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04 USA. Ruthless Dominance  

Einleitung

Uncle Sam erobert die Welt Full Spectrum Dominance, from Asia to Africa

Die USA - Land der Superlative:

  • die meisten Kriege
  • die meisten Kriegsverbrechen
  • die höchste Tötungsrate in ihren Kriegen
  • die höchsten Militärausgaben
  • die meisten Reichen
  • die meisten Armen
  • die meisten Waffen in Privatbesitz
  • meisten Morde durch Polizisten
  • die meiste Gefaengnisinsassen

Das vorsätzliche Unverständnis für den anderen Staat, die andere Religion, die uns fremde Kultur führt über die politische Sprachlosigkeit zur militärischen Aufrüstung und von dort mit der Routine des Schlafwandlers zum Konflikt, womöglich sogar zum Krieg.

John Pilger on the Coming War. Speak Up, Now! “America has Gone to War with the World”. May 1, 2023

May Pilger’s Legacy Live Forever

By John Pilger Global Research, January 07, 2024

Growth of Neoliberalism and Corruption in the West. “The Regression of Democratic Institutions”

By Shane Quinn Global Research, December 29, 2023

Kapitel 1 Das Imperium USA

Uncle Sam Rassist Imperialist Notorischer Kriegstreiber

«Der US-amerikanische Imperialismus wird sich kaum ändern» (1)

Redaktion /   Ziehen die USA aus ihrer teuren, mörderischen, aber erfolglosen Aussenpolitik jetzt die Konsequenzen? Antworten von Noam Chomsky.

(Red.) Noam Chomsky ist emeritierter Professor an der weltberühmten US-University MIT, ist Autor zahlreicher Bücher über die Politik, speziell auch über die Aussenpolitik der USA, und er ist einer der wenigen prominenten Publizisten, die sich weigern, sich dem US-amerikanischen Mainstream-Denken – die Welt soll so leben, wie es die USA vorgeben – zu unterwerfen. Chomsky – er wird am 7. Dezember 93 Jahre alt – antwortete auf Fragen des linken US-amerikanischen «Jacobin Magazine». Infosperber hat die Bewilligung eingeholt, das faktenreiche Interview – in deutscher Übersetzung – zu publizieren. Wir tun dies in zwei Teilen. (cm)

Jacobin: Wir haben gerade den zwanzigsten Jahrestag von 9/11 hinter uns. Es gibt Erwachsene in den Vereinigten Staaten, die noch nicht geboren waren, als 9/11 passierte. Joe Biden hat nun offiziell den Krieg in Afghanistan beendet und alle Truppen abgezogen. Glauben Sie, dass wir am Ende einer Ära angelangt sind? Erleben wir das Ende des amerikanischen Imperiums oder zumindest den Beginn einer neuen Phase?

Noam Chomsky: Ich denke, der Abzug wird praktisch keine Auswirkungen auf die imperiale Politik der USA haben. In den aktuellen Kommentaren zu Afghanistan geht es fast ausschliesslich darum, was uns der Krieg gekostet hat. Was er die Afghanen gekostet hat, wird so gut wie nicht thematisiert. Es gibt einige interessante Artikel, die zeigen, dass das, was die Presse vor zwanzig Jahren sehr gut verstand, aber eben lächerlich machte, in Wirklichkeit richtig war: Es gab zum vornherein keinen vernünftigen Grund für den Krieg. Osama bin Laden war erst ein Verdächtiger, als die Vereinigten Staaten begannen, Afghanistan zu bombardieren. Wenn es einen Verdächtigen gibt, den man festnehmen will, führt man eine kleine Polizeiaktion durch. Sie hätten ihn festnehmen und dann herausfinden können, ob er tatsächlich verantwortlich war, was sie nicht wussten. Das wurde acht Monate später sogar eingeräumt. Robert Muller, der Leiter des FBI, gab seine erste ausführliche Pressekonferenz, in der er – nach der wahrscheinlich intensivsten Untersuchung der Welt – sagte, dass «wir davon ausgehen, dass Al-Qaida und Bin Laden für den 11. September verantwortlich waren, aber wir konnten es noch nicht beweisen». Erst bombt man, dann prüft man, ob es einen Grund gibt. Wenn das jemand anderes tut, nennt man es Terrorismus. Wenn wir US-Amerikaner es tun, dann ist es ein Spass und ein Spiel.

Wir wissen heute, dass die Taliban 2001 bereit waren, sich zu ergeben. Aber Verteidigungsminister Donald Rumsfeld verkündete stolz: «Wir verhandeln nicht über Kapitulationen.»

Die von den Taliban vorgeschlagenen Bedingungen waren, dass ihre führenden Köpfe in Würde leben dürfen. Warum eigentlich nicht? Sie hatten doch nichts getan. Die Geschichte lautete, dass sie Terroristen beherbergt hätten. Tun wir das nicht auch? Wir haben einige der schlimmsten Kriegsverbrecher der Neuzeit in unserem Land – einschliesslich Menschen, die als Terroristen anerkannt sind, wie Orlando Bosch und Luis Posada, die in Florida unter dem Schutz der USA glücklich leben durften. Daran besteht kein Zweifel. Niemand zweifelte daran, dass sie Terroristen waren. Sie waren unter anderem für den Bombenanschlag auf ein kubanisches Passagierflugzeug verantwortlich, bei dem dreiundsiebzig Menschen getötet wurden.

Death of a Cold War Supervillain

HILARY GOODFRIEND

Luis Posada Carriles, an anticommunist militant who popped up throughout Latin America over the past half-century, died recently. He won’t be missed.

Posada is best known as one of the masterminds behind the 1976 bombing of Cubana flight 455 that killed seventy-three people, an attack against the socialist state in Cuba. Fidel Castro called him “the cruelest terrorist in the Western hemisphere.” But Posada’s CIA-financed career spanned several decades and multiple countries — including a lesser-known stint in El Salvador that placed him at the heart of one of the greatest scandals in recent US history: Iran Contra.

Es gab also keinen Grund, den Taliban ein Leben in Würde zu verwehren – ausser dem, was der prominenteste Vertreter des afghanischen Anti-Taliban-Widerstands, Abdul Haq, erklärte. Er wurde von einem hoch angesehenen Nahost- und Zentralasienexperten, Anatol Lieven, in der britischen Presse interviewt. Haq verurteilte die Invasion ebenso wie andere afghanische Anti-Taliban-Aktivisten aufs Schärfste. Er sagte: «Die USA versuchen, ihre Muskeln zu zeigen, einen Sieg zu erringen und allen in der Welt Angst zu machen. Sie kümmern sich nicht um das Leid der Afghanen oder darum, wie viele Menschen wir verlieren werden.» Abdul Haq wurde kurz darauf von den Taliban umgebracht. Jeder, der damals Haqs Meinung teilte, wurde von der Mainstream-Presse entweder ignoriert oder lächerlich gemacht. Jetzt räumen die Medien ein, dass seine Meinung richtig war.

Ist dies das Ende des Imperiums? Nein. Alles, was daraus resultiert, ist die Erkenntnis, dass der Krieg in Afghanistan für uns zu kostspielig war, so dass wir die Dinge in Zukunft anders angehen sollten.

Alles nur eine Frage der Kosten?

Jacobin: Sie haben an anderer Stelle erwähnt, dass die Menschen den Rückzug aus Afghanistan so verstehen, dass sie die Kosten des Krieges mit den möglichen inländischen Ausgaben für Sozialprogramme oder anderen Dingen vergleichen, die den Amerikanern zugute kommen könnten. Sie haben darauf hingewiesen, dass dies eine moralische Frage ist und dass wir den Afghanen nach Jahrzehnten des Terrors etwas schulden. Was wäre ein besserer Rahmen, um über die Beendigung der US-Militärkampagnen zu sprechen? Was schulden wir den Afghanen, wenn wir uns zurückziehen? Und was kann die Linke tun, um Druck auf die US-Regierung auszuüben, damit wir die enormen Zerstörungen in irgendeiner Weise wieder gutmachen?

Noam Chomsky: Sie haben Recht, was den Rahmen betrifft. Das ist die Art und Weise, wie es diskutiert wird. Und es stimmt, dass die gigantischen Kriegsausgaben im Allgemeinen –753 Milliarden Dollar Pentagon-Budget – uns zunächst einmal sehr weh tun werden. Ausserdem werden dadurch Mittel abgezogen, die für andere Zwecke dringend benötigt würden. Das gilt zwar nicht für Afghanistan, aber der Punkt ist richtig: Ja, wir sind dafür verantwortlich, etwas zu tun, um Afghanistan aus den Trümmern zu helfen, für die wir US-Amerikaner massgeblich verantwortlich sind. Es gibt konkrete Dinge, die wir tun könnten. Zum Beispiel sollten wir afghanische Flüchtlinge aufnehmen – und zwar ohne bürokratische Hürden. Sie sollten anständig behandelt werden. Wir müssen dieses schändliche Programm der Sanktionen gegen Afghanistan beenden. Ich mag die Taliban nicht. Sie von Jacobin mögen sie auch nicht. Aber das ist kein Grund, die Afghanen zu bestrafen. Sie brauchen die humanitäre Hilfe dringend. Es ist das afghanische Volk, das hungert, nicht die Taliban-Führer. Sanktionen bestrafen im Allgemeinen die Bevölkerung und nicht ihre Führung. Das war auch bei den Sanktionen gegen den Irak, den Iran, Kuba und Venezuela der Fall. (Und auch im Fall der Krim, Anm. der Red.)

Wir kennen die eigentlichen Gründe für die Sanktionen. Manchmal werden sie sogar angekündigt. Im Fall von Kuba in den 1960er-Jahren erkannten die Vereinigten Staaten, dass Castro sehr populär war. Sie dachten, dass der einzige Weg, seine Regierung zu stürzen, darin bestünde, Unzufriedenheit in der Bevölkerung zu schüren. Die Idee war, das Leben so beschwerlich zu machen, dass die Menschen die Regierung stürzen würden. Natürlich war das nicht der einzige Weg: John F. Kennedy startete auch einen grossen Terrorkrieg, der die Welt 1962 praktisch in eine nukleare Katastrophe führte. Unter Bill Clinton wurden die Sanktionen gegen Kuba sogar verschärft. Als sich Kuba nach dem Abzug der Russen in einer verzweifelten Lage befand, überholte Bill Clinton George W. Bush von rechts, um die Sanktionen zu verschärfen und die Bevölkerung auszuhungern und zu unterwerfen, damit sie die Bevölkerung, die Regierung stürzt. Genau das ist auch jetzt wieder der Fall.

Im Übrigen sind die Vereinigten Staaten das einzige Land, das solche Sanktionen verhängen kann. Sie implizieren auch Sanktionen Dritter. Jeder muss sie befolgen, sonst wird er aus dem internationalen Finanzsystem geworfen (Auch die Schweiz macht da bekanntlich mit. Anm. der Red.). Nur die Vereinigten Staaten sind dazu in der Lage, und das ist eine konkrete Form des Staatsterrorismus. Der Fall Afghanistan ist nun ein weiteres Beispiel.

Wir sollten auch die Finanzierung durch den Internationalen Währungsfonds und die Weltbank freigeben. Diese Institutionen blockieren die Finanzierung natürlich auf Druck der USA. Das sollte gestoppt werden. Wir sollten den Taliban und der afghanischen Bevölkerung die Möglichkeit geben, ihre Probleme selbst zu lösen.

In den späten 1980er Jahren gab es bessere Lösungen. Jetzt kümmern sich zum Beispiel alle um die Rechte der Frauen. Wie wunderbar und wie rührend! Was aber geschah schon in den späten 1980er-Jahren, als die Russen ihr Regime in Kabul hatten, das Regime von Mohammed Nadschibullāh, das die Rechte der Frauen schützte? Die Frauen gingen zur Universität und kleideten sich so frei, wie sie wollten. Aber sie hatten Probleme: Das Problem waren die von den USA unterstützten islamischen Verrückten wie Gulbuddin Hekmatyar, die Frauen mit der falschen Kleidung Säure ins Gesicht spritzten. Absolut glaubwürdige Leute schrieben damals Artikel darüber und schickten sie an US-Zeitschriften, aber die wollten sie nicht veröffentlichen, weil es sich um ein von Russland gestütztes Regime handelte.

Jacobin: Wie Sie erwähnten, gab es, als Biden den Truppenabzug aus Afghanistan ankündigte, plötzlich eine Welle von Medienkommentaren, in denen es um afghanische Frauen und Mädchen ging und darum, welches Schicksal ihnen unter den Taliban drohen könnte. Wenn uns die letzten Jahrzehnte etwas gelehrt haben, dann, dass wir «humanitären Interventionen» misstrauisch gegenüberstehen sollten. In der Zwischenzeit berufen sich viele Progressive auf die Pottery-Barn-Regel: «Wenn du es kaputt machst, kaufst du es.» Sie halten es nicht für richtig, dass die Vereinigten Staaten dieses Desaster in Afghanistan verursachen und dann einfach einpacken und abziehen. In Anbetracht all dieser Kommentare fragen wir uns, ob es andere humanitäre Projekte gibt, die Ihrer Meinung nach von Progressiven unterstützt werden sollten – abgesehen von der Beendigung der Sanktionen und der Aufnahme weiterer Flüchtlinge –, die nicht in die Falle der Fortsetzung der Intervention tappen.

Afghanistan ist kein Einzelfall

Noam Chomsky: Ich bin sicher, dass es vor Ort in Afghanistan gute Leute gibt, die sich wirklich für die Menschenrechte einsetzen. Aber sie sind nicht die politischen Entscheidungsträger. Der erste Schritt bei einer humanitären Intervention ist es, mit der Zerstörung aufzuhören. Wenn wir aufhören können, zu zerstören, zu terrorisieren und unsere Macht einzusetzen, um alle einzuschüchtern, wäre das ein grosser Schritt nach vorn. Wenn wir so weit sind, können wir anfangen, über Dinge nachzudenken, die einen Wert haben.

Dieser Text erschien erstmals im US-Magazin Jacobin. Das Interview führten die Journalistinnen J. C. Pan und Ariella Thornhill. Die Übersetzung ins Deutsche besorgte Christian Müller. – Das vollständige Interview kann (in englischer Sprache) hier gelesen und auch auf Youtube angesehen und gehört werden.

«Statt zu terrorisieren ein humanitäres Programm starten»

Redaktion /   Noam Chomsky: Ziehen die USA aus ihrer teuren, mörderischen, aber erfolglosen Aussenpolitik jetzt die Konsequenzen? (Folge 2)

U.S. Savage Imperialism The U.S. Empire, the Mideast, and the world,

By Noam Chomsky December 31, 2010

Auszug

It’s tempting to go back to the beginning. The beginning goes pretty far back, but it is useful to think about some aspects of American history that bear directly on current U.S. policy in the Middle East. The U.S. is a pretty unusual country in many ways. It’s maybe the only country in the world that was founded as an empire. It was an infant empire—as George Washington called it—and the founding fathers had broad aspirations. The most libertarian of them, Thomas Jefferson, thought that this infant empire should spread and become what he called the “nest” from which the entire continent would be colonized. That would get rid of the “Red,” the Indians as they’d be driven away or exterminated. The Blacks would be sent back to Africa when we don’t need them anymore and the Latins will be eliminated by a superior race.

Conquest of the National Territory

It was a very racist country all the way through its history, not just anti-black. That was Jefferson’s image and the others more or less agreed with it. So it’s a settler colonialist societySettler colonialism is far and away the worst kind of imperialism, the most savage kind because it requires eliminating the indigenous population. That’s not unrelated, I think, to the kind of reflexive U.S. support for Israel—which is also a settler colonial society. Its policies resonate with a sense of American history. It’s kind of reliving it. It goes beyond that because the early settlers in the U.S. were religious fundamentalists who regarded themselves as the children of Israel, following the divine commandment to settle the promised land and slaughter the Amalekites and so on and so forth. That’s right around here, the early settlers in Massachusetts.

