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46 Syrien Assad – Vom Hoffnungsträger zum auserkorenen Feind

Als gern gesehener Staatsgast2001 Chirac verleiht Assad das Großkreuz der Ehrenlegion.Als Schurke unter Bösewichten2009Die falschen Freunde

Vorspann
Es ist widerwärtig zu behaupten, «Assad brachte 500’000 Leute seines Landes um». Wie wenn die von den USA unterstützten Terroristen am Töten nicht beteiligt gewesen wären.
Ich habe Hunderte von Enthauptungen und Kreuzigungen online angeschaut: Bei keinen waren syrische Truppen beteiligt. Alle wurden von infernalischen Schmutzkerlen ausgeführt, die wir rekrutiert, bewaffnet und trainiert hatten.
Der konservative republikanische Senator im US-Bundesstaat Virginia, Dick Black,
»Entgegen den Behauptungen ausländischer Propagandisten bestand bei der sunnitischen Mehrheitsbevölkerung Sy­riens, die auf siebzig Prozent geschätzt wird, keine einstimmige, rabiate Ablehnung des Assad-Regimes«Peter Scholl-Latour, Der Fluch der bösen Tat»
»Das Kleinbürgertum blickte zudem mit Schrecken auf die blutrünstigen Fehden, die Libyen in den Abgrund rissen, sowie auf das gnadenlose Vorgehen der ägyptischen Generäle gegen die sunnitischen Muslimbrüder des Niltals«Peter Scholl-Latour, Der Fluch der bösen Tat
»The very concept of objective truth is fading out of the world. Lies will pass into history.« George Orwell .
Einleitung
Als Einleitung ein Text von Michael Lüders “Kriege werden erzählt, nicht anders als Geschichten. Die jeweiligen Erzählungen bestimmen das Bild in unseren Köpfen, unsere Sicht auf Konflikte. Wir wissen, oder wir glauben zu wissen, wer schuldig ist und wer nicht, wer die Guten sind und wer die Bösen. Im Falle Syriens ist die vorherrschende Sichtweise in etwa diese: Das verbrecherische Assad-Regime führt Krieg gegen das eigene Volk, unterstützt von den nicht minder skrupellosen Machthabern in Moskau und Teheran. Die syrische Opposition, gerne als „gemäßigt“ bezeichnet oder als „das“ syrische Volk schlechthin wahrgenommen, befindet sich in einem verzweifelten Freiheitskampf, dem sich der Westen nicht verschließen kann. Andernfalls stünde seine Glaubwürdigkeit auf dem Spiel, würde er seine „Werte“ aufgeben, ja verraten. Längst hätten wenigstens die USA militärisch intervenieren sollen, im Namen der Freiheit!Leider greift diese Rahmenerzählung, das Narrativ hiesiger Politik wie auch der Medien, viel zu kurz. Die Verbrechen Assads sind offenkundig, die Enthüllungen von Amnesty International über massenhafte Hinrichtungen in den Foltergefängnissen von Saydnaya sind dafür nur der jüngste Beleg.[1] Doch ersetzt die moralische Anklage nicht die politische Analyse. Die Berichterstattung über Syrien erschöpft sich vielfach in der Darstellung menschlichen Leids als Ergebnis der Kriegsführung Assads und seines russischen Verbündeten. Deren Verantwortung für Tod und Zerstörung ist aber nur ein Teil der Geschichte. Die übrigen, die fehlenden Teile werden meist gar nicht erst erzählt. (…)”Ausgabe/2017/märz/Der Krieg in Syrien und die blinden Flecken des Westens Michael Lüders.
