auf 82 Dollar pro Barrel. Der Gaspreis stieg um 18 Prozent. Auch fast das gesamte für Deutschland wichtige Flüssiggas aus Katar muss die Meerenge durchfahren. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche beruhigt: Deutschland drohe trotz der Lage keine Energieknappheit. Rund zehn Prozent der Gasversorgung in Deutschland besteht aus Flüssiggas – überwiegend aus den USA, Kanada und Angola. Schiffe werden umgeleitet oder warten außerhalb der Gefahrenzonen auf Anweisungen. Inzwischen wurden im Golf von Oman drei Schiffe angegriffen: Der Öltanker „Skylight“ wurde vor der omanischen Küste getroffen, die Besatzung wurde evakuiert. Zwei weitere Schiffe meldeten Treffer durch unbekannte Geschosse. Auch die Börsen reagierten. Der Dax schloss am Montag mit einem Verlust von 2,6 Prozent auf 24.638 Punkten. Marktbeobachter sprachen dennoch von einer vergleichsweise besonnenen Reaktion, da der Markt offenbar mit einem kurzen Konflikt rechne. An den New Yorker Börsen fielen die Verluste mit rund einem halben Prozent deutlich geringer aus. #6 Wie reagiert die deutsche Politik? Nach Beratungen mit Frankreich und Großbritannien positioniert sich Kanzler Friedrich Merz in einer ersten gemeinsam verbreiteten Erklärung gegen das iranische Regime. „Wir verurteilen die iranischen Angriffe auf Staaten in der Region auf das Schärfste. Iran muss seine willkürlichen Militärschläge unterlassen.“ Zugleich warnte Merz: Die Militärschläge seien „nicht ohne Risiko“. Man wisse nicht, ob der Plan aufgehe, durch Angriffe von außen einen politischen Wandel von innen zu ermöglichen. In einer zweiten Erklärung am Sonntagabend drohten Merz, Emmanuel Macron und Keir Starmer dem Iran auch mit militärischen Abwehrmaßnahmen: Man werde „die notwendigen Maßnahmen ergreifen“ – einschließlich des Ermöglichens „verhältnismäßiger militärischer Defensivmaßnahmen“, um die eigenen Interessen und die der verbündeten Partner in der Region zu verteidigen. Jürgen Hardt, außenpolitischer Sprecher der CDU, sagte zu The Pioneer: Die Zeit der Mullahs ist abgelaufen.Das Regime habe jede Chance zum Selbsterhalt verpasst – Verhandlungsangebote sabotiert, auf Proteste mit Mord reagiert. Ebenfalls deutlich wird CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter. Er sieht im Angriff eine Chance – Iran habe das Atomabkommen jahrelang hintergangen und Israels Existenzrecht nie anerkannt. „Ich beurteile das Vorgehen als folgerichtig und gut“, sagte Kiesewetter gegenüber The Pioneer. Der Erfolg bemesse sich daran, ob es zu einem echten Systemwechsel kommt. Kiesewetter: Das Mullah-Regime muss in seiner Gänze weichen.Sollte es fallen, wäre laut Kiesewetter „die Wurzel allen Übels im Nahen und Mittleren Osten beseitigt“ – der Irak könnte sich aus dem Klammergriff Teherans befreien, der Libanon einen Neuanfang ohne die Hisbollah wagen. Kritischere Töne kommen vom Koalitionspartner: Adis Ahmetovic, außenpolitischer Sprecher der SPD, warnt gegenüber The Pioneer vor einer „dramatisch“ verschärften Lage: Das Risiko einer regionalen Eskalation wächst – und sie muss mit aller Kraft verhindert werden.Der Iran dürfe keine Atombombe besitzen, der Konflikt sei aber „politisch lösbar“ und rechtfertige keinen Krieg. Seine Mahnung: Demokratie lässt sich nicht durch Marschflugkörper erzwingen.BSW-Chef Fabio De Masi bezeichnete die Aktionen der USA als „völkerrechtswidrigen Angriff“. Linken-Chef Jan van Aken mahnte: Militärische Angriffe auf nukleare Infrastruktur bergen katastrophale humanitäre und ökologische Risiken. #7 Wie wird es weitergehen? Nach der Tötung von Khamenei hat vorübergehend ein dreiköpfiger Rat das Land übernommen. Die Verantwortung für die Übergangsphase sollen Präsident Massud Peseschkian, Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi sowie Wächterratsmitglied Alireza Arafi übernehmen. Irans Außenminister Abbas Araghtschi hält es für möglich, dass ein Nachfolger schon binnen ein bis zwei Tagen gewählt wird. Als möglicher Kandidat gilt Khameneis Sohn Modschtaba Khamenei, der bislang kaum öffentlich in Erscheinung getreten ist. In einem Interview schätzte US-Präsident Trump, der Krieg werde „vier Wochen – oder weniger“ dauern. Zudem bekräftigte er, man sei „dem Zeitplan sogar voraus“. Zugleich betonte er, das Militär habe die „Fähigkeit, weit länger zu gehen“: „Was immer nötig ist, wir werden es tun.“ Die Angriffe liefen gut: Wir haben noch nicht einmal angefangen, hart zuzuschlagen. Die große Welle kommt bald.Einen Bodeneinsatz schloss Trump ebenfalls nicht aus. „Jeder Präsident sagt: ‚Es wird keine Bodentruppen geben.‘ Ich sage das nicht“, so Trump. Bislang seien 49 iranische Anführer ausgeschaltet worden. Bereits jetzt werde es „mehrere Jahre“ dauern, bis sich der Iran von den Angriffen des Samstags erholt habe, so Trump. Gleichzeitig signalisierte Trump Offenheit für diplomatische Lösungen. Gegenüber dem US-Magazin The Atlantic deutete er an, dass die neue iranische Führung Gesprächsbereitschaft gezeigt habe – und er bereit sei, diese Gespräche zu führen. Der Iran weist das jedoch öffentlich zurück: Teheran werde nicht mit Washington verhandeln. Der Iran habe den Krieg nicht begonnen und werde sich weiter verteidigen, heißt es. Zur genauen Zukunft des Landes bleibt Trump unklar. Es gebe „einige gute Kandidaten“ für die künftige Führung des Landes, sagte er dem Sender CBS. Namen möchte er nicht nennen: „Ich weiß genau wer, aber ich kann es Ihnen nicht sagen.“ Ein möglicher Kandidat: Reza Pahlavi, der Sohn des gestürzten Schahs von Persien. Noch in der Nacht zum Sonntag brachte er sich als Interimsführer ins Spiel. „Viele Iraner haben mich, oft trotz lebensbedrohlicher Situationen gebeten, diesen Übergang zu leiten“, schrieb er in einem Kommentar in der Washington Post. Operation Epic Fury: Trumps Ansprache im Wortlaut Droht der Weltwirtschaft ein Energiepreisschock? USA vs. Iran: Die Verteufelung der Welt |
Das Regime von Mohammad Reza Schah Pahlavi (1941–1979) im Iran wird oft als autokratisch, repressiv und brutal gegenüber politischen Gegnern beschrieben. Es war eine Diktatur, die von der Geheimpolizei SAVAK gestützt wurde, welche für Folter, willkürliche Verhaftungen und die Unterdrückung jeglicher Opposition bekannt war.
Wikipedia +2
Kernpunkte des Schah-Regimes:
- Unterdrückung: SAVAK, der Geheimdienst, agierte brutal gegen Dissidenten, Studenten und religiöse Gruppen, was zu tiefem Groll in der Bevölkerung führte.
- Autoritarismus: Der Schah errichtete einen Einparteienstaat, indem er alle anderen politischen Gruppen verbot und die Rastakhiz-Partei als einzige Partei einsetzte.
- Modernisierung & Ungleichheit: Die „Weiße Revolution“, ein schnelles Modernisierungsprogramm, führte zwar zu gesellschaftlichen Veränderungen, aber auch zu hoher Inflation und wirtschaftlichen Engpässen, von denen die breite Masse kaum profitierte.