Noam Chomsky

Siedlerkolonialismus – Vertreibung und Ausrottung der Indianer – Sklaverei – Rassismus

“Die USA sind die kriegerischste Nation der Weltgeschichte”

“Die USA sind keine Demokratie, sondern eine von Korruption und Bestechung durchsetzte Oligarchie”

Ex-President Jimmy Carter

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Teil 1 Das Imperium

Wir sind jetzt ein Imperium, und wenn wir handeln, so erschaffen wir unsere eigene Realität.”

Karl Rowe, ehemaliger Leiter des Büros für Strategische Initiativen der US-Regierung

“Wir sind ein sehr junges Imperium. Wir möchten nicht einmal daran denken, dass wir ein Imperium sind”

George Friedman

Chicago Council On Global Affairs

Der Tod Kommt aus Amerika13.03.2015

Der Tod kommt aus Amerika“ und die Bestätigung kommt durch den Chef von STRATFOR selbst: 

“US-Hauptziel seit einem Jahrhundert war es, ein Bündnis zwischen Russland und Deutschland zu verhindern. Der Gründer und Vorsitzende des führenden privaten US-amerikanischen Think Tank STRATFOR  George Friedman in einem Vortrag für The Chicago Council on Global Affairs über die geopolitischen Hintergründe der gegenwärtigen Ukraine-Krise und globalen Situation insgesamt.

Man lernt beim „Genießen“ dieses Videos, wie unbedeutend und verlogen die Partnerschaft mit den USA ist und welche Rolle TTIP spielen könnte.(…). Hier werden Handlungsanweisungen für die US-Sicherheits- und Außenpolitik geäußert, die durch die praktische Politik der USA erstaunlich weitgehend bestätigt werden und die man zugleich als  zynisch und menschenverachtend werten muss, jedenfalls tödlich für 100 tausende Menschen. Wenn du dir   die Äußerungen von Friedmann anhörst, dann wirst du manche Schritte und Schachzüge der US-Politik und der dahinter steckenden, von den Republikanern geprägten Ideologie besser einordnen können.Du wirst Äußerungen von Kritikern bestätigt sehen, die von der herrschenden Meinung in Deutschland als antiamerikanisch abgetan werden. ..

Der Tod kommt aus Amerika. 100.000 Tonnen schwer. Eine Botschaft für die Welt. 

Artikel vom 27. Juli 2017

Albrecht Müller

“Weltherrschaft statt Gemeinschaft aller Völker, Konfrontation statt Entspannung. Das ist eine veränderte Weltordnung”

Manchmal hat meine Regionalzeitung, „Die Rheinpfalz“ aus Ludwigshafen, eine wirklich aufklärende Aufmachung. So am vergangenen Montag auf der Titelseite mit diesem Bild und dem Text an der Seite:

Stellen Sie sich vor, der russische Präsident Putin würde auf einem Flugzeugträger erscheinen, ihn in Dienst stellen und Ähnliches sagen wie US-Präsident Trump: „Amerikanischer Stahl und amerikanische Hände haben eine 100.000 Tonnen schwere Botschaft an die Welt konstruiert: Amerikas Macht ist allen überlegen, und mit jedem Tag unter meiner Regierung werden wir größer und besser und stärker.” Albrecht Müller.

Die 100.000 Tonnen schwere Botschaft und die begleitenden martialischen Worte des US-amerikanischen Präsidenten sind in diesen Tagen der dritte Beleg dafür, dass die USA nicht mehr viel von Partnerschaft halten: Das amerikanische Repräsentantenhaus hat – parteiübergreifend – Sanktionen gegen Russland beschlossen, unter denen nicht nur Russland, sondern auch Europa leiden wird. (siehe hier) Und die USA haben deutlich gemacht, dass sie die Gaslieferungen Russlands an Europa stören und mindern wollen; sie sind gegen die Pipeline Nordstream 2 und sie wollen die Lieferungen Russlands ersetzen durch eigene Flüssiggaslieferungen, um so ihrer Fracking-Wirtschaft den interessanten Absatzmarkt Europa zu öffnen. (Ein kritischer Beitrag dazu siehe hier)

Paul Craig Roberts – The Greatest Human Threat The World Has Ever Known

March 17, 2015

With the eyes of the world still focused on the Fed meeting, today Dr. Paul Craig Roberts warned King World News about the greatest human threat the world has ever known. This is an ominous warning from the former U.S. Treasury official as he is warning global leaders the world is headed for disaster.

By Dr. Paul Craig Roberts Former U.S. Treasury Official

March 17 (King World News) – Washington’s EU vassals might be finding their backbone. Britain, Germany, France, and Italy are reported to have defied Washington’s orders and applied to join the Chinese-led Asian Investment Bank. Australia, Japan, South Korea, Switzerland and Luxembourg might also join.

Critical Element Of American Imperialism

Washington uses its development banks such as the Asian Development Bank, the World Bank, along with the IMF, in order to exercise financial and political hegemony. These banks are crucial elements of American economic and political imperialism.

Chinese-Led Bank Will Help Asian Countries

The Chinese-led bank will, of course, be much more effective. The Chinese will use the bank to actually help countries and thereby make friends and grow trust, whereas Washington uses its banks for domination by force.

Escape Washington’s Domination

This new bank, together with the BRICS Bank, will provide countries with escape routes from Washington’s domination.

Greatest Threat The World Has Ever Known

The Evil Empire is beginning to crack. It will crack more as the Russian-Chinese alliance unfolds its potentials and when European capitals understand that hegemonic Washington has put their existence at risk in order to try to prevent Russia’s rise. The crazed American and British neocon nazis, and their dupes among the populations, comprise the greatest human threat that the world has ever known. The sooner the Evil Empire collapses, the safer the world will be. ***To read the article Dr. Paul Craig Roberts references …Continue reading on page 2 by CLICKING HERE.

***ALSO JUST RELEASED: Is The Price Of Gold Really Headed Above $12,000? CLICK HERE.

© 2015 by King World News®. All Rights Reserved. This material may not be published, broadcast, rewritten, or redistributed. However, linking directly to the blog page is permitted and encouraged.

Europe: Destined for conflict.“ 

The Chicago Council on Global Affairs and Stratfor founder and CEO George Friedman present a discussion on the emerging crisis in Europe.

Europe has inherent flashpoints smoldering beneath the surface which are destined to erupt again, including half a dozen locations, borderlands, and cultural dynamics that have the potential to upend Europe as we know it, says Friedman. He identifies the flashpoints and discusses how can we prepare.

Ich zitiere aus dem Buch von Noam Chomsky.

Das Primat der militärischen Intervention und der unerbittliche Drang, alleinige Weltmacht zu bleiben, bilden die Konstanten der amerikanischen Politik –

auch wenn dadurch Staaten ins Chaos und Menschen ins Verderben getrieben werden.

Im Land selbst dagegen haben bis heute die Reichen und Mächtigen fast freie Hand, jenseits demokratischer Kontrollen. Es geht ihnen nur um Gewinn- und Einflussmaximierung – die weltweite Bedrohung durch Klimawandel und Atomarsenale nehmen sie ungerührt in Kauf. Wohin führt uns das? Welche Folgen hat das für den Rest der Welt?“ In seiner so brillanten wie präzisen Analyse beschreibt Noam Chomsky die fatalen Folgen der imperialen Politik der USA für das ohnehin immer chaotischere Zusammenleben auf unserem Planeten.”

Noam Chomsky full length interview: Who rules the world now?

Cathy Newman’s full interview with Noam Chomsky.

From Trump and Clinton, to climate change, Brexit and TPP, America’s foremost intellectual presents his views on who rules the world today. 

Die USA sind ein Schurkenstaat Noam Chomsky

Er ist ein Superstar in der Welt der Intellektuellen, ein überaus produktiver Autor und selbst ernannter Anarchist, der auch mit 86 Jahren nicht kürzer tritt. Er prangert immer noch Unrecht an, dabei hat er im Allgemeinen den Westen in der Schusslinie. Ich habe mich in die Vereinigten Staaten aufgemacht, um mich mit Noam Chomsky zu treffen. Wir führten das Interview in seinem Büro am Massachusetts Institute of Technology.

USA bleiben größter Waffenexporteur der Welt 

09.03.2020 

Mehr als ein Drittel aller Rüstungslieferungen weltweit stammt laut dem Institut Sipri aus US-Fabriken. Deutschland belegt Platz vier der größten Waffenexporteure.

Der weltweite Rüstungsmarkt wird von den Amerikanern dominiert: Sie haben einen Anteil von 36 Prozent an den Gesamtausfuhren von Großwaffen, wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri in einem nun veröffentlichten Bericht mitteilte. Größter Rüstungsimporteur ist Saudi-Arabien, gefolgt von Indien, Ägypten, Australien und China.

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Kolonialmacht USA

“Die amerikanische Version der Kolonie ist die Militärbasis”     

Chalmers Johnson Professor für Politikwissenschaften

Chalmers Johnson galt als einer der profiliertesten Kenner der amerikanischen Asienpolitik und war Präsident des „Japan Policy Research Institute“. In seinen späteren Büchern äußerte Johnson scharfe Kritik an der zunehmenden Militarisierung der US-amerikanischen Außenpolitik. Er stellte sich dadurch in Opposition zu der Politik von Präsident George W. Bush und den außenpolitischen Konzepten der sogenannten Neokonservativen in den USA.

SIPER

TOP-10 der am stärksten von US-Soldaten besetzten Länder im Jahr 2017

Erschienen März 2019

Alexandre de Robaulx de Beaurieux,

Chalmers Johnson  on Our Military Empire

GPF (Global Policy Forum)

Mehr als 700 Militärstützpunkte auf der ganzen Welt verteilt. 

(In Deutschland Ramstein und 23 weitere Militärbasen  s.u.)

Der Amerikaner Chalmers Johnson, Professor für Politikwissenschaften“

„Extrakt aus dem Interview vom März 2006 mit Tom Engelhardt

“So what kind of empire is ours? The unit is not the colony, it’s the military base. This is not quite as unusual as defenders of the concept of empire often assume. That is to say, we can easily calculate the main military bases of the Roman Empire in the Middle East, and it turns out to be about the same number it takes to garrison the region today. You need about 38 major bases. You can plot them out in Roman times and you can plot them out today.

An empire of bases — that’s the concept that best explains the logic of the 700 or more military bases around the world acknowledged by the Department of Defense.

Now, we’re just kidding ourselves that this is to provide security for Americans. In most cases, it’s true that we first occupied these bases with some strategic purpose in mind in one of our wars. Then the war ends and we never give them up. We discovered that it’s part of the game; it’s the perk for the people who fought the war. The Marines to this day believe they deserve to be in Okinawa because of the losses they had in the bloodiest and last big battle of World War II.I was astonished, however, at how quickly the concept of empire — though not necessarily an empire of bases — became acceptable to the neoconservatives and others in the era of the younger Bush. After all, to use the term proudly, as many of them did, meant flying directly in the face of the origins of the United States. We used to pride ourselves on being as anti-imperialist as anybody could be, attacking a king who ruled in such a tyrannical manner. That lasted only, I suppose, until the Spanish-American War. We’d already become an empire well before that, of course

Deutschland – Besetztes Land

Video: Has Germany Become a Colony of the United States?

Chancellor Olaf Scholz Gives „The Green Light“ to Joe Biden

By Prof Michel Chossudovsky Global Research, February 19, 2023

There never was an effective “Secret Operation” to ensure that an act of sabotage of Nord Stream would be “untraceable to the United States”.

The project had been discussed behind closed doors in 2021 as outlined by Seymour Hersh, but the actual planning of this so-called “secret operation” started in December 2021 extending to its execution in June 2022 and the actual sabotage on September 26-27, 2023. (see map below).

Timeline

In late December  2021, National Security Advisor Jake Sullivan convened what was described as “a newly formed task force” (Joint Chiefs of Staff, CIA, State Department, and Treasury) pertaining to Russia’s War preparations.

Within the group, there was a debate as to what action was to be taken regarding Nord Stream. “The CIA argued that whatever was done, it would have to be covert. Everyone [in the task force] involved understood the stakes”.

Early 2022:  A covert operation was envisaged. The CIA reported to the Task Force: “We have a way to blow up the pipelines.” i.e. which is “untraceable”.  

One Month Later, February 7, 2022

While we are not privy to the conversations in the Oval Office between President Joe Biden and Germany’s Chancellor Olaf Scholz, the public declarations of both Biden and Scholz at the February 7, 2022 White House Press Conference confirm the following:

  • The “Secret Operation” was no longer Secret,
  • The Decision was made Public,
  • There was a de facto “bilateral understanding” between U.S. President Biden and Germany’s Chancellor Scholz to proceed with the act of sabotage of Nord Stream 2. 

Feb 20, 2023

Did the US Blow Up Nord Stream If There Is No Media to Report It?

Feb 20, 2023


Norway’s Atonement for Nord Stream Sabotage

Feb 20, 2023


Is the U.S. Biden Administration Behind the Blowing Up of the Nord Stream 1 and 2 Pipelines Between Russia and Western Europe?

Feb 16, 2023

The US Destroyed the Nord Stream Pipeline. Interview with Seymour Hersh

Feb 16, 2023

Die US-Militärbasen in Deutschland 2018 – Bananenrepublik

Diese befinden sich überwiegend in der amerikanischen und britischen Besatzungszone von 1945. Zufall? Wohl kaum. Man konnte die Besatzung vor Ort fortführen und die geschaffenen Strukturen übernehmen und weiterentwickeln.

17 amerikanische Standorte

US-Garnison Ulm/Neu-Ulm

Stuttgart

Germersheim Army Depot

Hohenfels

2 britische Standorte und der britischer Hub Sennelager

4 multinationale Standorte

Die Vormachtstellung im Mittleren Osten 19.04.2018 – Bananenrepublik

Textfassung des Vortrags von Albrecht Müller bei „Stopp Ramstein“. Und: Ist die Spirale der Eskalation zwischen NATO und Russland vom Himmel gefallen?

Willi Wimmers  Brandrede gegen die US -Airbase Ramstein 10.06.2016

Albrecht Müller von der US-Airbase Ramstein 

Die Kampagne gegen die Air Base Ramstein und für den Frieden geht weiter

Grundgesetz Art 26 (1)

Wie und warum die USA noch immer Deutschland kontrollieren

Schröder: „Werden von USA wie besetztes Land behandelt“

„Wir können uns nicht gefallen lassen, dass wir wie ein besetztes Land behandelt werden.“ Mit derart scharfen Worten hat der deutsche Altkanzler Gerhard Schröder die Handelspolitik der USA kritisiert. Zugleich forderte er in dem am Freitag veröffentlichten Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters eine Annäherung Deutschlands an China.

„Wenn ich mir das Agieren des amerikanischen Botschafters in Deutschland so anschaue, habe ich den Eindruck, er versteht sich eher als Besatzungsoffizier denn als Botschafter der Vereinigten Staaten in einem souveränen Staat.“ DIE PRESSE am 16.11.2018

Top-Geheimdienstler: Deutschland ist immer noch ein besetztes Land

Ich zitiere aus dem Artikel

“Der ehemalige Chef des Österreichischen Verfassungsschutzes, Gert R. Polli, hält die Abhängigkeit des BND von den US-Geheimdiensten für einen schweren Fehler: Aktuell könne Deutschland weder seine Bürger noch seine Wirtschaft und nicht einmal seine Regierung von Spionage-Angriffen schützen. Deutschland sei immer noch ein besetztes Land., weil die Geheimdienste praktisch unbehelligt operieren könnten.”