Vorwort
Diese Dokumentation ist subjektiv und parteiisch. Subjektiv allein schon durch die Auswahl der Quellen. Informationen und Berichte aus und über Syrien habe ich zwar nicht ausschließlich, doch zum grössten Teil alternativen  und linken Medien entnommen..Entscheidend war für mich immer die Überprüfbarkeit der Quellen. Es gibt nicht nur das Narrativ der westlichen Mainstream Medien über Assad und Syrien, sondern auch eine abweichende Geschichte. Diese ist zur Hauptsache der Inhalt dieser Dokumentation.Angeregt dazu hat mich die Lektüre von Peter Scholl-Latours „Der Fluch der bösen Tat“,  Michael Lüders‘ „Die den Sturm ernten“ Aus diesen Büchern habe ich immer wieder zitiert. Manchmal habe ich ganze Passagen daraus entnommen.Das gilt auch für die Arbeit des Journalisten Uwe Ness. In seinem Blog zu Syrien. schildert er u.a. detailliert die Ereignisse seit dem Beginn des sogenannten Bürgerkrieges. Seine Chronologie “Der Mythos vom friedlichen Beginn des Bürgerkriegs” habe ich komplett wiedergegeben. Auch weil es, anders als in den deutschen Presseberichten ein, umfangreiches Quellenverzeichnis gibt, das auch sehr hilfreich für meine Dokumentation war.Eine wichtige Quelle ist die deutsche Journalistin Karin Leukefeld. Sie ist die einzige bei der syrischen Regierung akkreditierte  westliche Pressevertreterin und profunde Syrienkennerin.Auch aus ihren Berichten und Dossiers habe ich oft zitiert. Die Idee war also, möglichst viele Stimmen (Autoren, Journalisten, Blogger etc.) in einer Dokumentation zum Thema Syrien zu vereinen.Bei der Beschäftigung mit dem Thema bin ich auf eine Fülle von Materialien  gestoßen, die den Bürgerkrieg in Syrien und Assad in einem anderen Licht erscheinen lassen.Die Auswahl dieser Quellen macht mich in gewisser Weise auch parteiisch. Das bedeutet aber nicht, dass ich die Verbrechen Assads nicht verurteilen würde, genauso wenig wie die der Rebellen, der sogenannten Freien Syrischen Armee und der Invasoren aus den USA,Großbritannien und der Türkei. Allerdings verzichte ich hier größtenteils auf die Darstellung der Grausamkeiten des Assad-Regimes. Solche Berichte wurden und werden permanent in den meisten Westmedien verbreitet. Was dort als unumstößliche Wahrheit verkauft wird, entpuppt sich im Nachhinein und bei genauerer Überprüfung oft als Lügenmärchen. Die darauf basierenden Kommentare der Leitartikler sind dann auch nur noch Propaganda.Es gibt aber bemerkenswerte und aufschlussreiche Interviews und Statements mit und von ehemaligen  hohen Militärs und Politikern, wie zum Beispiel dem Ex-Nato Oberbefehlshaber General Wesley Clark ( America’s Foreign Policy „Coup“)oder dem französischen Ex-Außenminister Roland Dumas.Die Dokumentation enthält außerdem viele Videos und Fotos aus Syrien, die dieses wunderbare  Land und seine Menschen in den Mittelpunkt stellenEingebettet in den Text findest Du  Links zu weiteren Artikeln, Autoren Interviews, Videos etc.Beim Klicken auf braun unterlegte Begriffe, Namen, Titel etc,öffnet sich die Kommentarleiste, die weitere Informationen anbietet.  Meine Arbeit hat also lediglich darin bestanden, möglichst viele Materialien in hoffentlich übersichtlicher Form zusammen zu stellen. Da es sich um eine Sammlung von Texten, Berichten, Interviews und Videos handelt, gibt es von mir nur sachdienliche Hinweise und einige wenige Kommentare. Diese sind zur besseren Unterscheidung von allen anderen Texten in gelb geschrieben.Der nun 10 Jahre andauernde Bürger- und Stellvertreterkrieg in Syrien wird mit der Vernichtung und Vertreibung der Rebellen und Terrormilizen aus ihrer letzten Bastion, der Provinz Idlib” hoffentlich bald vorüber sein. Assad wird mit der