- Westliche Unterstützung: Der Schah wurde stark vom Westen, insbesondere den USA, unterstützt, besonders nach dem von ausländischen Mächten unterstützten Putsch gegen Premierminister Mohammad Mossadegh im Jahr 1953.
Proteste: Die Unzufriedenheit über die autokratische Herrschaft und die soziale Ungleichheit führte schließlich zur Iranischen Revolution 1979
War in the Middle East, the Rothschilds, the Confidential Pentagon Memo: “Take Out 7 Countries… Finishing off Iran.” Resisting War
| By Robert J. BurrowesGlobal Research, March 02, 2026 On about 20 September 2001, just ten days after the destruction of the World Trade Centre buildings on 9/11, recently retired U.S. Army General Wesley Clark was visiting the Pentagon for meetings with Secretary Rumsfeld and Deputy Secretary Wolfowitz when he was assailed by another General whom he had formerly commanded. This General advised General Clark that the US was going to attack seven countries in five years. A few weeks later, a similar meeting between the same officers led General Clark to be confidentially shown a memo from the Secretary of Defense’s office earlier that day. Handing Clark the memo, the officer reported ‘This is a memo that describes how we’re going to take out 7 countries in 5 years, starting with Iraq, and then Syria, Lebanon, Libya, Somalia, Sudan and, finishing off, Iran.’ Watch ‘US Plans for the Middle East’. Video: Plans for the Middle East. US Army General Wesley Clark Video: This Version of the Video by Hamza dated 2016, 02 24 differs from that initial version released by Democracy Now. It documents the 7 countries. Plans for Middle East – U.S. Army Gen. Wesley Clark Video US Army General Wesley Clark, talks about the future plans to invade 7 Muslim Countries. General Wesley Clark: Because I had been through the Pentagon right after 9/11. About ten days after 9/11, I went through the Pentagon and I saw Secretary Rumsfeld and Deputy Secretary Wolfowitz. I went downstairs just to say hello to some of the people on the Joint Staff who used to work for me, and one of the generals called me in. He said, „Sir, you gotta come in you’ve gotta come in and talk to me a second.“ I said, „Well, you’re too busy.“ He said, „No, no.“ He says, „We’ve made the decision we’re going to war with Iraq.“ This was on or about the 20th of September. I said, „We’re going to war with Iraq? Why?“ He said, „I don’t know.“ He said, „I guess they don’t know what else to do.“ So I said, „Well, did they find some information connecting Saddam to al-Qaeda?“ He said, „No, no.“ He says, „There’s nothing new that way. They just made the decision to go to war with Iraq.“ He said, „I guess it’s like we don’t know what to do about terrorists, but we’ve got a good military and we can take down governments.“ And he said, „I guess if the only tool you have is a hammer, every problem has to look like a nail. „So I came back to see him a few weeks later, and by that time we were bombing in Afghanistan. I said, „Are we still going to war with Iraq?“ And he said, „Oh, it’s worse than that.“ He reached over on his desk. He picked up a piece of paper. And he said, „I just got this down from upstairs“ — meaning the Secretary of Defense’s office — „today.“ And he said, „This is a memo that describes how we’re going to take out 7 countries in 5 years, starting with Iraq, and then Syria, Lebanon, Libya, Somalia, Sudan and, finishing off, Iran.“ These are their evil plans! Invading innocent and poor countries for stealing (robbing) natural resources and then installing their puppet (slave) regimes or governments, raping women and girls, committing acts of ruthless barbarianism and terrorism by murdering and torturing the people (physically & mentally) of that country. Even the kids are not left, the Kids are also the target of Terrorism committed by the Americans, British and their allies. |
The Lion’s Roar: How the 2026 Strikes Changed the Middle East Forever

The „Lion’s Roar“ strikes shattered Iran’s facilities but not its ambition. Diplomacy collapsed, driving Tehran’s nuclear program deeper underground into hidden fortresses of desperation.