Interview Deutsche Wirtschafts Nachrichten vom 14.06.2015

Besatzungsmacht USA: das Märchen von der Souveränität Deutschlands 

Peter Orzechowski

Rezension
“Besatzungsmacht USA: das Märchen von der Souveränität Deutschlands Wie frei und souverän ist Deutschland? Über 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs verhalten sich die USA noch immer wie eine Besatzungsmacht. Kaum jemandem ist bekannt, dass die Amerikaner durch die nach wie vor gültigen Besatzungsrechte eine Fülle von Sonderrechten haben und diese auch in vollem Umfang in Anspruch nehmen. Peter Orzechowski zeigt in diesem Buch, welche Regelungen Deutschland noch immer zur Besatzungszone machen und was die Vereinbarungen in der Praxis bedeuten. Beispielsweise können die USA mit Truppen beliebiger Stärke in Deutschland einmarschieren, und die Soldaten dort, wo sie wollen, stationieren. Die Deutschen müssen dies dann auch noch finanzieren. Darüber hinaus ist die Bundeswehr verpflichtet, die USA bei deren völkerrechtswidrigen militärischen Interventionen zu unterstützen. Die Geheimdienste der Siegermächte haben auf deutschem Boden uneingeschränkte Bewegungs- und Handlungsfreiheit Die Geheimdienste können bei ihren Aktivitäten uneingeschränkt Informationen sammeln, so viele Agenten einsetzen, wie sie möchten – und deutsche Dienste für sich arbeiten lassen. Die Gesetze unseres Landes gelten für die Agenten nicht. Geheimdienstmitarbeiter dürfen beispielsweise Waffen tragen. Begehen Sie Straftaten, sind sie von der Strafverfolgung ausgenommen. Wie hemmungslos und kriminell vor allem US-Geheimdienste in Deutschland agieren, zeigt Peter Orzechowski eindrucksvoll. Warum regt sich in Deutschland keinerlei Widerstand dagegen? Seit 1945 wird unser Denken durch Propaganda im Sinne Amerikas beeinflusst. Der Autor enthüllt die groß angelegte Manipulation und Umerziehung. Eine entscheidende Rolle spielen dabei US-amerikanische Denkfabriken und NGOs. „Die einzige Weltmacht“ Doch Peter Orzechowski geht noch viel weiter. Er zeigt, dass die USA Deutschland auch auf anderen Ebenen zusetzen: Sie fügen dem Land mit der Waffe der Massenmigration schweren Schaden zu. Und sie führen einen regelrechten Krieg gegen die deutsche Wirtschaft. Dabei bedienen sie sich der NSA und CIA, die deutsche Unternehmen ausspionieren und schädigen. Die Amerikaner machen daraus auch gar keinen Hehl. Der Sicherheitsberater und Geostratege Zbigniew Brzezinski schrieb schon vor Jahren offen und unmissverständlich, dass Deutschland nicht nur Protektorat sei, sondern auch Vasall der Vereinigten Staaten von Amerika.”

In Deutschland gilt auch US-Recht

11. August 2014, 15:51 Uhr

Lesezeit: 5 min

Warum Edward Snowden nicht nach Deutschland kommen darf? Hier droht Auslieferung statt Asyl. Denn für die Bundesregierung ist die Partnerschaft mit den USA wichtiger als Recht und Verfassung. Eine bittere Erkenntnis.

Ein Gastbeitrag von Josef Foschepoth

Historiker Foschepoth über US-Überwachung:“Die NSA darf in Deutschland alles machen“

9. Juli 2013, 17:11 Uhr

Das aktuelle “Besatzungsrecht” in Deutschland und die Souveränitätsfrage

Donnerstag, 23. Januar 2020 von Adelinde

Eine ausführliche Dokumentation und zahlreiche Gesetzestexte

aus dem VAWS-Pressebüro schaffen Klarheit – auch für den Laien – darüber, ob in Deutschland eigenes oder doch noch immer Besatzungsrecht gilt

Das Buch ist ein übersichtliches Nachschlagewerk, der darin enthaltene Zitatenschatz eine Fundgrube. Die Sprache aller Texte ist knapp und leicht verständlich.
Den ersten Teil bestreitet Werner Symanek:

„Besatzungsrecht und Souveränität“

In 6 Kapiteln beweist der Autor die „Mangelnde Souveränität“ Deutschlands und benennt die Beispiele:

I. Mangelnde Souveränität: Die „Feindstaatenklauseln“

Er zeigt, welche Siegermacht sich 1948, 1960, 1967 auf die Feindstaatenklauseln berief, wie sie 1968 zwar als „obsolet“ bezeichnet, aber nicht „ungültig“ wurden, 1973 als „nicht mehr anwendbar“, später (ebenfalls 1973) als „gegenstandslos“ bezeichnet, aber ebenfalls nicht ungültig wurden. Bis zum heutigen Tage hat sich daran nichts geändert.

II. Mangelnde Souveränität: Verfahrenshindernis ist Artikel III des Alliierten Kontrollratsgesetzes Nr. 4 von 1945

Hier zeigt der Autor an einem Beispiel, wie die Ermordung von 1000 deutschen Zivilisten in Treuenbrietzen am 23. April 1945, begangen von der Roten Armee, nicht gesühnt werden durfte.
Noch 2009 bekam der CSU-Abgeordnete Dr. Hans-Peter Uhl auf seine diesbezügliche Anfrage die Antwort, daß für Deutschland „das Verbot zur Rechtsprechung über Straftaten der alliierten Streitkräfte“ nach wie vor gelte.
„Durch alle Rechtsreformen hindurch blieb die Regelung bestehen, daß die deutsche Justiz keine Zuständigkeit für die Verfolgung von Straftaten erlangen kann, die von Soldaten der Siegermächte … gegenüber Deutschen (bis 1955) begangen worden sind.“

III. Mangelnde Souveränität: Alliierte Atomwaffen in Deutschland

Die schwarz-gelbe Merkel-Regierung wurde 2010 durch Mehrheitsbeschluß dazu beauftragt, sich für den Abzug der US-Atomwaffen einzusetzen. Sie erklärte sich im Gegenteil „vor den ehem. Besatzungsmächten in aller Form damit einverstanden, daß die US-amerikanischen Waffen in Deutschland bleiben könnten.“ Ja, diese Regierung ließ die USA bei uns sogar noch weiter aufrüsten: Es kamen noch neue Nuklearwaffen hinzu. Jetzt lagern in Deutschland atomare Vernichtungsmittel von einer Sprengkraft, die 80 Hiroshima-Bomben entspricht.

IV. Mangelnde Souveränität: Deutsches Gold in alliierten Depots

V. Mangelnde Souveränität: US-Geheimdienste dürfen Deutschland ausspionieren

Professor Josef Foschepoth wird zitiert:
„Aus Siegerrecht war Besatzungsrecht, aus Besatzungsrecht Vorbehaltsrecht, aus Vorbehaltsrecht Vertragsrecht, aus Vertragsrecht deutsches Recht und Verfassungsrecht geworden,das jede Bundesregierung verpflichtete, auch künftig für die westlichen Siegermächte Post- und Fernmeldeüberwachungen durchzuführen oder von diesen selbst durchführen zu lassen 

VI. Mangelnde Souveränität: Alliierte Mächte – Souveränitätsfrage – EU-Europa

Bei der Vereinigung der beiden deutschen Staaten DDR und BRD wurden von den West-Alliierten folgende Forderungen erhoben und von der deutschen Regierung umgesetzt:
  • Gesamtdeutschland müsse der NATO angehören,
  • es müsse den Osten Deutschlands an Polen abtreten
  • und in die EU und die Europäische Währungsunion eingebunden werden.

Diesem 1. Kapitel ist ein reichhaltiges Quellenverzeichnis angeschlossen.

Den 2. Teil des Buches bestreitet die Juristin Barbara Rudolf
Sie behandelt sehr klar Fragen zur staats- und völkerrechtlichen Lage Deutschlands

Oligarchie mit grenzenloser politischer Bestechlichkeit

America’s Descent from Democracy to Oligarchy

By Chaitanya Davé Global Research, April 10, 2023

Die Oligarchie  – In den vermeintlich demokratischen USA bestimmt eine Minderheit von 300.000 Superreichen das Geschehen

Kassel 03.05.2020 

Gastbeitrag von Daniele Ganser 

| Exklusivabdruck aus „Imperium USA“.

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Die USA sind keine Demokratie, sondern eine Oligarchie, ein Land in dem die Reichen regieren.

Wer die bestehende große Kluft zwischen Arm und Reich in den USA ignoriert, verdeckt die Tatsache, dass auch Millionen von US-Amerikanern unter den Folgen des US-Imperialismus leiden, weil die Regierung das Geld in Rüstung und Krieg investiert, statt der Unterschicht und Mittelschicht ein würdiges Leben zu ermöglichen.

300.000 Superreiche lenken das Imperium

„Die heutige Ungleichheit ist nahezu beispiellos“, protestierte im Jahre 2019 Noam Chomsky einer der einflussreichsten Intellektuellen der Vereinigten Staaten, der viele Jahre am Massachusetts Institute of Technologiy (MIT) in Boston lehrte. Über Jahrzehnte hat die Gesellschafts- und Wirtschaftspolitik in den USA darin bestanden, den Reichen Vorteile zu verschaffen. Dieses Prinzip hat die Politik dominiert. Daher konzentriert sich heute die wirkliche Macht „in einem Bruchteil von einem Prozent der Bevölkerung“, so Chomsky. Diese „Superreichen“, wie Noam Chomsky sie nennt, lenken das Imperium. „Sie bekommen einfach, was sie wollen, sie bestimmen im Grunde, was läuft“ (1).

Diese Einschätzung deckt sich mit den Resultaten von anderen US-Forschern. Gemäß dem Politologen Jeffrey Winters, der an der Northwestern University in Illinois lehrt, steuern die Superreichen mit ihrem Geld die Politik und die Medien in den USA. Zu den Superreichen gehören gemäß Winters nur ein Zehntel von einem Prozent der US-Bevölkerung, also 300.000 Menschen. Diese Superreichen sitzen entweder selber im Weißen Haus und im Parlament, das in den USA aus Senat und Repräsentantenhaus besteht und als Kongress bezeichnet wird, oder sie können dort anrufen, ein Treffen mit dem Präsidenten oder Senator arrangieren und ihre Wünsche einbringen, was die Armen nicht können. Die Superreichen können einen Teil ihres Geldes in Politik, Medien und Think-Tanks investieren, was für arme US-Amerikaner undenkbar ist. „Es ist nicht mehr plausibel (wenn es das überhaupt je war) zu argumentieren, dass die Politik in den USA durch die Bevölkerung auf demokratische Weise gesteuert wird, wobei jeder Bürger eine gleichstarke Stimme hat“, erklärt Winters.

„Reichtum und Einkommen spielen eine zentrale Rolle“ (2).

In der Innenpolitik haben die Vertreter der Superreichen wiederholt die Steuern für die Reichsten gesenkt oder Schlupflöcher kreiert. Es kümmert die Superreichen nicht, wenn der Staat immense Schulden anhäuft, die er nicht zurückbezahlen kann, solange ihr Vermögen nicht gefährdet ist. Während der Finanzkrise von 2008, als die Lehmann Brothers Bank Pleite ging, hat der Staat im Sinne der Superreichen interveniert und Milliarden von Dollars zur Rettung von Banken und Investoren ausgegeben, was die Staatsverschuldung in die Höhe trieb. Doch Hausbesitzern aus der Mittelklasse wurde nicht geholfen, was in einer Oligarchie zu erwarten ist. Auch wenn ein Unternehmer aus der Mittelschicht mit seiner Firma Pleite geht, hilft ihm der Staat nicht. Nur die Superreichen können auf die Hilfe des Staates zählen, weil sie die Schlüsselstellen des Staates kontrollieren.

In der Außenpolitik haben sich die Superreichen Absatzmärkte für US-Produkte und Zugang zu billigen Rohstoffen und Arbeitskräften gesichert. Wenn das US-Imperium in einem fremden Land die Regierung stürzt, stehen dahinter die Interessen der 300.000 Superreichen und ihrer Konzerne, welche sprichwörtlich über Leichen gehen, um ihre Profite zu sichern.

Es ging in der US-Außenpolitik nie um Demokratie, Freiheit oder Menschenrechte. Krieg dient der Wirtschaft und befriedigt die Gier der Superreichen.

US-Regierungen haben darauf hingearbeitet, den Zugang zu Erdöl- und Erdgasquellen und anderen Rohstoffen zu sichern, Rivalen zu schwächen und Absatzmärkte für die Produkte der US-Konzerne zu eröffnen. Die imperiale Macht dient dem Geldadel. Eine Kritik am US-Imperialismus richtet sich daher nicht an die armen Menschen in den USA, die auf Parkbänken übernachten, sondern an die Superreichen.

Diese Zusammenhänge sind auch in den USA bekannt. „Durch das ganze zwanzigste Jahrhundert und bis in den Anfang des einundzwanzigsten hinein haben die Vereinigten Staaten immer wieder die Macht ihrer Streitkräfte und ihrer Geheimdienste eingesetzt, um Regierungen zu stürzen, die den amerikanischen Interessen ihren Schutz verweigerten“, erklärt US-Journalist Stephen Kinzer.

„Jedesmal bemäntelten sie ihre Einmischung mit dem schönfärberischen Hinweis auf Sicherheitsbedürfnisse der Nation und den Kampf für die Freiheit. In den meisten Fällen indes lagen ihren Aktionen hauptsächlich ökonomische Motive zugrunde — vor allem der Anspruch, amerikanische Geschäftsinteressen rund um die Welt zu untermauern, zu befördern und zu verteidigen und jede Störung von ihnen fernzuhalten“ (3).

Auch der US-Soziologe Peter Phillips, der an der Sonoma State University in Kalifornien unterrichtet hat, kommt in seiner Forschung zum Schluss, dass die Superreichen in den USA die Medien, die Regierung und das Militär kontrollieren. Die Militärallianz NATO, der auch Deutschland, Frankreich, Großbritannien und andere europäische Länder angehören, ist gemäß dem Soziologen Phillips nur ein Instrument, um die Investitionen der Superreichen zu schützen. Krieg ist ein Geschäft, und durch den Verkauf von Kriegsmaterial können besonders hohe Renditen erzielt werden.

(…)

„Diese Konzentration von Reichtum hat zu einer Krise der Menschheit geführt. Armut, Krieg, Hunger, Entfremdung, Medienpropaganda und Umweltzerstörung sind derart stark angestiegen, dass dadurch das Überleben der Spezies Mensch gefährdet wird“, warnt der Soziologe Phillips (5).

Immer mehr Menschen verstehen, dass es bei der imperialen Politik nie um Werte geht, sondern immer nur um Macht und wirtschaftliche Interessen. Dies trifft auch auf den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan zu. (…)Diese Aussage kostete ihn sein Amt.

„Er sprach aus, was andere westliche Politiker täglich denken und praktizieren“, so der deutsche Journalist Jürgen Todenhöfer. Der Bundespräsident verstieß gegen das eiserne „Heuchelei-Gebot“, erklärt Todenhöfer, das seit langem Grundkonsens der westlichen Zivilisation ist: Stets an die eigenen Interessen denken, nie davon reden! Statt von „Interessen“ und „Außenhandelsorientierung“ hätte Köhler einfach von „Werten“ sprechen müssen. Dann wäre er Bundespräsident geblieben, glaubt Todenhöfer.

„Egal, ob Amerikaner oder Europäer, stets ging es ihnen um Macht, Märkte und Geld. Um ihren Wohlstand, ihre sozialen Errungenschaften, ihre Freiheit. Nie um die Freiheit der anderen“ (6).

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Es gibt 100 Millionen Arme in den USA

Die Armen in den USA leben zwar im selben Staat wie die 300.000 Superreichen, aber trotzdem in einer völlig anderen Welt. Durch die extrem hohen Rüstungsausgaben von über 700 Milliarden Dollar pro Jahr ist viel Geld aus zivilen Projekten abgeflossen, wo es weit sinnvoller eingesetzt werden könnte. „Die Überschuldung des Bundeshaushaltes, der Verfall der Städte, der Zusammenbruch des Sozialsystems, die hohe Analphabetenquote, die für europäische Verhältnisse unvorstellbar hohe Mordrate, die vielen Familien und Halbfamilien, die unterhalb der Armutsgrenze leben, die Zahl der in Gefängisanstalten einsitzenden Menschen sind das Spiegelbild dieser Entwicklung“, mahnt Andreas von Bülow, der in Deutschland als Bundesminister für Forschung und Technologie diente (8).