Unterstützung Russlands,des Irans und der Hisbollah an der Macht bleiben, ob uns das passt oder nicht, Sieger wird es nicht geben, nur Verlierer. Zu den Verlierern gehört insbesondere die syrische Bevölkerung mit den Hunderttausenden Toten und den Millionen Vertriebenen und Flüchtlingen. Auch die Westmächte haben diesen ihren Krieg gegen den Diktator Assad verloren und ihre Reputation in der arabischen Welt. Der Westen hat im Mittleren Osten versagt. Es ist unbestritten, dass Syrien von einem Despoten regiert wird der viele Menschenleben auf dem Gewissen hat. Das hat den Westen allerdings nicht davon abgehalten, diplomatische Beziehungen zu dem Regime zu unterhalten. Es gab Staatsbesuche in Frankreich und einen Empfang bei der Queen in England.Das habe ich in Kapitel 1 thematisiert ebenso wie einen kurzen historischen Abriss beginnend mit der unblutigen Machtübernahme der alawitischen Familie Assad.Syrien war und bleibt das einzige säkulare Land in der arabischen Welt. Allein schon deswegen galt Assad als Hoffnungsträger. Geopolitische Gründe und die irrationale Machtpolitik der USA standen für die Vorbereitung und Planung dieses Krieges gegen Assad. Vielleicht können gerade wir Deutsche nachvollziehen, dass Assad sich 2009 für Russland und den Iran entschieden hat, als auch ihm damals die USA wegen dem Bau der von Russland unterstützten Iran-Irak-Syrien Pipeline gedroht hatten – eine bemerkenswerte Parallele zu den Erpressungsversuchen der USA wegen Nord Stream 2. Kapitel 2 beschäftigt sich ausführlich damit, wie die USA und Großbritannien den Krieg schon lange vor 2011 geplant hatten. Die Verhaftungen der jugendlichen “Graffitikünstler” von Daraa waren nur der Auslöser und dann Anlass, um einen schmutzigen Stellvertreterkrieg vom Zaun zu brechen.Innerhalb kürzester Zeit eskalierten die Ereignisse und mündeten in eine gewalttätige und blutige Auseinandersetzung zwischen den Sicherheitskräften Assads und den zunehmend auch mit  schweren Waffen versorgten und von Jihadisten unterwanderten und schließlich dominierten Rebellen und der sogenannten Freien Syrischen Armee (FSA)Eine Chronik der Ereignisse gibt es in Kapitel 3 unter dem Titel „Der Mythos vom friedlichen Beginn„Der Einsatz von Chemiewaffen und der Abwurf von Fassbomben durch Assad ist ein beliebtes Thema in den westlichen Medien. Als Corona noch nicht die Nachrichtensendungen bestimmte, verging fast kein Tag, an dem z.B im ZDF Heute Journal insbesondere der feine Herr Kleber nicht die Fassbomben Vorwürfe gegen Assad erhoben hätte. Die Belege für den massiven Einsatz von Fassbomben gegen die Zivilbevölkerung wurden allerdings nicht erbracht. Auch der Einsatz von Chemiewaffen durch Assad konnte nicht durch entsprechende Zeugnisse nachgewiesen werden, ganz im Gegenteil: vieles spricht dafür, dass die Rebellen, bzw. die jihadistischen Milizen dafür verantwortlich sind. Dazu habe ich in Kapitel 4 eine grosse Anzahl von Nachweisen zusammengestellt.Kapitel 5 beschäftigt sich mit den Weißhelmen.Sicher haben sie wohl vielen Menschen das Leben gerettet. Aber ähnlich wie “Ärzte Ohne Grenzen” waren und sind sie nur in den von den Rebellen und den vielen Milizen kontrollierten Gebieten tätig. Besonders abstoßend ist ihre enge Verbindung zu den militanten Milizen, verantwortlich für Hinrichtungen und Massakern unter der Zivilbevölkerung.Das Versagen des Westens ist in Kapitel 6 thematisiert. Kapitel 7 wirft einen Blick auf die aktuelle Lage und den Wiederaufbau.Neueste Nachrichten aus und über Syrien findest du auch auf meiner Website in einem der aktuellen Lage gewidmeten Block.
Livemap Diese Karte bringt  jeden Tag neue Nachrichten zur aktuellen Situation in Syrien.