| Think BRICS Mar 03, 2026 The morning of February 28, 2026, did not bring the usual dawn to the Iranian plateau; instead, it brought the “Lion’s Roar”. As waves of American and Israeli munitions struck targets across the Islamic Republic, the geopolitical architecture of the Middle East, already fractured by decades of shadow war, finally collapsed into open, high-intensity conflict. For the second time in less than a year, the most scrutinized nuclear infrastructure on Earth was under fire. But beneath the smoke rising from the enrichment halls of Natanz and the mountain fastness of Fordow lies a deeper story—not just of centrifuges and enriched uranium, but of a nation’s strategic desperation and a global non-proliferation regime that may have just met its end. |
Präsident Trumps Pläne für den Nahen Osten – mit Syrien im Fokus
| Peter KoenigGlobal Research, 02. Juni 2025 Präsident Trumps Reise in den Nahen Osten, genauer gesagt zum US-Saudi-Investitionsforum in Riad Mitte Mai 2025, diente mehreren Zwecken. Zunächst unterzeichnete Saudi-Arabien einen Waffendeal mit den USA im Wert von 142 Milliarden Dollar und versprach zusätzliche amerikanische Investitionen in Höhe von 600 Milliarden Dollar. Das ist Dealmaking vom Feinsten. Zweitens kündigte Herr Trump während seines Aufenthalts in Saudi-Arabien unerwartet die Aufhebung aller Sanktionen gegen Syrien an. Dies ist das erste Mal seit fast 50 Jahren, dass Washington Syrien von Sanktionen verschont. Die US-Sanktionen gegen Syrien begannen 1979. Es scheint ein gewaltiger Wandel in der US-Nahostpolitik zu sein. Ein Wandel hin zu mehr Stabilität im Nahen Osten? Bei derselben Gelegenheit schüttelt Präsident Trump dem syrischen Interimspräsidenten Ahmad al-Sharaa die Hand und leitet damit einen der „umstrittensten“ politischen Schritte der USA in den letzten Jahrzehnten ein. |
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Middle East – Towards Endless Chaos?

| By Peter Koenig Global Research, January 02, 2025 At the moment all indications are that the Middle East is rapidly plunging into Chaos, with capital C. Since the article below was published, the US has apparently increased its troops stationed in Syria from 900 to at least 2,000. The Pentagon / NATO also has at least one aircraft carrier stationed in the Mediterranean Sea and at least two in the Gulf, thus encircling the Middle East by sea, air and land. Clearly, the US -still self-styled Empire- does not want to let go of the “Jewel” called the Middle East, loaded with 55% to 60% of the world’s energy resources; or better, and maybe even more importantly called, the “becoming” of Greater Israel for the Chosen People. This second point is not to be neglected. It is funded by those who have created and control the international monetary system, and reign over the worldwide money flow. We are talking of various quadrillions of US dollars-equivalent. |
The Middle East conflict is not going as well for the empire as it might seem
Anti-imperialist Nexus
| The mess is growing bigger by the day… Dec 23, 2024 In the spirit of Christmas, the US has decided al-Golani is a reformed terrorist and has dropped the $10 million price tag on his head. The move came after a “very productive” meeting in which the al-Qaida graduate reportedly came across as ”pragmatic”. Presumably, this is because HTS has cleaned up its act by… declaring women are biologically incapable of taking government roles, casting doubt on female judges returning to their jobs, and… publicly executing prisoners. I’m sure we can all agree this is an impressive start for the liberal new Syria. US diplomats told al-Golani that terrorist groups should not pose a threat in Syria – an interesting U-turn, given the empire has kept the terrorists going for 13 years. The US is now keen for Syria to move towards “democracy”, which is another way of saying it must have a “Western puppet government”. I never thought I’d see the day the empire officially welcomed al-Qaida into its fold. It’s funny how life turns out, isn’t it? Unsurprisingly, protests against Syria’s new government have already begun, but in defence of HTS, they haven’t done something crazy like open fire on protesters yet. We can’t say the same for Israel though. Israel decided to open fire on people protesting their invasion of the Golan Heights because the protest made them feel “unsafe”. I’m pretty sure this counts as terrorism. |