Die USA haben über 2 Millionen Gefängnisinsassen, mehr als jedes andere Land der Welt.

(…)

„Aber die Situation ist dramatisch. Nur in der Großen Depression in den 30er-Jahren ging es den Menschen in diesem Land dreckiger“ (10).

(…)(…)

Die Armut in den USA kann nicht mehr länger übersehen werden. Auch Nobelpreisträger Angus Deaton, der an der Universität Princeton Wirtschaftswissenschaften lehrte, kritisiert die große Kluft zwischen den Superreichen und der Unterschicht und fordert, dass die Lage der Schwächsten in den USA unbedingt verbessert werden müsse. „Es gibt Millionen von Amerikanern, deren Leiden auf Grund von materieller Armut und schlechter Gesundheit gleich groß oder schlimmer ist als das von Menschen in Afrika oder Asien“, beklagt Deaton. (…)(…)(…)

Es gibt 540 Milliardäre in den USA

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An der Spitze der Pyramide der reichsten Menschen stehen schließlich die Milliardäre. Sie verfügen über ein Vermögen von mehr als 1.000 Millionen Dollar. Gemäß dem US-Wirtschaftsmagazin Forbes gab es im Jahr 2017 weltweit rund 2.000 Milliardäre. Davon waren 540 US-Amerikaner, 250 Milliardäre waren Chinesen und 120 Milliardäre waren Deutsche. In Indien gab es 84 Milliardäre, in Russland 77 Milliardäre und in der Schweiz gab es laut Forbes 32 Milliardäre.

In den USA leben also mehr Milliardäre als in jedem anderen Land der Welt.

(..)

Auch die Gebrüder Charles und David Koch finden sich auf der Forbes-Liste unter den Top Ten mit einem geschätzten Vermögen von je 50 Milliarden Dollar. Mit ihrem Netzwerk aus Think-Tanks, gesponserten Lehrstühlen und Interessengruppen wie Americans for Prosperity sind sie ein bekanntes Beispiel, wie Milliardäre Einfluss auf die Politik nehmen können. So haben die Kochs zum Beispiel den Politiker Mike Pence, der unter Donald Trump als Vizepräsident ins Weiße Haus einzog, mit Millionen Dollars unterstützt. Eine „schwerreiche Clique hat sich des Staates bemächtigt“, kritisierte daher Zeit Online den Einfluss der beiden Milliardäre. Auch US-Präsident Donald Trump, der im Januar 2017 ins Weiße Haus einzog, ist ein Milliardär. Er wird von Forbes mit einem Vermögen von mehr als 3 Milliarden Dollar eingestuft und rangiert auf Platz 259 der reichsten US-Amerikaner. Dies sah Trump indes als Beleidigung an, sein Vermögen sei mehr als doppelt so groß, behauptete er (16).

Die Superreichen bestimmen die Politik

(…)

Der Präsident ist der oberste Befehlshaber der US-Streitkräfte und daher der formell mächtigste Mann im Lande. Der Präsident führt die Kriege und steht im Fokus der Medien und auch der Historiker. Doch hinter dem Präsidenten ziehen die Superreichen die Fäden und bestimmen, wer überhaupt ins Weiße Haus einzieht. Die Präsidentschaftswahlen, die in den USA alle vier Jahre mit viel Getöse und einem erbitterten Kampf zwischen Republikanern und Demokraten durchgeführt werden, erlauben dem Volk nur, aus einer Auswahl von Reichen ihren Favoriten auszuwählen.(…)(…)

Der frühere amerikanische Präsident Jimmy Carter bestätigte im Herbst 2015, dass in den USA die Superreichen die Fäden der Macht in der Hand halten. „Heute sind die USA eine Oligarchie. Politische Bestechung entscheidet darüber, wer als Präsidentschaftskandidat nominiert und zum Präsidenten gewählt wird“, so Carter resigniert.

„Und dasselbe gilt für die Gouverneure der Bundesstaaten wie auch für die Senatoren und die Abgeordneten des Kongresses.“

Über die Vergabe der Gelder bestimmen die Superreichen, wer Präsident wird und wer in den Kongress einzieht. (…)

Zwischen den Demokraten und den Republikanern gebe es diesbezüglich keine Unterschiede, so Carter, und eine einflussreiche dritte Partei gibt es in den USA nicht. „Die Stelleninhaber, sowohl Demokraten wie auch Republikaner, sehen diesen unbeschränkten Geldfluss als großen Vorteil für sich. Wer schon im Kongress sitzt, kann seinen Einfluss teuer verkaufen“, erklärt CarterWir sind jetzt eine Oligarchie geworden statt einer Demokratie“, beklagt Carter.

„Und ich glaube, das ist der größte Schaden an den fundamentalen ethischen und moralischen Standards des amerikanischen politischen Systems, den ich je in meinem Leben gesehen habe“ (18).

US-Wähler haben kaum Einfluss auf die Politik

Im April 2014 berichtete die BBC mit Bezug auf eine Studie der Universität Princeton, dass die USA „eine Oligarchie, keine Demokratie“ mehr sind. Es war eine jener seltenen Meldungen, bei der die europäischen Medien die USA korrekt als Oligarchie bezeichneten. „Die USA werden durch eine reiche und mächtige Elite dominiert“, erklärte die BBC richtig. Die Autoren der Princeton-Studie, die Professoren Martin Gilens und Benjamin Page, hatten die Situation in den USA sehr systematisch untersucht.

(…)(…)„Die Wünsche des durchschnittlichen Amerikaners scheinen nur einen ganz kleinen, fast nicht vorhandenen und statistisch nicht signifikanten Einfluss auf die Politik zu haben“, fanden die Forscher der Universität Princeton. Daher könne man nicht von einer Herrschaft des Volkes sprechen, so Gilens und Page.

„In den USA, so zeigen unsere Resultate, regiert nicht die Mehrheit — zumindest nicht in dem Sinne, dass sie tatsächlich einen Einfluss auf politische Entscheide hätte. Wenn eine Mehrheit der Bürger eine andere Meinung hat als die wirtschaftlichen Elite oder organisierte Lobbies, dann verlieren sie in der Regel.“

Es seien die Superreichen und ihre Lobbies, welche in den USA über die Politik entscheiden:

Die Oligarchie  – In den vermeintlich demokratischen USA bestimmt eine Minderheit von 300.000 Superreichen das Geschehen

Jimmy Carter kritisiert grundlegend das politische System in Amerika und fällt dabei ein vernichtendes Urteil. Der ehemalige US-Präsident ist davon überzeugt, dass Politiker hauptsächlich ihren Spendern dienen und weniger die Interessen der eigenen Bevölkerung vertreten.

President Jimmy Carter: The United States is an Oligarchy…

Thom Hartmann talks with President Jimmy Carter, 39th President of the United States (1977 to 1981) / Humanitarian / Awarded Nobel Peace Prize in 2002 / Author of many books, including his latest, A Full Life…

„Als Carter in der Show von „Thom Hartmann“ auf die Entscheidung des obersten Gerichtshof, welcher in einem Urteil unbegrenzte Spendengelder in der Politik legitimierte, angesprochen wurde, betitelte dieser die USA als eine „Oligarchie mit grenzenloser politischer Bestechlichkeit“.

Präsident Jimmy Carter beklagte im Herbst 2015,daß wenige Reiche die Fäden der Macht in der Hand halten und dass sich die USA daher von einer Demokratie zu einer Oligarchie, einer Regierung von wenigen Reichen verwandelt hat.

US-Präsidentschaftskandidaten müssen mindestens über 200 oder 300 Millionen Dollar verfügen«

Oligarchie Amerika?

Studie der Politikwissenschaftler Martin Gilens (Universität Princeton) und Benjamin Page

 (Northwestern University) veröffentlicht am  9.Juni 2014 

Martin Gilens »Die USA werden durch eine reiche und mächtige Elite dominiert«,

»Aber wir glauben, dass wenn die Politik durch mächtige Wirtschaftsorganisationen und eine kleine Zahl von sehr reichen Amerikanern dominiert wird, auch der Anspruch von Amerika, eine Demokratie zu sein, wirklich in Gefahr ist.«Benjamin Page,»Die USA sind, mit anderen Worten, eigentlich sehr ähnlich wie Russland oder viele andere obskure ›Wahldemokratien‹.

Die kriegerischste Nation der Welt

Geschichte der US-NATO-Militärkampagnen (1991-2023)

Rede auf der Konferenz „Ist unsere Zukunft die NATO?“, organisiert von der Abbasso la Guerra Group

Jean Toschi Marazzani Visconti Globale Forschung, 01. April 2023

Bevor wir uns mit der Geschichte der Militärkampagnen befassen, die unsere letzten dreißig Jahre bis heute verfolgt haben, ist es notwendig, drei Tatsachen über den Ursprung dieser Kriege in Erinnerung zu rufen. 

1944 waren sich 74 Nazi-Führer der Niederlage Deutschlands bewusst, aber entschlossen, das Nazi-Ideal vor der Katastrophe zu retten, und gründeten die  Organisation ODSS.A. Ihre Absicht war es, auszuwandern und in jeden Staat, in dem sie sich niederließen, sich in Unternehmen, Verwaltungen und politischen Parteien auf allen Ebenen zu engagieren und ihr nationalsozialistisches Denken zu filtern. Viele von ihnen wurden wegen ihrer Erfahrungen mit der Sowjetunion in die US-Dienste aufgenommen und in den Abteilungen verschiedener Behörden eingesetzt. Ihre Vision hat zweifellos die amerikanische Politik quer beeinflusst .

1977 konzipierte eine Gruppe liberaler Intellektueller, die zukünftigen Neokonservativen, darunter Persönlichkeiten, die später an der Regierung von Präsident Bush jr. teilnahmen, wie Paul Wolfowitz, Dick Cheney, Donald Rumsfeld und Jeb Bush oder der Philosoph Francis Fukuyama, eine Projekt, das viele ideologische Züge mit ODSS.A teilt:

„Die Geschichte des 20. Jahrhunderts hätte uns lehren müssen, dass es wichtig ist, die Umstände zu gestalten, bevor Krisen entstehen, und mit Bedrohungen umzugehen, bevor sie tragisch werden …

Die Geschichte dieses Jahrhunderts hätte uns lehren sollen, die Sache der amerikanischen Führung anzunehmen … Aufbau einer strategischen Militärpräsenz weltweit durch eine militärisch-technologische Revolution, Verhinderung des Auftauchens einer wettbewerbsfähigen Supermacht, Durchführung von Präventivschlägen gegen jede Macht, die amerikanische Interessen bedroht.“

Dies sind die Richtlinien des PNAC (Project for a New American Century) .

Die Gründer des PNAC-Projekts werden später offenbaren, dass sie mit der Öl- und Waffenindustrie verbunden waren, dann mit dem Industriell-Militärischen Komplex, der am Ende der Präsidentschaft von General Eisenhower eine solche Macht erlangt hatte, dass er die Politik jeder Regierung beeinflusste und Präsident zuständig.

Letzter Stichtag ist der 8. Dezember 1987, als Präsident Ronald Reagan und UdSSR- Präsident Michail Gorbatschow den INF-Vertrag (Intermediate-Range Nuclear Forces Treaty) unterzeichneten.

Es war eine wichtige Phase, eine neue Periode, das Ende des Kalten Krieges und die Öffnung des Eisernen Vorhangs. Gorbatschow wurde beruhigt: Die NATO wird niemals die russischen Grenzen erreichen. Und er wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Die Welt atmete erleichtert auf, aber es war nur eine lange illusorische Pause.

Die Vereinigten Staaten waren die einzige Weltmacht und beabsichtigten, die Situation auszunutzen und die Blaupause für ihr neues Jahrhundert zu verwirklichen.

Tatsächlich bereiteten sich die USA darauf vor, den unabhängigen Irak anzugreifen, der zu reich an Öl und mit einer entwickelten Bevölkerung ist. (1989 betrug der Wert des Dinar gegenüber dem Dollar 1 IQD bei 1.365 $.)

Eroberungen nach dem Kalten Krieg. Irak und Jugoslawien 

Am 5. November 1990 verabschiedete der amerikanische Kongress das Gesetz 101-513 über ausländische Operationen und Aneignungen, das nicht nur die Kosten des Angriffs auf den Irak, sondern auch das Ende Jugoslawiens vorsah.

Ein Abschnitt des Gesetzes sah vor, innerhalb von sechs Monaten jede Hilfe, jeden Kredit oder jedes Darlehen der USA an Jugoslawien zu kürzen. Darüber hinaus waren in jeder der sechs konstituierenden Republiken freie und getrennte Wahlen erforderlich, und sowohl das Verfahren als auch die Ergebnisse der Wahlen hätten die Zustimmung des Außenministeriums erhalten müssen: Erst nach diesen Erfüllungen hätte die wirtschaftliche Unterstützung wieder eingeführt werden können, aber nicht mehr an die Zentralregierung, nur gegen einzelne Republiken und nur dann, wenn sie von „ demokratischen “ Kräften regiert wurden … Kredite wurden an nationalistische Parteien vergeben.

Am 26. Dezember 1991 löste sich die UdSSR auf, am 1. Juli desselben Jahres auch der Warschauer Pakt.

Zu diesem Zeitpunkt hatte die Atlantische Allianz (NATO) keinen Grund zu existieren, jedoch wurde bei einem Treffen in Rom im vergangenen November ihr Strategisches Konzept geändert, und die NATO begann, sich in das zu verwandeln, was sie jetzt ist: nicht länger eine Verteidigungs-, sondern eine Offensivkraft die laut Project of the New American Century aus  vier Kernmissionen für US-Streitkräfte besteht:

• das amerikanische Heimatland verteidigen;

• Kämpfe und entscheide mehrere gleichzeitige große Theaterkriege;

• die mit der Gestaltung des Sicherheitsumfelds in kritischen Regionen verbundenen „polizeilichen“ Aufgaben wahrnehmen;

• die US-Streitkräfte umzugestalten, um die „Revolution in militärischen Angelegenheiten“ auszunutzen;

Krieg gegen den Irak (1991)

1991 griffen die Vereinigten Staaten den Irak mit der Unterstützung von 35 Ländern, einigen NATO-Mitgliedern und anderen Außenstehenden mit Gewalt an. Der Krieg hörte auf, bevor er Bagdad erreichte. Das Ergebnis war tragisch für den Irak, der unter enormen menschlichen Verlusten, einem schweren industriellen und sozialen Rückschlag sowie anschließenden tragischen Sanktionen litt. Erstmals wurden die Folgen des Einsatzes von Geschoßen mit abgereichertem Uran für Soldaten erwähnt.

Im selben Jahr begann das Verfahren zur Auflösung Jugoslawiens. Der Grund liegt in dem Wunsch, der UdSSR alle freundlichen Küsten zu nehmen, ein Weg, der später in Richtung Russland fortgesetzt wird. 

Ist die NATO eine Bedrohung für Russland? Chronologie der von den USA und der NATO geführten Kriege

Jugoslawien war ein Gründungskrieg, in dem eine  Generalprobe  für die nächsten Kriege inszeniert wurde und in dem eine Reihe von Strategien – ich nenne sie das PROTOKOLL – in die Praxis umgesetzt wurden.

Dies sind die Richtlinien:

  • Unabhängige und widerspenstige Staaten und Regierungen gegenüber US-Richtlinien sind strafbar und müssen unterbunden werden.
  • Organisation von Coloured Springs, um Unruhen unter Zivilisten zu verursachen, um die Regierung in Verlegenheit zu bringen.
  • Harte Sanktionen gegen die betroffenen Nationen.
  • Die Dämonisierung des Antagonisten wird durch die Medien mit schweren Verleumdungskampagnen, insbesondere gegen den Anführer, etabliert.
  • Rechtsextreme Parteien und Menschen mit nationalsozialistischen oder extremistischen Neigungen werden angesprochen, um Regierungen zu beeinflussen oder zu übernehmen.
  • Extremistische Gruppen erhalten Waffen und Ausbildung.
  • CIA-Agenten werden mit viel Geld geschickt, um Politiker, Journalisten oder prominente Persönlichkeiten davon zu überzeugen, das auferlegte Narrativ zu unterstützen.
  • Verwendung blutiger Inszenierung, um dem Antagonisten die Schuld zu geben und die Intervention der NATO zu rechtfertigen.
  • Beschäftigung westlicher Söldneragenturen und Gruppen von Nazi- oder Dschihad-Extremisten.
  • Sabotage jedes Versuchs eines Dialogs zwischen den Parteien, bis der Kriegsausbeutungsplan abgeschlossen ist.