AKTUELLE NACHRICHTEN im Ticker  al Hasaka| News Reader
US-geführte Anti-IS-Koalition plant Ausbau von Gefängnislagern in Nordsyrien27 Feb. 2021 13:28 Uhr
SYRIA 360° INTERNATIONALIST Berichte zur humanitären und militärischen Lage sowie zu den geostrategischen Operationen der Besatzungsmächte USA und Türkei und den Verbrechen der RebellengruppenUS Illegal  War in Syria
US Brings Troops and Missiles to its Illegitimate Base in Hasaka Countryside          Posted by INTERNATIONALIST 360° on MARCH 6, 2021                                          Biden’s Syria Attack: An Actual Impeachable Offense                                                By Rep. Ron Paul Global Research, March 02, 2021                          
The Ron Paul Institute for Peace and Prosperity 1 March 2021
Joe Biden Goes to War Posted by INTERNATIONALIST 360° on FEBRUARY 26, 2021  Daesh Terror                                                                                                   Terrorist Organizations Carry Out 45 Attacks in Idleb De- escalation Zone   Posted by INTERNATIONALIST 360° on MARCH 10, 2021                                                      QSD Militia Kidnaps More than 200 People in Raqqa, Hasaka Countryside           Posted by INTERNATIONALIST 360° on MARCH 7, 2021QSD Militia Kidnap Dozens of al-Houl Refugee Camp Residentsvon Internationalist 360°29 March، 2021 Hasaka, SANA The US occupation-backed QSD militia has continued to impose a siege on al-Houl refugee camp, which is controlled by the militia backed by the occupation forces in Hasaka eastern countryside since last Friday, in coincidence with launching widespread raid campaigns against the residents’ tents in the camp and kidnapping dozens […]

Teil 1: Die humanitäre, politische und militärische Situation
Aktuell10 years of war
UK’s Baroness Caroline Cox Slams the “Undeclared Economic War” on Syria                                                                                               Transcript by Rawan Mahmasa By Baroness Caroline Cox Global Research, March 26, 2021 Mark Taliano “Well, I’ve had personally the privilege of witnessing the poverty, the trauma, the displacement due to suffered by local communities in Damascus, Sydnaya, Latakia, Homs and at last of Aleppo, visited several times. And I continue to seek to raise the suffering of the people in parliament. Just as a reminder, over nine million Syrians are food insecure at the moment, and an estimated nine out of 10 live below the poverty line and million Syrians in parliament and the suffering of the people.”Please continue reading this distressing article written by Baroness Cox Member of the UK ParliamentLetzte Nachrichten Posted by INTERNATIONALIST 360°FEBRUARY 12, 2021 Syrian Tribes in Hasaka Support the Army to Expel Occupation                    FEBRUARY 5, 2021 Syrian Army and ISIS Engage in Fierce Battles in Central Syria                                                              FEBRUARY 2, 2021 Procedures of Removing Siege Imposed by QSD Militia on Hasaka, Qamishli Begin                                                                                                                                                                                      JANUARY 30, 2021  The U.S. Controlled Al-Tanf Serves as ‘ISIS’ Base                                                                          JANUARY 29, 2021 Al-Jaafari: Terrorist Organizations, QSD Perpetrate Violations and Crimes against Children in Syria                                                                                                                                     JANUARY 29, 2021 Situation in Southern Syria Deteriorates Amid Escalation of Violence                            