The Middle EastThe Great Gas Grab: How Resources Fuel Middle Eastern Conflicts

| Gas, pipelines, power: Trump’s first term alredy unveiled Syria’s resource wars, where energy becomes a global weapon: a critical lens into current geopolitical manipulation. Gas, geopolitics, and ambition: the Syrian conflict offers a stark window into how energy resources drive global power struggles. Since Trump’s first term, the battle for dominance over pipelines and gas reserves has escalated, turning energy into a weapon in a ruthless geopolitical game. Understanding these dynamics requires a step back to connect the dots of recent history, where economic interests often outweigh ideological clashes. |

Resetting the New Balance of Power in the Middle East
| The ongoing conflicts in Gaza and Lebanon, along with the escalating strikes between Israel and Iran, are reshaping the geopolitical realities of the Middle East. These crises are redefining the regional strategic landscape, posing critical tests to American leadership and its capacity to resolve such conflicts. The future regional balance of power will largely depend on the outcomes of the wars in Gaza and Lebanon, as well as other regional hotspots transformed by ongoing hostilities. As part of the preparations for the 11th Abu Dhabi Strategic Debate (ADSD), convened by the Emirates Policy Center (EPC) from November 10-12, 2024, experts participating in the ADSD outline their interventions on how these conflicts are altering the regional landscape. |
October 7 has fundamentally reshaped the regional strategic landscape. It has done so by:
1) Reviving the Palestinian issue as a central axis in regional politics;
2) Escalating the direct confrontation between Israel, Iran and Hezbollah;
3) Testing American leadership and its capacity to resolve regional crises; and
4) Complicating Israel’s relations with the Arab world and Turkiye.
Gaskriege im Mittelmeer

| Von Mike WhitneyGlobal Research, 10. Februar 2020 The Unz Review 5. Februar 2020 Das unerwartete Bündnis zwischen der Türkei und Libyen ist ein geopolitisches Erdbeben, das das Kräfteverhältnis im östlichen Mittelmeer und im gesamten Nahen Osten verändert. Der kühne Schritt der Türkei hat ihre Rivalen in der Region erzürnt und den Weg für eine dramatische Eskalation des seit neun Jahren andauernden libyschen Bürgerkriegs frei gemacht. Er hat die Staats- und Regierungschefs in Europa und Washington auch gezwungen, zu entscheiden, wie sie dem Plan der Türkei entgegentreten wollen, die von der UNO anerkannte Regierung der Nationalen Übereinkunft (GNA) zu verteidigen und ihre Seegrenzen von Europa nach Afrika auszudehnen, wodurch im Grunde „ein Wasserkorridor durch das östliche Mittelmeer entsteht, der die Küsten der Türkei und Libyens verbindet“. Die Staats- und Regierungschefs in Ankara sind der Ansicht, dass das Abkommen „ein großer Coup in der Energiegeopolitik“ ist, der dazu beiträgt, die „souveränen Rechte der Türkei gegenüber den Torhütern des regionalen Status quo“ zu verteidigen. Die Rivalen der Türkei sind jedoch anderer Meinung. Sie betrachten das Abkommen als einen nackten Machtkampf, der ihre Fähigkeit untergräbt, Erdgas aus dem östlichen Mittelmeer nach Europa zu transportieren, ohne türkische Gewässer zu durchqueren. In jedem Fall hat das Abkommen zwischen der Türkei und Libyen die Bühne für einen größeren Konflikt vorbereitet, in dem unweigerlich Ägypten, Israel, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Europa, Russland und die Vereinigten Staaten verwickelt werden. Alle Parteien scheinen die diplomatischen Kanäle gänzlich aufgegeben zu haben und bereiten sich stattdessen auf einen Krieg vor. Continue reading |
A New Middle East “Made in Iran” is About to be Born?