Gemäß dem Protokoll begannen Geheimagenten 1990 mit muslimischen Extremistengruppen in Bosnien und rechtsextremen Ushashi in Kroatien Kontakt aufzunehmen.

Dieser Aktion folgten Wahlen in jeder einzelnen Republik, wodurch ein Bundesreferendum vermieden wurde. Zu Weihnachten 1991 erkannten Deutschland und im Januar 1992 der Vatikan, gefolgt von europäischen Ländern, die Republiken Kroatien und Slowenien an. In Bosnien-Herzegowina war es komplizierter, weil 35 % der serbischen Bevölkerung nicht teilgenommen hatten, aber das Ergebnis des Referendums trotzdem anerkannt wurde.

Der Bürgerkrieg brach im März 1992 aus. Zu diesem Zeitpunkt wurden die UN-Friedenstruppen als Eingreiftruppe entsandt.

Der Krieg hätte im August desselben Jahres aufhören können, als Jose Cutilliero in Lissabon ein Abkommen vorschlug, das die Vertreter der drei ethnischen Gruppen Radovan Karadzic, Franjo Tudsman und Aljia Izetbegovic akzeptierten. Izetbegovic wurde nach Sarajevo zurückgerufen und lehnte nach einem Gespräch mit dem US-Botschafter Warren den Friedensplan ab.

Ein Kongressdokument aus dem Jahr 1997, das vom Komitee der Republikanischen Partei erstellt wurde, enthüllt:

„Die US-Regierung hat auf Vorschlag von Clintons Nationalem Sicherheitsrat unter der Leitung von Anthony Lake dazu beigetragen, Bosnien in eine militante islamische Basis zu verwandeln“, was zur Rekrutierung Tausender Mudschaheddin aus der islamischen Welt führte. Diese Politik wurde von Präsident Clinton im April 1994 unter dem Druck von CIA-Direktor Anthony Lake und Botschafter Peter Galbraith direkt genehmigt.“ (Siehe Michael Chossudovsky, Global Research , 2002) 

Der Präsident genehmigte die Ankunft von Hilfsgütern aus dem Iran nach Sarajevo durch die CIA, aber neben Waffen und Medikamenten kamen auch die iranischen Geheimdienste, die dazu beitrugen, die Politik von Izetbegović zu beeinflussen.

Laut Dokumenten der Los Angeles Times wurde diese Politik im Kosovo wiederholt.

Ich möchte an die Granate auf der Brotlinie (1992) und die zwei Bomben auf dem Markalé-Markt (1994 und 1995) in Sarajewo erinnern. Die Massaker wurden sofort den Serben zugeschrieben, und die Weigerung, eine Untersuchungskommission zu organisieren, um die Verantwortung dafür zu ermitteln, ermächtigte die NATO, die Republika Srpska einen Monat lang mit Teppichbomben zu bombardieren. (Mitterand,  The Year of Farewell  von Laure Adler-David Owen,  Balkan Odyssey  –  Bosnia Tragedy , International Action Centre).

Der Krieg würde weitere 3 Jahre andauern, bis das Dayton-Abkommen, das US-Anwälte entworfen haben, erreicht wird. Gegen den Widerstand der Republika Srpska und der Kroaten der Herzegowina versuchen die Westmächte heute verzweifelt, diesen Vertrag aufzukündigen.

Die Republika Srpska of Krajina (die Bezeichnung bedeutet Grenze, Grenze als Ukraine) bestand aus drei Regionen am Fuße Kroatiens und wurde 1995 von der kroatischen Armee mit Unterstützung der Contractor Agency MPRI, einer Zweigstelle von, von jeglicher serbischen Präsenz „ gesäubert “. die E-Communications Holding mit dem Segen des Pentagon während  der Operation Flash und der Operation Storm  (1. Mai und 4. August 1995) Ein ähnliches Schicksal wie das des Donbass hätte sein können.

Das Projekt wird immer deutlicher: Schritt für Schritt jeden möglichen Verbündeten aus Russland zu entfernen und es mit der NATO zu umgeben, trotz des Versprechens von Bush Seniors Außenminister James Baker, die NATO nicht nach Osten vorzurücken.

Der Krieg von 1999 gegen Jugoslawien 

Nach vier Jahren relativer Ruhe beschloss das Pentagon 1999, das von Serbien und Montenegro gebildete Jugoslawien zu beugen, indem es die angeblichen Rechte der Albaner von Kosovo Metohija, einer alten serbischen Region, unterstützte.

Gemäß dem Protokoll wird ein Massaker an Zivilisten in der Racak-Grube im Kosovo als Vorwand inszeniert, um die Parteien auf Schloss Rambouillet in Frankreich zusammenzubringen und den Serben einen besatzungsähnlichen Deal aufzuzwingen. Als die Serben sich weigerten, begannen die US/NATO-Bombardierungen am 24. März 1999. NATO-Truppen waren bereits seit einigen Monaten in Mazedonien stationiert und warteten darauf, einzugreifen. Die Bombenangriffe dauerten 75 Tage, am Ende wird die NATO dank russischer Vermittlung den Kosovo besetzen, aber nicht Jugoslawien.

Im Oktober 2000 findet in Serbien eine Farbrevolution statt, die der Regierung von Milosevic ein Ende bereitet. Eine mysteriöse Gruppe von Studenten namens OTPOR, heute CANVAS, orchestrierte die Demonstrationen. Diese Gruppierung wird eine Geheimwaffe sein und in anderen europäischen Staaten erfolgreich eingesetzt werden.

Die Kriege gegen Afghanistan, den Irak und Libyen 

Die Russen verließen Afghanistan nach 10 Jahren im Jahr 1989. Einen Monat nach dem Einsturz der New Yorker Türme im September 2001 beschließen Präsident Bush Jr. und seine neokonservativen Minister, Afghanistan anzugreifen, weil sie ihrer Meinung nach die Tragödie geplant haben. Die USA werden das Land genau 20 Jahre später zwischen August und September 2021 verlassen.

Bild: Tenet links mit Powell und UN-Botschafter John Negroponte im Sicherheitsrat, 5. Februar 2003. (Wikimedia)

2003 war wieder der Irak an der Reihe, der Vorwand für den Angriff war das Vorhandensein von Chemiewaffen, die General Colin Powell der UN-Versammlung zeigte. Das war eine Lüge, aber der Irak wurde überfallen und balkanisiert.

In der 10-jährigen Atempause nach dem vorherigen Angriff wurde das Öl-für-Nahrung-Abkommen gewährt, um der Bevölkerung zu helfen, und der aus dem Öl erzielte Gewinn würde in Lebensmittel und Grundbedarfsartikel umgewandelt. Saddam Hussein forderte, dass die Zahlung in Euro und nicht in Dollar erfolgen und bei der Banque de Paris in Frankreich hinterlegt werden müsse. Die Entscheidung brachte ihm wahrscheinlich eine Erhängung ein.

Die USA/NATO hinterlassen eine Spur von Schrecken und Verbrechen, die WikiLeaks beobachtet und gemeldet hat. Die Vereinigten Staaten werden dann 2014 erneut eingreifen, um mögliche Da’esh-Stützpunkte anzugreifen.

Libyen war unabhängig mit einem hohen Wachstum. Oberst Gaddafi, sein Anführer, hatte nicht die Absicht, Öl mit westlichen Unternehmen zu teilen, im Gegenteil, er beabsichtigte, Dollareinlagen zu verwenden, um eine panafrikanische Währung zu prägen, die den Dollar und den CFA-Franc (die französische Währung, die dem Afrika auferlegt wurde) verärgert hätte 14 ehemalige Kolonien).

Der Gipfel der Afrikanischen Union am 31. Januar 2011 initiierte die Gründung des  Afrikanischen Währungsfonds . Es hätte innerhalb des Jahres geschehen sollen. Der Plan sah vor, drei Finanzinstitutionen zu gründen: den Afrikanischen Währungsfonds mit Sitz in Kamerun, die  Zentralbank  in Nigeria und die  Investitionsbank  in Tripolis. Der Zweck dieser Gremien war die Schaffung eines gemeinsamen afrikanischen Marktes. 

Die Außenministerin der Obama-Regierung, Hilary Clinton, beschloss im Einvernehmen mit dem französischen Präsidenten Sarkozy (der von WikiLeaks veröffentlichte Nachrichtenaustausch zwischen den beiden beweist es), das Land zu bombardieren.

Sie begannen mit der Entdeckung eines Massengrabes mit 5.000 Leichen, ein Beweis für die Ungerechtigkeit des Führers, und am 19. März 2011 griffen sie das Land an. Inzwischen werden alle Einlagen Libyens in Höhe von 150 Milliarden Dollar von westlichen Banken beschlagnahmt, ein großer Teil dieser Summe verdunstet auf mysteriöse Weise. Gaddafi wurde brutal ermordet. Das Land befindet sich im Chaos, die Bevölkerung ist verarmt und die Öleinnahmen werden von Machtkonzernen und multinationalen Konzernen einkassiert. Verfolgte und erpresste afrikanische Arbeiter werden Opfer von Menschenhändlern. Das Land befindet sich in der Hand unkontrollierter islamischer Stämme und Milizen und ist geteilt zwischen der Regierung von Tripolis, die von Westlern geschützt wird, und der Regierung von Misrata. 

Der Krieg gegen Syrien

Syrien ist an der Reihe. Dank der Untergrundintervention der Organisatoren des Arabischen Frühlings brach am 15. März 2011 in Syrien ein Bürgerkrieg aus.

Ein offizielles US-Dokument zeigt, dass westliche Länder, die Türkei und die Golfstaaten die Opposition unterstützten, in einem ausgesprochen sunnitischen Land ein salafistisches Fürstentum zu errichten.

Im Dezember 2012 sprach die Außenministerin Hilary Clinton in einem geheimen Dokument (Fall Nr. F.204-20439, Dokument Nr. 5794498) von einer strategischen Beziehung zwischen Syrien und dem Iran und schlug den Sturz von Baschar al Assad zugunsten Israels vor die einzige Kernkraft in der Gegend. 

Im Jahr 2013 genehmigte Präsident Obama eine verdeckte Operation  Timber Sycamore , finanziert von Riyad, durch die CIA, um mutmaßliche Rebellen in Syrien zu bewaffnen, auszubilden und zu infiltrieren. Diese Nachricht wird am 24. Januar 2016 von der New York Times veröffentlicht. Natürlich könnte es eine Inszenierung nicht verpassen, um offiziell einzugreifen. Assad wurde beschuldigt, in einigen Dörfern chemische Waffen eingesetzt zu haben, wobei ignoriert wurde, dass die Lieferung dieser Waffen durch das dänische Schiff Ark Futura  am 2. Juli 2013 dank russischer Vermittlung in Gioia Tauro stattgefunden hatte  .

Im September 2014 griffen die USA mit Flug- und Marschflugkörpern an, die zwanzig Standorte bombardierten. Im Jahr 2015 startete Russland mit einer Stunde Vorlauf gegenüber den Vereinigten Staaten die ersten Angriffe in der Provinz Homs und half Präsident Bashar al-Assad, die Kontrolle über Westsyrien zu behalten. 

Die russische Intervention verlieh den US/NATO-Angriffen ein weiteres Tempo. Russland führt derzeit eine Vermittlung zwischen dem Iran, der Türkei und Syrien durch.

Am 19. Juli 2022 verabschiedeten sie in Teheran eine Erklärung zur Achtung der Integrität des syrischen Territoriums und zur Verhinderung jeder Handlung, die darauf abzielt, die Resolution 2254 des UN-Sicherheitsrates zu verletzen.

Ein weiteres Treffen der drei Parteien im Dezember 2022 in Moskau bestätigte die Notwendigkeit, die Arabische Republik in der Region zu stabilisieren.

Ukraine

Die Ukraine ist an der Reihe. Als sich die NATO bis an die russischen Grenzen ausdehnte, forderte Russland wiederholt die Neutralität der Ukraine, ohne eine Antwort zu erhalten. Die Vereinigten Staaten konzentrierten sich auf die Ukraine. Asowsche Nazi-Gruppen werden finanziert und ausgebildet, und eine Farbrevolution wird von den üblichen Fachleuten inszeniert. Wir kennen die Grausamkeit der Asowschen Gruppen in Odessa und das Eingreifen von Söldnerscharfschützen, die ausdrücklich ausgesandt wurden, um auf die Menge und die Polizei auf dem Maidan-Platz zu schießen.

Nach den Ereignissen auf dem Maidan-Platz im Februar 2014 und der Unabhängigkeitserklärung der Ukraine trennten sich die russischsprachigen Gebiete des Donbass, indem sie ihre eigene Unabhängigkeit erklärten, und wurden von Kiew ununterbrochen bombardiert.

Im Jahr 2019 schlug die Rand Corporation (die Denkfabrik des Pentagon) vor, die Ukraine zu einem dauerhaften Kriegsgebiet zu machen, um Russlands Streitkräfte und Finanzen zu verbrauchen.

2022 setzte Kiew 150.000 Mann vor dem Donbass ein und beschleunigte die Bombardierung. An diesem Punkt intervenierte Russland. Schweden und Finnland gaben ihre Neutralität auf und beantragten den Beitritt zur NATO.

Eine heftige Medienkampagne schuf einen Monsterfeind: Wladimir Putin und Russland. 

Die Situation nimmt immer ernstere Implikationen an. Waffenlieferungen durch alle NATO-Mitglieder machen diese Länder effektiv zu Kriegführenden in einem nicht erklärten Krieg, während die USA der Drahtzieher einer Operation sind, die Europa in einen möglichen stellvertretenden Dritten Weltkrieg verwickelt.

Das Bild stammt von InfoBrics

Wenn die Lieferung von Langstreckenraketen nach Kiew bestätigt wird, ist es möglich, dass Russland eine neue Front aus Weißrussland eröffnet.

Es ist auch möglich, dass die NATO eine neue Front auf dem Balkan eröffnen könnte, um auch die Schließung des türkischen Stroms zu erreichen, der letzten verbleibenden Pipeline aus Russland, die eine Reihe von Ländern bis nach Ungarn und Österreich versorgt.

Serbien wird über den Kosovo bewusst unter Druck gesetzt, und die USA und die EU fordern die serbische Regierung auf, sich den Sanktionen gegen Russland anzuschließen, indem sie damit drohen, Visa für Europa zu blockieren. Russland darf den Balkan nicht verlieren und hat seine Reaktionsbereitschaft bekräftigt. 

Was erwartet uns noch?

Eine Front in Taiwan gegen China, insbesondere wenn es um das Projekt geht, eine neue Währung mit den BRICS (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) zu prägen, zu der kürzlich auch der Iran, die Türkei und Algerien aufgefordert wurden, sich anzuschließen , wird verwirklicht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die US/NATO-Streitkräfte die Korruption als Kriegswaffe ausgemerzt haben, und wo immer sie eingegriffen haben, um die Demokratie zu etablieren, haben sie Instabilität und Elend hinterlassen.

*

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Jean Toschi Marazzani Visconti , Global Research, 2023

War Without End. What Is Wrong with the United States of America?

By Philip Giraldi Global Research, November 01, 2022

Prussian Major General Carl von Clausewitz famously drew on his own experience in the Napoleonic Wars to examine war as a political phenomenon. In his 1832 book “On War” he provided a frequently quoted pithy summary of war versus peace, writing in terms of politico-military strategy that “War is a mere continuation of politics by other means.” In other words, war-making is a tool provided to statesmen to achieve a nation’s political objectives when all else fails.