03.09.2020AUF MESSERS SCHNEIDESyrien: Der vergessene Bürgerkrieg – Ein Land am BodenDer Bürgerkrieg in Syrien rückte wegen der Corona-Pandemie und eines bröckeligen Friedens in den Hintergrund. Dabei erlebt das Land eines der schwersten Jahre bis jetzt.Seit fast zehn Jahren tobt der Bürgerkrieg in Syrien.Anfang 2020 hätte der Konflikt beinahe eine Eskalation zwischen zwei Großmächten erfahren.Ein bröckeliger Waffenstillstand sorgte für neue Probleme – Wirtschafts- und Gesundheitssystem liegen darnieder.Damaskus – Der Bürgerkrieg hat in Syrien kein Ende gefunden. Die bittere Realität der Corona-Pandemie und eine frei fallende Wirtschaft verschlimmert die Lage in Syrien in der Zeit eines bröckeligen Waffenstillstands zusätzlich. Machthaber Baschar al-Assad tauscht Minister aus, um die Situation zu verbessern. Doch was ist dieses Jahr in Syrien passiert? Eine Chronologie über einen vergessenen Konflikt. Bürgerkrieg in Syrien: Waffenstillstand statt blutigem PaukenschlagAnfang 2020 sah es so aus, als würde der Bürgerkrieg mit einem blutigen Paukenschlag enden. Idlib, die letzte Region in Syrien, die noch von Rebellentruppen gehalten wurde, war von Assads Truppen umzingelt. Immer mehr Städte fielen in die Hände der Regierungstruppen. Zivile Ziele wurden kontinuierlich bombardiert. Russland fungiert dabei als Schutzmacht von Assads Truppen. Die Türkei unter der Führung von Recep Tayyip Erdogan unterstützt im Gegenzug die Rebellentruppen in der Provinz Idlib. Längst ist aus dem Bürgerkrieg in Syrien ein ausgewachsener Stellvertreterkrieg der Großmächte geworden. Im Februar schien ein direkter militärischer Konflikt zwischen türkischen und syrischen Truppen unabwendbar. „Die Idlib-Operation ist eine Frage des Augenblicks“, drohte Erdogan. Die Türkei werde nicht zulassen, dass Idlib in die Hände der syrischen Regierung falle. Auch Russland schien nicht von seiner Position abweichen zu wollen und lud den türkischen Präsidenten zu Verhandlungsgesprächen an den Tisch. Lage in Syrien: Wirtschaftskrise trotz bröckeligem FriedenDie Gespräche mündeten in einem Waffenstillstand zwischen Rebellen und Regierungstruppen, dirigiert von der Türkei und Russland. Es ist nicht der erste Waffenstillstand während des Bürgerkriegs in Syrien. Vorherige Abkommen wurden gebrochen, der Krieg ging weiter. Problematisch gestaltete sich zumeist die Ansicht der syrischen Regierung unter Baschar al-Assad, die kein Interesse an einer Beilegung des Konflikts hat. In der Vergangenheit nutzte der Machthaber die Feuerpausen gezielt aus, um Kräfte zu sammeln und die Lage in Syrien schlussendlich wieder eskalieren zu lassen. Bisher hält der Waffenstillstand seit einem halben Jahr. Wie lange, ist nicht abzusehen.Aber die syrische Regierung wird von schwerwiegenderen Problemen geplagt. Im Verlauf des Jahres 2020 begann die ohnehin schon durch den Bürgerkrieg schwer geschädigte syrische Wirtschaft, einzubrechen. Die syrische Währung Lira verlor stark an Wert und die Preise für Lebensmittel explodierten. Viele Geschäfte mussten wegen des Kursabsturzes schließen. „Syrien gehört uns und nicht dem Assad-Clan“Die Not der Syrer entlud sich auf den Straßen. Überall im Land kam es zu Protesten. Die Menschen klagten über die Lebenshaltungskosten und riefen Parolen gegen Assad. „Syrien gehört uns und nicht dem Assad-Clan“, hieß es. Als Konsequenz entließ der Machthaber seinen Ministerpräsidenten, Imad Chamis. Gründe wurden nicht genannt. Etwa die Hälfte der syrischen Bevölkerung, 9,3 Millionen Syrer, waren zuletzt vom Hunger bedroht.Zuletzt folgte im Juli 2020 die Parlamentswahl in Syrien. Eine Wahl ohne eine echte Wahl. Über 2000 Kandidatinnen und Kandidaten bewarben sich auf insgesamt 250 Sitze, wobei die Mehrheit dieser Kandidaten der alles bestimmenden Baath-Partei von Machthaber Assad angehören. Viele der verbleibenden sind Verbündete der Baath-Partei. Die wahlberechtigten Syrer durften auch aus Gebieten wählen, die gar nicht unter der direkten Kontrolle der syrischen Regierung stehen, wie etwa Idlib. Deshalb konnten die Wähler in andere Gebiete reisen, um ihre Stimmen abzugeben. Baschar al-Assad will zeigen, dass er die Lage in Syrien im Griff hat und de jure das ganze Land kontrolliert.Trotz eines haltenden Waffenfriedens brach die Wirtschaft ein und verschlimmerte die Lage der Menschen in Syrien. Trotz Feuerpause schlich sich ein neuer, gemeinsamer Feind nach Syrien. Viele Menschen sind zutiefst verunsichert, wie weit sich das Coronavirus bereits in Syrien ausgebreitet hat. Vor allem bei Ärzten und führenden Medizinern wurde das Virus entdeckt. Da über die Hälfte der syrischen Ärzte und medizinischem Personal das Land verlassen hat, ist die Sorge um die verbliebenen Mediziner groß. Coronavirus trifft syrisches GesundheitssystemNeben der Wirtschaft bricht nun auch das Gesundheitssystem des Landes ein. Überall in Syrien fehlt es an Krankenhausbetten oder Beatmungsgeräten, oftmals gibt es nicht einmal einen Kühlschrank, um Laborproben kühlen zu können. Falls Mediziner erkranken, müssen die wenigen verbliebenen Einrichtungen geschlossen werden. Das Jahr 2020 ist vielleicht nicht von blutigen Kämpfen im Bürgerkrieg in Syrien gezeichnet, stattdessen wird das Land von Krankheit, Armut und Hunger von innen heraus zerstört. Die Parolen der Demonstranten scheinen im Angesicht dieser bitteren Realität leiser zu werden. Syrien gehört dem Assad-Clan und das wird es auch weiterhin bleiben. (Marvin Ziegele)