| By Elijah J. Magnier Global Research, January 11, 2020 Region: Middle East & North Africa Theme: US NATO War Agenda In-depth Report: IRAN: THE NEXT WAR? It would be inaccurate to say the US will leave the Middle East. However, it is certain that the assassination of one single man – the Iranian General Qassem Soleimani – is diminishing US influence significantly. This could not have happened without the (in) direct help of US President Donald Trump. Trump is doing everything possible to undermine and degrade US hegemony in the world. He doesn’t need any help in this endeavour, but his advisors and cabinet members share his talent for mismanaging foreign policy and national security affairs. With this bad advice US relations around the world, and particularly in the Middle East, have been run as if by a businessman, used to negotiating and intimidating with little subtlety and altogether lacking diplomatic skills. Continue reading |
Frieden im Nahen Osten? Warum Daniel Gerlach eine historische Chance sieht
| Von Marie-Christine Fischer Aktualisiert am 18.02.2019, 16:16 Uhr In Syrien und im Jemen toben Bürgerkriege, in Gaza fallen Bomben, die Situation im Irak ist fragil – und doch spricht ein Nahost-Experte von einer historischen Chance auf Frieden in der Region. Wie passt das zusammen? Lies weiter |
| Die entscheidende Zäsur vor 9/11 setzte das Jahr 1979, als zwei Großereignisse die Weltpolitik prägten: die bereits erwähnte Islamische Revolution im Iran mit der Machtübernahme Ajatollah Khomeinis und der sowjetische Einmarsch in Afghanistan. Washington und Riad unterstützten Saddam Hussein im irakisch-iranischen Krieg (1980–1988), der eine Million Menschen das Leben kostete, den Irak wirtschaftlich ruinierte Die sozialen Strukturen sind in allen arabischen Staaten ähnlich und gleichen äußerlich einer Pyramide. An der Spitze befindet sich eine kleine Machtelite aus Militärs oder Monarchen, die in Verbindung mit «fetten Katzen» Zugriff auf die staatlichen Ressourcen hat. Der soziale Aufstieg in diese Kaste, die untereinander versippt und verschwägert ist, kommt einem Lotteriegewinn gleich. Die Mentalität der Herrschenden, sich die Volkswirtschaften untertan zu machen, erklärt wesentlich, warum die Infrastruktur in den meisten arabischen Staaten schlichtweg verrottet ist, das Bildungssystem am Boden liegt, die Analphabetenquote teilweise mehr als 90 Prozent beträgt (Jemen, Sudan), Armut und Arbeitslosigkeit grassieren und drängende Herausforderungen, allen voran die Bevölkerungsexplosion, Stadtplanung, Wassermangel und Klimawandel, nur in Ansätzen, wenn überhaupt, angegangen werden. Die meisten Araber allerdings finden sich am unteren Rand der sozialen Pyramide wieder. Rund zwei Drittel der Bevölkerung leben als Tagelöhner von der Hand in den Mund. Nicht bürgerliche Mittelschichten also prägen Staat und Gesellschaft, sondern kleine Machteliten, die ihre Privilegien um jeden Preis zu bewahren und wenn möglich zu vererben suchen. Der Weg von Arabern und Muslimen in die Moderne wird solange von Terror und Gewalt begleitet werden, bis die Zeit reif ist für einen neuen «contrat social», einen neuen Gesellschaftsvertrag. Gegenwärtig durchleben sie den Rückfall in Banden- und Milizenherrschaft, die Verteidigung oder Rückeroberung der Macht durch skrupellose Alleinherrscher. Darin liegt das blutige Paradox der arabisch-islamischen Welt. Dieser Widerspruch zwischen dem weitverbreiteten Wunsch nach Wandel bei gleichzeitiger Regression dürfte fortbestehen, bis die imperialen Spielemacher im Hintergrund ihr Interesse an der Region verlieren oder die Machthaber, vielfach Warlords, neue Geschäftsfelder erschließen, die nach Stabilität verlangen. Oder bis der Blutzoll so hoch wird, dass die Menschen des Tötens überdrüssig werden. Das war der Fall im libanesischen Bürgerkrieg, der 1990 nach 15 Jahren endete. |