One can reject the ultimate amorality of Clausewitz’s thinking about war while also recognizing that some nations have historically speaking exploited war-making as a tool for physical expansion and the appropriation of foreigners’ resources. As far back as the Roman Republic, the country’s elected leaders doubled as heads of its consular armies, which were expected to go out each spring to expand the imperium. More recently, Britain notably engaged in almost constant colonial wars over the course of centuries to establish what was to become history’s largest empire.

America’s dominant neocons characteristically believe they have inherited the mantle of empire and of the war powers that go hand-in-hand with that attribute, but they have avoided other aspects of the transition in turning the United States into a nation made and empowered by war. First of all, what comes out the other end after one has initiated hostilities with another country is unpredictable. Starting with Korea and continuing with Vietnam, Afghanistan, Iraq as well as other minor operations in Latin America, Africa and Asia, American war-making has brought nothing but grief on those on the receiving end with little positive to show for the death, destruction and accumulated debt. Also forgotten in the rush to use force is the raison d’etre to have a federal national government at all, which is to bring tangible benefit to the American people. There has been none of that since 9/11 and even before, while Washington’s hard-line stance on what has become a proxy war against Russia over Ukraine promises more pain – perhaps disastrously so – and no real gain.

The U.S. Is Leading the World Into the Abyss

By Edward Curtin Global Research, October 17, 2022

A few years after WW I, the poet T.S. Eliot opened his famous poem “The Wasteland” with these words: “April is the cruelest month … “ I think he may be wrong, for this October may be the cruelest month of all, followed by November. Unprecedented. You can hear the clicking and grating of spades if your antennae are attuned.

We are on the brink of ominous events created by the U.S. war against Russia. Yet so many people prefer to turn away and swallow the lies that the U.S. wants peace and not war and is the aggrieved party in the crisis.

A friend of mine, who is constantly charging me with having turned right-wing because of my writing that accuses many traditional liberal/leftists of buying the national security state’s propaganda on the JFK assassination, “9/11,” Syria, Ukraine, Covid-19, censorship, the “New” Cold War, etc., and whose go-to news sources are The Guardian, CNN, The New York Times, NPR, ABC, seems oblivious to the fact that right and left have become useless terms and that these media are all mouthpieces for the CIA and their intelligence allies in the new Cold War; that the so-called right and left are joined at the hip with their obsession with Pax Americana.

There are no right and left anymore; there are only free and independent voices or those of the caged parrots repeating what they have been taught to say:

“Polly wants a war!” “Polly wants a war.”

I am afraid that I will never convince this dear friend otherwise and I find that depressing. Yet I know such views are shared by millions of others and that even if nuclear war breaks out their minds will not change. Propaganda runs very, very deep into their psyches, and they desperately want to believe. Hitler said it clearly in Mein Kampf:

The masses … are always more easily corrupted in the deeper strata of their emotional nature than consciously or voluntarily; and thus in the primitive simplicity of their minds they more readily fall victims to the big lie than the small lie, since they themselves often tell small lies in little matters but would be ashamed to resort to large-scale falsehoods.

Hitler learned so much about “manufacturing consent” from his American teachers Edward Bernays, Walter Lippmann, et al., who accomplished so much brainwashing of the American people. They were all masters of the lie and millions continue to believe their followers.

If nuclear weapons are again used (and everyone knows the only country to have used them), these believers will blame their use on Russia, even though Russia has made it very clear that it would only resort to such weapons if the country’s existence were threatened, while the U.S. continues affirming its right to preemptively use nuclear weapons when it so chooses.

And even if nuclear weapons are not used, the recent sabotage of the Nord Stream pipelines and the bombing of the Crimean Bridge, both clearly the work of U.S./NATO/Ukrainian forces, have raised the ante considerably. The door to hell has just been opened wider, and I suspect not by accident, as the U.S. elections approach.

In his recent television talk, Vladimir Putin made Russia’s nuclear position very clear, mentioning nuclear weapons only in the context of Western threats of using them, as Moon of Alabama reported.

Putin said:

They [the U.S./NATO/Ukraine] have even resorted to the nuclear blackmail. I am referring not only to the Western-encouraged shelling of the Zaporozhye Nuclear Power Plant, which poses a threat of a nuclear disaster, but also to the statements made by some high-ranking representatives of the leading NATO countries on the possibility and admissibility of using weapons of mass destruction – nuclear weapons – against Russia.

I would like to remind those who make such statements regarding Russia that our country has different types of weapons as well, and some of them are more modern than the weapons NATO countries have. In the event of a threat to the territorial integrity of our country and to defend Russia and our people, we will certainly make use of all weapon systems available to us. This is not a bluff.

Wer geglaubt hatte, dass die USA nach dem Atombombenabwurf auf Nagasaki und Hiroshima mit den noch heute in Japan sichtbaren Folgen ihre Kriegsluesternheit zuegeln wuerden, musste sich enttaeuscht sehen. Fuer dieses Kriegsverbrechen hat es bis heute seitens der USA keine Entschuldigung geschweige denn Wiedergutmacheung gegeben. So verwundert es wenig, dass die USA seit 1945 fast ohne Unterlass Kriege gefuehrt oder angezettelt haben.

Zurueck zum Inhaltsverzeichnis der Dokumentationen

Teil 1: Uncle Sam überzieht die Welt mit Kriegen

Liste der Kriege

USA haben seit 1945 mindestens bis zu 30 Mio. Menschen in Kriegen getötet.

“Da die USA laut Geheimdienst Direktiven nach dem 1. Weltkrieg viele Kriege über Dritte anzetteln und ausführen lassen, kann die Opferzahl in Wirklichkeit noch wesentlich  höher sein. 10 bis 15 Mio. Kriegstote gehen allein auf die Aggressionskriege der USA gegen Vietnam, Korea und die beiden Irak Kriege. 14 Mio. Kriegstote listet die Untersuchung über USA- Stellvertreterkriege auf, in denen die Urheber-Rolle der USA gegen Afghanistan, Kongo, Ost-Timor, Guatemala, Indonesien, Pakistan und Sudan”

USA: 44 An- und Übergriffe auf andere Länder  

Christian Müller / 6. Jan 2013 

“Nicht Iran bedrohe die Welt, es seien die USA, die immer wieder militärisch intervenierten, sagt eine bekannte kanadische Plattform

«Die USA haben seit August 1945 (dem Ende des Zweiten Weltkrieges) 44 Staaten rund um die Welt angegriffen, direkt oder indirekt, und mehrere davon mehrmals. Das erklärte Ziel dieser militärischen Interventionen war stets, einen Regime-Wechsel zu bewirken. Um diese einseitigen und illegalen Interventionen zu rechtfertigen, wurden sie immer unter dem Deckmantel «Menschenrechte» und «Demokratie» verübt.» (Prof. Eric Waddell, 2007 auf Global Research”

World Conquest: The United States’ Global Military Crusade ab 1945

Ich zitiere aus dem Artikel

“Democratically elected governments are as much at risk as dictatorships. In recent years, the tendency has been for such direct interference to increase since less of these countries are prepared to act as willing allies. Indeed, events of 2003 would suggest that the number of unconditional and powerful U.S. allies is now reduced to three: Great Britain, Australia and Israel. The US strategy is characterised, wherever possible, by invasion and the setting up of friendly (puppet) governments. Attention is focussed, by preference, on relatively small and weak countries, the aim being to achieve rapid victory.

Historically, this process of US domination of the World has been characterized by:

(i) direct military intervention with nuclear or conventional bombs and missiles,

(ii) direct military intervention with naval or ground forces,

(iii) indirect military intervention through command operations and

(iv) the threat of recourse to nuclear weapons.”

Ex -Präsident Jimmy Carter nennt die USA das kriegerischste Land der Welt .

Ich zitiere aus dem Artikel

“Der einzige US-Präsident, der seine Amtszeit ohne Krieg, militärischen Angriff oder Besatzung beendet hat, hat die Vereinigten Staaten als „die kriegerischste Nation in der Weltgeschichte Der ehemalige Präsident sagt, dass uns das friedliche China ‚fast in jeder Beziehung voraus ist.‘ Brett Wilkins 21.04.2019”

Bremer Friedensforum 23.04.2019

 In den 242 Jahren ihres Bestehens als Staat hätten die USA lediglich 16 Jahre lang keinen Krieg geführt, betonte Carter.

“Ex-Präsident Jimmy Carter nennt USA das kriegerischste Land der Welt

Jimmy Carter, der einzige US-Präsident, unter dem die Vereinigten Staaten keinen Krieg geführt hatten, hat die Kriegslust seines Landes scharf kritisiert. Die USA könnten sich laut Carter an China ein Beispiel nehmen.

Die USA seien das kriegerischste Land der Welt, sagte Carter in seiner Sonntagsschule in der Maranatha Baptist Church im US-Bundesstaat Georgia.”

Seit 1945 sind die USA für den Tod von 20 bis  30 Mio. Menschen verantwortlich. 

Untersuchung des kanadischen Forschungsinstituts “ Globalresearch

War, Terrorism and the Global Economic Crisis.

The Globalization of War. America’s Long War against Humanity 

9/11 and The Global War on Terrorism (GWOT)

War and the Economic Crisis

Disinformation, Media Propaganda and the CIA

The Islamic State Caliphate Project (ISIS/ISIL/Daesh)

Washington’s “Counter-terrorism Agenda” in Iraq and Syria consists in Supporting the Terrorists

Western Special Forces Are Assisting the Terrorists in Syria

America’s Allies: Support to the Islamic State by Saudi Arabia, Qatar, Turkey

Israel and the Islamic State

The Criminalization of the State

Wars of Aggression Are in Violation of International Law and the UN Charter

War Crimes

The Clash of Civilizations: Worldwide Campaign Against Muslims

Click here to read the full article.

Exkurs: Die Kubakrise

Terroranschläge gegen das eigene Land plante der Generalstab des Pentagon 1962 (Die Pläne wurden nicht umgesetzt)

Die Operation Northwoods war ein US-amerikanischer Geheimplan, der 1962 vom Generalstab des Pentagon verfasst und am 13. März 1962 Präsident John F. Kennedy vorgelegt wurde. Neben Operation Mongoose sah dieser Plan vor, die verdeckte Kriegsführung der USA gegenüber Kuba weiter auszubauen. Durch inszenierte Terroranschläge unter falscher Flagge gegen den zivilen Luft- und Schifffahrtsverkehr innerhalb der USA, für die man im Nachhinein Fidel Castro verantwortlich machen wollte, sollte ein Vorwand zur Invasion Kubas geschaffen werden. Im Gegensatz zu Mongoose wurde Northwoods jedoch nicht umgesetzt, weil Kennedy seine Zustimmung verweigerte. Die Planungen wurden bereits unter Präsident Eisenhower vorgenommen. Unterzeichnet war das Dokument von allen Mitgliedern der Vereinigten Stabschefs, Lyman L. Lemnitzer, dem Vorsitzenden und späteren Oberkommandeur der NATO in Europa, sowie von Brigadier General William H. Craig. Nach über dreißigjähriger Geheimhaltung kam er 1997/98 durch den Freedom of Information Act an die Öffentlichkeit.Quelle: Wikipedia & Telepolis

Operation Northwoods

12. November 2003  Walter Döbler und Renie M. Stickel

Von den Machenschaften der CIA und einer Katastrophe, die JFK verhinderte – Ein Rückblick anlässlich des 40. Jahrestages der Ermordung Kennedys am 22.11.1963

Wie G. W. Bush mittels CIA-Informationen den Irakkrieg rechtfertigte, wird in jüngster Zeit recherchiert – vieles bleibt reine Spekulation, denn aktuelle, aussagekräftige CIA-Dokumente liegen nicht vor. Ein dokumentiertes Beispiel für die Methoden und Denkweisen des Pentagon und CIA lässt sich heute endlich nachlesen. Vor einundvierzig Jahren wurden perfide, unmenschliche Pläne zur Störung des Weltfriedens von Präsident J. F. Kennedy verantwortungsbewusst zurückgewiesen.

Fast 40 Jahre lang war das Northwoods-Dokument der Geheimhaltung unterworfen. Durch ein Gesetz aus der Clinton-Ära wurde es 1997/98 freigegeben. Der amerikanische Geheimdienstexperte und Autor James Bamford (u.a. Autor bei der Washington Post) holte es aus den Tiefen des amerikanischen Nationalarchivs hervor1.

„Es wurde diskutiert, mit welchen Mitteln man die Öffentlichkeit und die Vereinten Nationen bewusst täuschen und manipulieren könnte, um einen Krieg gegen Kuba zu entfachen. Es wird exakt dargestellt, wie man mit Hilfe der Medien ein Feindbild produziert“, heißt es in der Einleitung zu einer Recherche über das Northwoods-Dokument.

Kurze Replik zum Vietnamkrieg

Zum Vietnamkrieg dem  längsten und grausamsten  Krieg, den die USA im 20. Jahrhundert geführt haben, nur dies zur Erinnerung. Es ist der Krieg mit den meisten Opfern. Der Krieg, in dem die USA mit Nagelbomben nordvietnamesische Bauern töteten. Der Krieg, in dem von den USA mit den von der UN geächteten Napalmbomben den Menschen grausamste Verbrennungen zugefügt wurden. Mit dem Einsatz des Entlaubungsmittels Agent Orange (irreführende und euphemistische Bezeichnung für das toxische Gift Dioxyn) begann das letzte und infamste Kapitel des Kriegs gegen die vietnamesische Bevölkerung.Hier eine kleine Auswahl kurzer Videos zum Einsatz von Napalm und Agent Orange und den noch 45 Jahre nach Beendigung des Krieges sicht- und spürbaren Folgen.

Neuer Text

Ein berühmtes Foto und Seine Geschichte

Agent Orange  

Last Chapter of the Vietnam War | Retro Report

The use of the defoliant Agent Orange during the Vietnam War continues to cast a dark shadow over both American veterans and Vietnamese citizens.

The Vietnamwar Agent Orange legacy 

Vietnam’s Toxic Legacy: This episode investigates claims by doctors in Vietnam who believe that agent orange is causing life threatening health problems for a whole new generation of children. The toxic herbicide was dropped on Vietnam by US forces during the war over 40 years ago.

Reporter Ade Adepitan travelled to Vietnam to investigate the ongoing legacy of Agent Orange.

This Unreported World episode was first aired on Channel 4 on 28/10/2016

The horrific impact of Agent Orange in Vietnam

Vietnamese children are still suffering the horrific effects of Agent Orange.

A child stumbles aimlessly, covered in grotesque brown growths; the living legacy of America’s chemical warfare policy in Vietnam. Between 1961 and 1971 the US Air Force sprayed 72 million litres of chemicals. Horrific pictures show the range and devastation US dioxins have caused in Vietnam.

Das giftige Erbe des Vietnamkriegs 

Long Vu ist 13 Jahre alt, sein Bruder Long Than 15. Sie sind die jüngsten Opfer eines Krieges, der eigentlich längst zu Ende ist. Ihr Vater war im Vietnamkrieg mit Agent Orange in Berührung gekommen, ein von den Amerikanern eingesetztes Entlaubungsmittel. 

Eine Entschuldigung bei den Opfern und eine Wiedergutmachung hat es nie offiziell gegeben.

The Pentagon’s Strategy for World Domination: Full Spectrum Dominance, from Asia to Africa

By Bruce Gagnon
Global Research

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Current US military space policy is primarily geared toward two countries, China and Russia.

In May 2000 the Washington Post published an article called “For Pentagon, Asia Moving to Forefront.” The article stated that, “The Pentagon is looking at Asia as the most likely arena for future military conflict, or at least competition.” The article said the US would double its military presence in the region and essentially attempt to manage China.

The Pentagon’s missile system.

The Pentagon has become the primary resource extraction service for corporate capital. Whether it is Caspian Sea oil and natural gas, rare earth minerals found in Africa, Libya’s oil deposits, or Venezuelan oil, the US’s increasingly high-tech military is on the case.

President Obama’s former National Security Adviser, Gen. James Jones had previously served as the Supreme Allied Commander of NATO. In 2006, Gen. Jones told the media,

“NATO is developing a special plan to safeguard oil and gas fields in the [Caspian Sea] region…. Our strategic goal is to expand to Eastern Europe and Africa.”