Auf dem Weg in einen neuen Krieg – Analyse zur Lage in Nahost
EXKLUSIV POLITIK
| 11.05.2018 Karin Leukefeld Die Parlamentswahl im Libanon Anfang Mai hat eine Spirale der Eskalation ausgelöst. Die USA weigern sich, die neuen Realitäten im Mittleren Osten zu akzeptieren. Israel, Saudi Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate rüsten zum Krieg gegen den Iran. Karin Leukefeld, derzeit in Damaskus, analysiert die Lage. Lies weiter |
Bundeszentrale für politische Bildung
Der Islamische Staat im Irak und Syrien (ISIS)
Guido Steinberg 26.8.2014
| Guido Steinberg 26.8.2014 Zur Person Dr. Guido Steinberg ist Islamwissenschaftler und arbeitet für die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin. Von 2002 bis 2005 war er Terrorismusreferent im Bundeskanzleramt. Kaum eine andere islamistische Gruppe steht derzeit so stark im Fokus der internationalen Aufmerksamkeit wie die ISIS (Islamischer Staat im Irak und Syrien). Woher kommt die militante Gruppe? Welche Rolle spielt sie im Syrien-Krieg? Und wie hängt sie mit al Qaida zusammen? |
| Die arabische Niederlage im Sechstagekrieg vom Juni 1967 hatte weitreichende Folgen, politisch wie psychologisch. Israel besetzte den ägyptischen Sinai, den Gazastreifen, die syrischen Golanhöhen und das Westjordanland (West Bank) einschließlich Ost-Jerusalems, damals jordanisch. Damit nahm der israelische Siedlungskolonialismus seinen Anfang, erneut wurden Palästinenser vertrieben, rund 250.000, in Richtung Gazastreifen und Jordanien. Die geradezu traumatische Zäsur von 1967 jedenfalls wurde zur Geburtsstunde des politischen Islam als neuem Hoffnungsträger der Massen, zunächst im arabischen Raum, später, nach der Revolution im Iran 1979, auch in der übrigen islamischen Welt. Der politische Islam also stellt eine Ausrichtung des Islams dar, eine vergleichsweise junge zumal, ist aber keineswegs mit ihm identisch. Und er umfasst ein weites Spektrum, das von der türkischen Regierungspartei AKP bis zum «Islamischen Staat» reicht. KommentarIn seinem hellsichtigen Buch «Selbstkritik nach der Niederlage», erschienen in Beirut 1969, befasste sich der syrische Philosoph Sadik al-Azm (1934–2016) mit der Frage, wie die gewaltige Kluft zwischen Selbstwahrnehmung und Wirklichkeit, zwischen Rhetorik und Realität zu erklären war. |
Maybrit Illner: Revolution in Nahost mit Peter Scholl Latour (03.02.2011)


Maybrit Illner diskutiert mit Peter Scholl-Latour, Jürgen Todenhöfer, Henryk M. Broder, Melinda Crane und Aktham Suliman. |
| Rolle der CIA im Nahen und Mittleren Osten 1947 gegründet um (u.a.) “verdeckte Operationen zum Sturz von Regierungen durchzuführen, die amerikanischen Interessen zuwiderhandeln.” Dieser (Putsch von 1953 gegen Irans Präsident Mossdegh) und der ein Jahr später, 1954, in Guatemala durchgeführte Coup gegen einen gleichfalls demokratisch gewählten Präsidenten lieferten der CIA die logistischen und organisatorischen Blaupausen für zahlreiche weitere Putsche weltweit.” “Gleichzeitig begannen die USA, die Region nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Dabei ging es vor allem um Erdöl, die Sicherheit Israels und den Kalten Krieg mit der Sowjetunion. Direkt und indirekt mischten sie sich in die innenpolitischen Verhältnisse im Nahen und Mittleren Osten ein und entdeckten ihrerseits den Staatsstreich als Mittel zum Zweck.” “Seinen Anfang nahm diese Entwicklung in Syrien, wo die CIA ihre ersten Putscherfahrungen sammelte. 1947 hatte die «Arabisch-Amerikanische Ölgesellschaft» ARAMCO mit dem Bau einer transarabischen Erdöl-Pipeline von Saudi-Arabien in die libanesische Hafenstadt Sidon begonnen (TAPLINE).” “Und damit begann der Showdown. Der demokratisch gewählte (syrische) Präsident Schukri al-Quwatli und die Mehrheit der Parlamentsabgeordneten weigerten sich, dem Pipeline-Bau auf syrischem Gebiet zuzustimmen.” Quelle M. Lüders, Die den Sturm ernten |
Nordafrika, Mittlerer und Naher Osten:
| Nordafrika, Mittlerer und Naher Osten: Karte Zwischen Revolte und Krieg Am 4. Januar 2011 verstarb Mohamed Bouazizi an den Folgen seiner Selbstverbrennung. Zu dieser Tat wurde der Tunesier getrieben, weil die Polizei seinen Obst- und Gemüsehandel beschlagnahmte und ihn damit seiner Existenzgrundlage beraubte. Rasch fanden landesweit Solidaritätskundgebungen statt, auf denen über diesen Einzelfall hinaus immer weitergehende Forderungen nach Presse- und Meinungsfreiheit und für demokratische Teilhabe gegenüber der korrupten Regierung von Ben Ali formuliert wurden. Alsbald schwappte diese Bewegung von Tunesien aus nach Ägypten und Algerien über. Im Windschatten dieser spontanen Volksbewegungen tummel(t)en sich jedoch rasch allerlei reaktionäre und klerikale Kräfte, beginnend mit der sog. Moslembruderschaft, über Salafisten, Dschihadisten, ehemaligen Afghanistan- und Irak-Kämpfern bis hin zu al-Qaida[1]. Auch unterschieden sich die Akteure in der Wahl ihrer Protestmethoden: Dominierten vor allem in Tunesien und Ägypten die meist spontane und über das Internet vermittelte Kommunikation und darauf fußende Demonstrationen, so bemächtigten sich insbesondere die Separatisten in der Kyrenaika[2] (Libyen) zuerst einmal der Waffen aus Polizei- und Armeestationen, indem sie diese überfielen. Besonders dramatisch ist die Situation in Syrien: Dabei wird immer offensichtlicher, dass NATO-Länder bereits in diesen Bürgerkrieg verwickelt[3] und auch die Rebellen in der Wahl ihrer Mittel nicht zimperlich sind und keineswegs den Regierungstruppen in der Anwendung von Gewalt nachstehen. Mitte April 2012 verabschiedete der UN-Sicherheitsrat zwei Resolutionen, die eine ausgewogene Sicht zur Gewaltfrage beinhalten, was gegen die NATO-Länder nur schwer durchsetzbar war: Kein zweites Libyen! Syrien: Was Russland und China aus dem letzten NATO-Krieg gelernt haben. Ein weiterer Text beschäftigt sich mit der zunehmenden Gewalt im Verlauf der sog. „syrischen Revolution“: Vom Protest zur bewaffneten Revolte. Dabei richtet sich der mediale Fokus immer wieder auf besonders brutalen Ereignisse, wie den mittlerweile vier Massakern. Zeitlich fanden diese immer statt, während sich der UN-Sicherheitsrat mit der Lage in Syrien befasste und stets wurden diese dazu verwandt, um einer westlichen Intervention das Wort zu reden. Wie wenig die mediale Darstellung von „Gut versus Böse“ der Wirklichkeit gerecht wird, ist Thema des Textes Zu Syrien und der Mär vom friedlichen Beginn der Proteste. Auch der deutschen Regierung ist weniger an einer Analyse der Fakten gelegen, sondern diese betreibt schiere Stimmungsmache, wie eine parlamentarische Anfrage der LINKEN offenbart: Westerwelles Syrien-Politik: Propaganda von Amts wegen. Angesichts einseitiger westlicher Einmischung und einer zunehmenden Militarisierung des Konflikts droht die gewaltfreie Opposition gänzlich unter die Räder des Krieges zu geraten. Die Redaktion Schattenblick sieht in einem Gastbeitrag im Syrien-Krieg einen strategischen Entwurf westlicher Hegemonie und ich selbst frage mich, was die Band „Pussy Riot“ mit Guantánamo und Syrien zu tun hat. Entschieden gegen eine westliche Intervention wandte sich DIE LINKE auf ihrem Parteitag: Kein neuer Krieg im Nahen Osten! |
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