In a past quadrennial National Intelligence Strategy report, former U.S. Director of National Intelligence Dennis Blair claimed that Russia “may continue to seek avenues for reasserting power and influence in ways that complicate U.S. interests…[and] China competes for the same resources the United States needs, and is in the process of rapidly modernizing its military.”

Using NATO as a military tool, the US is now surrounding Russia and easily dragged the supposedly European-based alliance into the Afghanistan war and Libya attack. The US is turning NATO into a global military alliance, even to be used in the Asian-Pacific region.

ENERGY & MISSILE OFFENSE

In mid-March of 2009 the Pentagon’s Missile Defense Agency (MDA) held a conference in Washington. At that meeting Sen. Carl Levin (D-MI) stated, “Missile defense is an important element of our nation’s defense. For example, it is a high priority to field effective defenses for our forward-deployed forces against the many hundreds of existing short- and medium-range missiles.”

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Patriot missiles.

The Obama administration is currently deploying “missile defense” (MD) systems in Turkey, Romania, Poland and on Navy destroyers entering the Black Sea. The NATO military noose is tightening around Russia.

Russia has the world’s largest deposits of natural gas and significant supplies of oil. The US has recently built military bases in Romania and Bulgaria and will soon be adding more in Albania. NATO has expanded eastward into Latvia, Lithuania and Estonia, right on Russia’s border. Georgia, Ukraine, Sweden and Finland are also on the list to become members of the cancerous NATO.

An Indian journalist observes,

“The arc of encirclement of Russia gets strengthened. NATO ties facilitate the [eventual] deployment of the US missile defense system in Georgia. The US aims to have a chain of countries tied to ‘partnerships’ with NATO brought into its missile defense system – stretching from its allies in the Baltic to those in Central Europe. The ultimate objective of this is to neutralize the strategic capability of Russia and China and to establish its nuclear superiority. The National Defense Strategy document, issued by the Pentagon on July 31, 2008, portrays Washington’s perception of a resurgent Russia and a rising China as potential adversaries.”

Just as we have seen the balkanization of Yugoslavia, Libya, and Iraq by US-NATO it appears that the same strategy has been developed for Russia. With NATO’s continuing military encirclement of Russia the plan appears to be to draw Moscow into a military quagmire in Ukraine that will weaken that nation. The Rand Corporation has studies that call for the break-up of Russia into many smaller pieces thus giving western corporations better access to the vast resource base available there.

The recent announcement by BRICS (Brazil, Russia, India, China, South Africa) that they have created a $100 billion international development bank to rival the IMF and World Bank has angered western corporate controlled governments who don’t want any challenge to their management of the global economy. Directly after the BRICS announcement we witnessed an escalation of the US-NATO funded and directed civil war in Ukraine.

The Harper government is now recommending that Canada join the US missile defense program. Canadian military corporations are itching to open the flood gates to the national treasury – the profits from a junior partnership with the US in an arms race in space are too much to pass up. But first more cuts must be made to the Canadian national health care program and other valuable social welfare programs. In the US the military industrial complex has targeted the “entitlement programs” – Social Security, Medicare, Medicaid and what is left of “welfare” for defunding to help pay for the expensive military space technology agenda.

Canada has also undertaken the construction of “armed combat vessels” at the Irving Shipyard in Halifax. This $25 billion program, the largest military appropriation in Canadian history, was supported by every political party in the country. Why does Canada need such a monumental war ship building program?

THE NAVY’S EXPANDING ROLE

As ice melts in the Arctic, the US Navy anticipates that it will have to increase its presence in the region to “protect shipping”. Over the past 25 years, the Arctic has seen a 40% reduction in ice as a result of global warming. Maine’s Independent Senator Angus King recently wrote “gas and oil reserves that were previously inaccessible” will soon be available for extraction. Last spring Sen. King took a ride on a US nuclear submarine under the Arctic ice. Also along for the ride was Admiral Jonathan Greenert, the chief of naval operations, who told the New York Times: “We need to be sure that our sensors, weapons and people are proficient in this part of the world,” so that we can “own the undersea domain and get anywhere there.”

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A new Navy report called “US Navy Arctic Roadmap: 2014-2030” states: “Ice in the Arctic has been receding faster than we previously thought…and offers an increase in activity.” The Arctic region holds a plethora of undiscovered fossil fuels and natural resources, including an estimated 90 billion barrels of oil, 1,669 trillion cubic feet of natural gas and 44 billion barrels of natural gas liquids, the roadmap says.

The report warns that the Navy will face serious logistical challenges and will need to examine ways to distribute fuel in the region to “air and surface platforms”. Operating bases will be needed to host deployed military personnel. Partnerships with nations that border the Arctic and more warships will be needed to ensure that the undersea resources are kept in the hands of US-NATO and away from competitors like Russia.

US Secretary of War Chuck Hagel stated in late 2013 that, “By taking advantage of multilateral training opportunities with partners in the region, we will enhance our cold-weather operational experience, and strengthen our military-to-military ties with other Arctic nations.”

SCUPPERING PEACE

President Obama has in the past called for the abolition of nuclear weapons. The Russians, watching an advancing NATO and MD deployments near their borders, are telling the world that any real hopes for serious nuclear weapons reductions are in jeopardy.

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Russia and China attempt to prohibit space weapons at the United Nations.

Former Soviet president Mikhail Gorbachev delivered the opening address at the “Overcoming Nuclear Dangers” conference in Rome on April 16, 2009. He noted, “Unless we address the need to demilitarize international relations, reduce military budgets, put an end to the creation of new kinds of weapons and prevent weaponization of outer space, all talk about a nuclear-weapon-free world will be just inconsequential rhetoric.”

The entire US military empire is tied together using space technology. With military satellites in space the US can see virtually everything on the Earth, can intercept all communications on the planet, and can target virtually any place at any time. Russia and China understand that the US military goal is to achieve “full spectrum dominance” on behalf of corporate capital.

Using new space technologies to coordinate and direct modern warfare also enables the military industrial complex to reap massive profits as it constructs the architecture for what the aerospace industry claims will be the “largest industrial project” in Earth history.

TARGET: ASIA

The deployment of Navy Aegis destroyers in the Asian-Pacific region, with MD interceptors on-board, ostensibly to protect against North Korean missile launches, gives the US greater ability to launch preemptive first-strike attacks on China.

The US now has 30 ground-based MD interceptors deployed in South Korea. Many peace activists there maintain that the ultimate target of these systems is not North Korea, but China and Russia.

Europe’s leaders are complicit in Full Spectrum Dominance.

The current US military expansion underway in Hawaii, South Korea, Japan, Guam, Okinawa, Taiwan, Australia, Philippines and other Pacific nations is indeed a key strategy in this offensive “pivot” to control China.

An additional US goal is to have the “host” countries make significant contributions toward helping the Pentagon cover the cost of this massively expensive escalation.

For many years the US Space Command has been annually war gaming a first-strike attack on China. Set in the year 2017 the Pentagon first launches the military space plan that flies through the heavens and unleashes a devastating first-strike attack on China’s nuclear forces – part of the new “Global Strike” program.

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In the war game China then attempts to launch a retaliatory strike with its tens of nuclear missiles capable of hitting the west coast of the continental US. But US “missile defense” systems, currently deployed in Japan, South Korea, Australia, Guam and Taiwan, help take out China’s disabled nuclear response.

Peaceful protestors, Japan.

Obama’s former Secretary of Defense Robert Gates’ comments were quite revealing in 2009 when he said, “We’re converting more Navy Aegis ships to have ballistic missile defense that would help against China.”

Missile defense, sold to the public as a purely defensive system, is really designed by the Pentagon to be the shield after the first-strike sword has lunged into the heart of a particular nation’s nuclear arsenal.

Living in Bath, Maine, I have a special perspective on this US-China military competition. In my town, the Navy builds the Aegis destroyers that are outfitted with MD systems. Congressional leaders from my state maintain that more Pentagon funds for Aegis shipbuilding are needed to “contain” China.

Renowned author Noam Chomsky says US foreign and military policy is now all about controlling most of the world’s oil supply as a “lever of world domination.” One way to keep Europe, China, India and other emerging markets dependent on the US and in sync with its policies is to maintain control of the fossil fuel supply they’re reliant on. Even as the US economy is collapsing, the Pentagon appears to be saying, whoever controls the keys to the world’s economic engine still remains in charge.

China, for example, imports up to 80% of its oil on ships through the Yellow Sea. If any competitor nation was able to militarily control that transit route and choke off China’s oil supply, its economy could be held hostage.

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One is able to see how the Pentagon will use the South Korean Navy base on Jeju Island, now being constructed despite a seven-year determined non-violent campaign opposing the base, to support the potential coastal blockade of China.

Victim of Anglo-American nuclear weapons: Fallujah, 2004.

CONCLUSIONS

For many years Russia and China have introduced resolutions at the UN calling for negotiations on a new treaty that would ban weapons in space.

Since the mid-‘80s every UN member nation has supported the “Prevention of an Arms Race in Outer Space” (PAROS) resolution, with the exception of the US, Israel, and Micronesia.

This was true during the Clinton presidency as well as during the reign of George W. Bush and now under Obama as well.

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Victim of US nuclear weapons: Hiroshima, 1945.

A full-blown arms race between the US, Russia and China will be a disaster for the world and would make life on Earth less secure. At the very time that global resources are urgently needed to deal with the coming harsh realities of climate change and growing poverty, we can hardly afford to see more money wasted on the further militarization of space and greater superpower conflict.

The Pentagon actually has the largest carbon boot print on the planet. The US insisted that the Pentagon be excluded from the Kyoto climate change protocols and refused to sign the agreements unless the Pentagon was exempted.

nuclear explosion

As the US undertakes arming the world to the benefit of corporate globalization our local communities have become addicted to military spending. As we oppose the aggressive US military empire overseas we must also talk about the job issue back at home. Calling for conversion of the military industrial complex, demanding that our industrial base be transformed to create a renewable energy infrastructure for the 21st century, helps us come into coalition with weapons production workers who must now support the killing machine if they hope to feed their families.

Image: UK Ministry of Defence warns of new technologies’ potential to trigger a ‘doomsday scenario’

Studies have long shown that conversion from military production to creating needed systems like rail, solar or wind turbines not only help deal with the challenges of climate change but also create many more jobs.

It’s ultimately a question about the soul of the nation – what does it say about us as a people when we continue to build weapons to kill people around the world so workers can put food on the table back home?

What is needed now more than ever is unified global campaigning across issue lines. Peace, social justice, environment, labor and other movements must work harder to link our issues and build integrated grassroots movements against the destructive power of the corporate oligarchies that run most of our western governments. The rush to privatize social welfare and the privatization of foreign and military policy must be challenged if we are to successfully protect the future generations.

750 U.S. Military Bases Globally, $7.2 Trillion US Nuclear Weapons Expenditure Since Hiroshima, Nagasaki

By Shane Quinn Global Research, June 03, 2023

Statistics provided by the US Department of Defense, in 2003, outlined that there were around 725 American military bases positioned that year overseas in 38 countries, including the presence of 100,000 American soldiers in Europe. 

The Lessons Not Learned From Iraq

Twenty years on, the war still shapes policy—mostly for the worse.

MARCH 17, 2023, 6:00 AM

My Lai, ‘Killing Ideology’ & Disobeying Orders: 55 Years Ago Today

By Mickey Z Global Research, March 20, 2023 Post-Woke 16 March 2023

“We weren’t there to kill human beings, really. We were there to kill ideology.” (Lt. William Calley)

Officially termed an “incident” (as opposed to a “massacre”), the events of March 16, 1968, at My Lai — a hamlet in South Vietnam — are widely portrayed and accepted to this day as an aberration. While the catalog of U.S. war crimes in Southeast Asia is far too sordid and lengthy to detail here, it’s painfully clear this was not the case.

In fact, on the very same day that Lt. William Calley entered into infamy, another U.S. company entered My Khe, a sister sub hamlet of My Lai. That visit has been described as such:

“In this ‘other massacre,’ members of this separate company piled up a body count of perhaps a hundred peasants — My Khe was smaller than My Lai — ’flattened the village’ by dynamite and fire, and then threw handfuls of straw on corpses. The next morning, this company moved on down the Batangan Peninsula by the South China Sea, burning every hamlet they came to, killing water buffalo, pigs, chickens, and ducks, and destroying crops. As one of the My Khe veterans said later, ‘what we were doing was being done all over.’ Said another: ‘We were out there having a good time. It was sort of like being in a shooting gallery.’”

Read more: My Lai Massacre, 49 Years Later. The Atrocities Have Never Stopped…

20 Lies About the Iraq War

By Glen Rangwala and Raymond Whitaker Global Research, March 19, 2023

The Independent 13 July 2003

In commemoration of the 20th anniversary of the US-led NATO invasion of Iraq, we repost this article published in July 2003 by Glen Rangwala and Raymond Whitaker. 

The Bush administration initiated the war under the pretext that Iraq possessed weapons of mass destruction (WMD), which both the US and UK governments knew to be false even prior to the invasion. 

After 20 years, Iraq is in shambles. The continued presence of US military in the country has only caused further suffering and hardship to the Iraqis.

The invasion should teach us lessons about America’s “war on terror” and “humanitarian efforts”.

The article below will remind us of 20 lies that were used to justify the illegal war.

-Global Research, March 19, 2023

Am 20. Jahrestag der Invasion des Irak muss klar sein: Die USA sind die größte Bedrohung für den Weltfrieden und die kollektive Menschheit

Ajamu Baraka Global Research, 17. März 2023 Black Agenda Report 15. März 2023

Die Geschichte lehrt, dass die größte Bedrohung für den Frieden heute die Vereinigten Staaten sind. Keine andere Nation birgt so große Gefahren wie die, die von der US-Bekenntnis zur Doktrin der Full Spectrum Dominance ausgehen.

US-Exzeptionalismus und die Kriege in Syrien und der Ukraine

RickSterlingGlobal Research, 03. März 2023

Einführung 

Syrien befindet sich seit 2011 im Krieg. Der Konflikt befindet sich in einer Pattsituation. US-Truppen kontrollieren fast ein Drittel des Landes. Die USA finanzieren die Operation und eine sezessionistische Armee mit Öl und Weizen, die sie aus der Gegend holen. Es finanziert sie und entzieht der syrischen Regierung ihre eigenen Ressourcen. In der nördlichen Provinz Idlib hat die syrische Version von Al Qaida die Kontrolle und erhält den Großteil der Hilfe aus Europa, während die 90 % der Syrer, die in von der Regierung kontrollierten Gebieten leben, hungern und nur drei Stunden am Tag Strom haben.

Währenddessen geht das Blutvergießen in der Ukraine weiter, während russische Truppen gegen ukrainische Soldaten kämpfen, während die USA und die NATO Waffen liefern. Russische Truppen haben einen Großteil der östlichen Region, den Donbass, unter ihre Kontrolle gebracht.

Wie sind wir hierher gekommen und was treibt den Prozess an?

Der Aufstieg des US-Exzeptionalismus  

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion im Jahr 1990 sagten einflussreiche Neokonservative, es sei an der Zeit, die Interessen und Prioritäten der USA zu dominieren. Es gab nur eine Supermacht. Dies sollte ein neues amerikanisches Jahrhundert ohne Herausforderer werden. Diese Perspektive entwickelte sich von einem Randelement zu einem zunehmend einflussreichen Element. Im Laufe der 1990er Jahre setzte sie sich durch und wurde zur US-Außenpolitik. Sie sagten es ausdrücklich: Die USA sollten es keinem Land erlauben, die Vormachtstellung und Dominanz der USA herauszufordern.

Nachdem die Sowjetunion verschwunden und Russland in Unordnung war, gab es keine Gegenkraft in internationalen Organisationen oder den Vereinten Nationen. Die USA manipulierten bestehende Behörden und schufen zu ihrem Vorteil neue Institutionen. Geschichte und internationale Vereinbarungen wurden umgeschrieben. Beispielsweise wurde auf Druck der USA und Israels die UN-Resolution, die bekräftigte, dass Zionismus eine Form von Rassismus ist, aufgehoben .

Die US-Außenpolitik wurde zunehmend aggressiver. Sanktionen gegen den Irak, die darauf abzielten, das Land in die totale Unterwerfung zu treiben, führten zum Tod von Hunderttausenden. Kinder waren besonders anfällig für Krankheiten durch kontaminiertes Wasser. Chlor zur Reinigung wurde verboten, während sich die USA mit der ersten Außenministerin, Madeline Albright, als führend in der Gleichstellung der Geschlechter rühmten.

Widerspenstige Länder wurden angegriffen. Das Vielvölkerstaat Jugoslawien war ein Hauptziel. Divisionen wurden befördert, während die CIA eine extremistische Separatistenarmee finanzierte. Die NATO ging zum Angriff über und bombardierte Serbien ohne Genehmigung des UN-Sicherheitsrates. Der Plan war klar: Teile und herrsche.

Gleichzeitig machte es die Gründung der Europäischen Union im Jahr 1993 für einzelne Länder schwieriger, in ihrem eigenen besten Interesse zu handeln, und erleichterte es den USA, das Ganze zu dominieren.

Das militärische Bündnis, das sie zusammenhält, ist die NATO – die Organisation des Nordatlantikvertrags. Obwohl es sich um ein Militärbündnis handelt, besteht kein Zweifel, welches Land vorrangig ist. Die USA geben mehr aus als alle anderen zusammen.

Die Anschläge vom 11. September 2001 waren ein Wendepunkt. Die Angriffe boten einen „Pearl Harbor“-Moment und Rechtfertigung für eine verstärkte US-Aggression im Ausland. Die offizielle Erklärung, wer die Angriffe durchgeführt hat und warum, wurde ernsthaft in Frage gestellt . Wer auch immer die Anschläge verübt hat, die Neokonservativen nutzten den 11. September, um ihre Agenda voranzutreiben. Die USA begannen mit ihrem Angriff und der Besetzung Afghanistans.

Die nächste große Verletzung des Völkerrechts war die Invasion des Irak im Jahr 2003. Der Irak wurde verwüstet, Extremismus und Sektierertum explodierten. Heute bleiben US-Truppen dort, obwohl das irakische Parlament und die irakische Regierung sie zum Abzug aufgefordert haben.

Der Irak verfügte nicht über Massenvernichtungswaffen, wie vom US-„Geheimdienst“ behauptet. Stattdessen wurde im Irak vom US-Militär eine Form chemischer Waffen hergestellt. Staub von Kugeln und Raketen mit abgereichertem Uran verdampfte und vermischte sich mit der Umgebung. Der Irak hat einen enormen Anstieg von Geburtsfehlern und Krebs erlebt .

Russland stabilisiert sich

Während dies geschah, begann sich Russland unter der Putin-Administration wieder zu stabilisieren. Nach einem Jahrzehnt des Chaos, der Korruption und des Zusammenbruchs des kommunistischen Sicherheitsnetzes kam Russland Anfang der 2000er Jahre wieder auf die Beine. Der Lebensstandard und die Lebenserwartung begannen zu steigen. Westliche Berater waren nicht mehr zuständig. Oligarchen konnten nicht mehr nach Belieben rauben.

Obwohl der Warschauer Pakt aufgehört hat zu existieren, weigerte sich die NATO, sich aufzulösen. Im Gegenteil, trotz Versprechungen gegenüber der russischen Führung wurde die NATO 1999, 2004 und 2009 erweitert.

Als die NATO 2008 Georgien und die Ukraine einlud, der NATO beizutreten, sagte Russland lautstark NEIN. Sie sagten, das würde für sie eine rote Linie überschreiten. Die NATO war eindeutig ein OFFENSIVES Bündnis, und es an der ukrainischen Grenze weniger als 500 Meilen von Moskau zuzulassen, würde die russische Sicherheit gefährden. Russland forderte immer wieder, dass die Sicherheit für ALLE berücksichtigt werde.

Krieg in Libyen und Syrien

Anfang 2011 brachen Unruhen in Libyen aus. Westliche Medien begannen, Geschichten über bevorstehende Massaker zu verbreiten, und der UN-Sicherheitsrat genehmigte unter Stimmenthaltung Chinas und Russlands eine „Flugverbotszone“ und „erforderliche Maßnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung“. Dies diente den USA, der NATO und anderen Verbündeten als Vorwand, um libysche Regierungstruppen anzugreifen. Sie stürzten die libysche Regierung und entfesselten einen Bürgerkrieg, der bis heute andauert. Spätere Beweise enthüllten, dass die sensationellen Behauptungen der Vergewaltigung und des bevorstehenden Massakers genau wie in der Vergangenheit Unwahrheiten waren.

The Iraq War Death Toll. “War Crimes Prosecutions of Senior U.S. and U.K. Officials”

How Many Millions of People Have Been Killed in America’s Post-9/11 Wars? Part I

By Nicolas J. S. Davies Global Research, March 20, 2023 Consortiumnews 22 March 2018

In commemoration of the 20th anniversary of the invasion of Iraq, we repost this article first published in March 2018.

The numbers of casualties of U.S. wars since Sept. 11, 2001 have largely gone uncounted, but coming to terms with the true scale of the crimes committed remains an urgent moral, political and legal imperative, argues Nicolas J.S. Davies.

How many people have been killed in America’s post-9/11 wars? I have been researching and writing about that question since soon after the U.S. launched these wars, which it has tried to justify as a response to terrorist crimes that killed 2,996 people in the U.S. on September 11th 2001.

But no crime, however horrific, can justify wars on countries and people who were not responsible for the crime committed, as former Nuremberg prosecutor Ben Ferencz patiently explained to NPR at the time.

“The Iraq Death Toll 15 Years After the U.S. Invasion” which I co-wrote with Medea Benjamin, estimates the death toll in Iraq as accurately and as honestly as we can in March 2018.  Our estimate is that about 2.4 million people have probably been killed in Iraq as a result of the historic act of aggression committed by the U.S. and U.K. in 2003.  In this report, I will explain in greater detail how we arrived at that estimate and provide some historical context.  In Part 2 of this report, I will make a similar up-to-date estimate of how many people have been killed in America’s other post-9/11 wars.

Kurzer Einlass zu unserer USA Hörigkeit

Seit Ende des 2. Weltkriegs haben wir den Amerikanern  als unseren Befreiern gehuldigt und sie hofiert. Wir haben vergessen, daß die damalige Sowjetunion mit  27 Millionen Kriegstoten einen ungleich höheren Blutzoll gezahlt hat als die USA.  Erst unter der despotischen Präsidentschaft des Oligarchen Trump haben auch Merkel & Co erkannt, daß es mit der Freundschaft der Amerikaner nicht soweit her ist. Diese lassen uns spüren, daß wir alles andere als gleichberechtigte Partner sind, sondern noch immer ein besetztes Land, von dem erwartet wird, daß es den Weisungen der USA Folge leistet. Die massive Einmischung zur Verhinderung der Nord Stream 2 Pipeline zwischen Russland und Deutschland und der Versuch die Wirtschaftsbeziehungen zum Iran durch Sanktionen zu unterbinden sollen uns deutlich machen, daß die Feinde der USA gefälligst auch unsere Feinde zu sein haben. Auch eine durchaus mögliche gut nachbarliche Beziehung zu Russland konnte aus Rücksichtnahme auf die USA und deren Einflussnahme auf unsere Außen- und Wirtschaftspolitik nicht zustande kommen. Bezeichnend für den absoluten Tiefstand der Deutsch-Amerikanischen Beziehungen ist das unverschämte und herrische Auftreten des amerikanischen Botschafters Grenell. Nie zuvor hat ein amerikanischer Diplomat eine deutsche Regierung dermaßen diskreditiert und zu bevormunden versucht. 

Die FRANKFURTER RUNDSCHAU kritisiert seine rechtslastigen Einlassungen in ihrem Artikel

Sprücheklopfen fürs Weiße Haus

  • VonKarl Doemens
Richard Grenell, der forsche US-Botschafter in Berlin, stößt nicht nur in Deutschland auf Kritik. Auch das linksliberale Amerika reagiert empört auf das Interview auf einem rechten Portal.
Normalerweise spielt die deutsche Tagespolitik in den amerikanischen Zeitungen keine große Rolle. „New York Times“ und „Washington Post“ berichten in Korrespondentenberichten eher über politische oder gesellschaftliche Trends in der Bundesrepublik. Das war am Dienstag anders. „US-Botschafter in Deutschland hisst die Trump-Flagge“, hatte die „Washington Post“ bereits frühmorgens in ihrem Newsletter getitelt. Im gedruckten Blatt fand sich ein sechsspaltiger Bericht. Die „New York Times“ räumte dem Thema einen prominenten Platz als Seitenaufmacher ein. 
Schon am Montag hatte die Parteinahme des neuen Botschafters Richard Grenell für ultrarechte Bewegungen in Europa heftige Wellen bis nach Washington geschlagen. Ob das Weiße Haus die Äußerungen unterstütze, wollte ein Journalist bei der dortigen Regierungspressekonferenz wissen. „Ich habe im Moment keine Neuigkeiten von dieser Front“, antwortete Trumps Sprecherin Sarah Sanders in militärischem Ton. 
Eine Distanzierung war das nicht – und sollte es auch nicht sein. Immerhin hatte Donald Trump Jr., der älteste Sohn des Präsidenten, bei Twitter schon gejubelt: „Dass die linken Medien und das gescheiterte außenpolitische Establishment Richard Grenell mit Fake News verleumden, bestärkt mich in meiner Überzeugung: Der Präsident hat den richtigen Mann für den Job als Botschafter in Deutschland ausgewählt.“ 
Das sehen nicht nur viele Deutsche, sondern auch zahlreiche Amerikaner anders. „Der amerikanische Botschafter in Deutschland hat gerade angedeutet, dass er die deutsche Regierung aus dem Amt jagen möchte“, empörte sich die US-Buchautorin und Pulitzerpreisträgerin Anne Applebaum bei Twitter. Tatsächlich hatte Grenell der rechten Propagandaseite Breitbart ein Interview gegeben, das diese in mehrere Teile portionierte.

Wir sollten unser Verhältnis zu den USA grundlegend überdenken.

US-Botschafter schreibt deutschen Firmen Drohbrief wegen Nord Stream2 

13.01.2019 Von: Jürgen Flauger, Moritz Koch

Die USA kämpfen weiter gegen den Bau der Gaspipeline Nord Stream 2. Der US-Botschafter in Deutschland übt Druck auf deutsche Firmen aus.

Berlin Zum Jahresanfang erhalten die Vorstände deutscher Unternehmen viele höfliche Briefe – mit in der Regel ernst gemeinten Glückwünschen fürs neue Jahr. Das Schreiben, das US-Botschafter Richard Grenell am 3. Januar verschickte und kurz darauf bei BASF-Chef Martin Brudermüller in Ludwigshafen und der Führung des Energiekonzerns Uniper in Düsseldorf ankam, hat aber rein gar nichts von so einem „Neujahrsbrief“ (hier im Wortlaut dokumentiert) – die Empfänger empfinden ihn vielmehr als unverhohlene Drohung.

Grenell bekräftigte in dem Brief die Kritik an der von Gazprom geplanten neuen Ostseepipeline Nord Stream 2 und warnte die Adressaten, die sich beide an dem Projekt beteiligen: „Wir betonen weiterhin, dass Firmen, die Exportpipelines für russische Energie betreiben, sich an Aktivitäten beteiligen, die einem erheblichen Sanktionsrisiko unterliegen“, heißt es in dem Schreiben, das dem Handelsblatt vorliegt.

„Der Gefahr bewusst sein“

„Im Namen meiner Regierung ersuche ich Ihr Unternehmen daher, sich der Gefahr bewusst zu sein, die dieses Projekt für die europäische Energiesicherheit darstellt, sowie die damit verbundenen Kosten und Sanktionsrisiken“, so Grenell. Zuerst hatte die „Bild am Sonntag“ über den Brief berichtet.

Nord Stream 2 soll parallel zur bereits bestehenden Ostseepipeline zusätzliches Gas direkt aus Russland über die Ostsee nach Deutschland bringen. Der Bau der 1200 Kilometer langen Pipeline ist schon weit fort geschritten. Das Projekt stößt schon lange auf Kritik. Vor allem die Ukraine fürchtet weiter an Bedeutung als Transitland für russisches Gas zu verlieren – und so noch größerem Druck in der politischen Auseinandersetzung mit dem Nachbarland ausgesetzt zu sein.

Aber auch andere osteuropäische Staaten wie Polen kritisieren die neue Transportroute und EU-Politiker warnen vor einer noch höheren Abhängigkeit Europas von russischem Gas. Seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump macht aber auch die US-Regierung massiv Front gegen das Projekt.

Westliche Konzerne tragen Hälfte der Kosten

BASF und Uniper sehen dagegen in Nord Stream 2 eine wichtige Transportroute, um den steigenden Importbedarf Europas zu decken, Sie wollen sich gemeinsam mit der niederländisch-britischen Shell, Engie aus Frankreich und OMV aus Österreich an dem von Gazprom geplanten Projekt beteiligen. Die westlichen Partner wollen die Hälfte der Kosten von knapp zehn Milliarden Euro übernehmen.

Die USA hatten auch schon mehrfach mit Sanktionen gedroht – auch gegen Zulieferfirmen. Mit dem direkten Schreiben Grenells hat der Konflikt aber eine neue Qualität erhalten. Das Schreiben sei eine unverhohlene Drohung, heißt es in Kreisen der beteiligten Konzerne. Die Unternehmen wandten sich an das Auswärtige Amt, um sich zu erkundigen, wie sie auf den Brief reagieren sollten. Dort sei ihnen geraten worden nicht zu antworten.

Im Auswärtigen Amt wird das Schreiben als Provokation aufgefasst. Vor allem in der Wirtschaftsabteilung ist man der Auffassung: Es reicht. Denn es ist nicht das erste Mal, dass Grenell die Bundesregierung verärgert. Schon mit seiner Twitter-Agitation gegen das Atomabkommen mit Iran und seiner Solidarisierung mit rechtspopulistischen Kräfte in Europa hat Grenell Berlin gegen sich aufgebracht.

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Inhaltsverzeichniss

Doku 1 Kapitel 1 Das Imperium USA

Teil 2 Die Kolonialmacht Exkurs:Deutschland – Besetztes Land               

Teil 3 Oligarchie mit grenzenloser politischer Bestechlichkeit 

Doku 1 Kapitel 2 Die kriegerischste Nation der Welt  

Teil 1 USA haben seit 1945 bis zu 30 Mio. Menschen in Kriegen getötet. 

Teil 2 Die Kriege der USA am Ende 20.Jahrhunderts: 

Teil 3  Die Kriege der USA im 21. Jahrhundert                           

Exkurs: Der sinn- und verantwortungslose Einsatz der Bundeswehr    
Das Scheitern im Irak und Syrien 

Teil 4 Der Krieg gegen Libyen

Teil 5 Der Krieg gegen den Irak

Teil 6 Obamas Drohnenkrieg                 

Die Rolle der US Militärbasis Ramstein für die US Drohneneinsätze 

Doku 1 KAPITEL 3 USA: TERROR PATEN UND GEHILFEN VON TERRORISTEN 

Teil 1: Die Terror Paten 

Teil 2 : Unterstützung der Terroristen im Syrienkrieg 

Doku 1 Kapitel 4: Die Folterweltmeister

Doku 1 Kapitel 5: Propaganda und Manipulation der US-Bürger

Teil 1: Propagandamaschine US-Militaer

Teil 2: Vorbereitung des Irakkriegs  

Teil 3: Das Medien Netzwerk 

Teil 4: Pentagon Papiere  Exkurs: Die Lügen der US-Regierung zum Vietnamkrieg

Doku 1 Kapitel 6: Die geostrategischen Pläne der USA im Nahen und Mittleren Osten 

Anhang 

Medienvielfalt Literatur


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