1.1: Die humanitäre Situation
 taz Hunger, Krieg 06.02.20Hilfsorganisationen schlagen Alarm: In Idlib entfaltet sich eine humanitäre Katastrophe. „So etwas haben wir noch nie erlebt“, sagt ein Helfer.Turkish Invaders, Allied Terrorists Cut Off Drinking Water To A MILLION People In Syria’s Hasaka By Drago Bosnic On Jul 7, 2020LinkeZeitung Übersetzung 12.07.2020 Türkische Invasoren, verbündete Terroristen schneiden einer MILLION Menschen im syrischen Hasaka das Trinkwasser ab…
Turkish Invaders Übersetzung Eindringende türkische Militärtruppen und ihre terroristischen Verbündeten haben erneut die Trinkwasserversorgung von etwa einer Million Menschen, die in und um die nordost-syrischeStadt Hasaka leben, abgeschnitten, indem sie eine Pumpstation an der Grenze gestoppt haben, so ein Bericht. In einem Interview mit Syriens offizieller Nachrichtenagentur SANAAm Sonntag sagte der Generaldirektor der Hasaka Water Company, Mahmoud al-Ukla, dass türkische Besatzungssoldaten und von Ankara unterstützte Terroristen am Samstagabend die Wasserstation Alouk Water Station stoppten und Mitarbeitern der Station den Zutritt zur Anlage verwehrten.Die Hauptwasserstation befindet sich in der Nähe der Grenzstadt Ra’s al-Ayn, die die türkischen Besatzungstruppen und ihre verbündeten Terroristen im Oktober 2019 während der so genannten Friedensfrühlingsoperation beschlagnahmten. Ukla warnte davor, dass die unmenschliche Maßnahme das Leben der Bewohner der Stadt und der umliegenden Wohnviertel im Nordosten der Provinz Hasaka bedroht.…  17.07.2020Humanitäre Hilfe für Syrien: Russische Militärs bringen Einwohnern von zwei Dörfern LebensmittelRussische Militärs haben humanitäre Hilfe an Einwohner des Dorfes Hardatnin in der Provinz Aleppo und der Ortschaft Khbara-Segira in der Provinz al-Hasaka verteilt. Dies teilte der Vertreter des russischen Zentrums für die Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien, Maxim Solocha, vor Journalisten mit.„Heute haben wir Lebensmittelpakete an die Notleidenden verteilt (…)“, sagte er. Solocha betonte, dass die russischen Militärs zum Wiederaufbau der sozialen Infrastruktur beitragen würden. „Hier gibt es unter anderem Probleme mit der Wasserversorgung.“
Infame US-Strategien gegen die Zivilbevölkerung: Sanktionen und Aushungerung durch Raub der natürlichen Ressourcen
LinkeZeitung 16. JULI 2020 Die leidgeprüften Zivilisten Syriens sind das Hauptziel von Eva Bartlett
BEN NORTON·JUNE 19, 2019Wheat is a weapon’: US gov-funded, Democrat-linked think tank proposes starving Syrian civilians to weaken AssadA fellow at the Center for a New American Security (CNAS), a Democratic Party-linked think tank bankrolled by the US government and arms industry, says the “wheat weapon” can “be used to apply pressure on the Assad regime”As the eight-year war in Syria winds down and the US regime-change operation falters, strategists in Washington are plotting new ways to terrorize Damascus into submission.An analyst at a think tank bankrolled by the US government and NATO has an idea: Use the “wheat weapon” to starve Syria’s civilian population.                                                                                                                  US 45 Vehicle Convoy Loaded with Stolen Wheat, Barley, Leaves Hasaka for Iraq     Internationalist 360° 1 March، 2021 Hasaka, SANA                                                                                               A convoy of the US occupation trucks loaded with stolen wheat and barley has leaved the Syrian territory heading for northern Iraq through the illegitimate al-Waleed border crossing in Hasaka countryside. Local sources in al-Rmelan town told SANA reporter that 45 of the US occupation’s trucks loaded with stolen wheat […]
einartysken Einar SchlerethDie US-Sanktionen sind Teil eines Mehrfrontenkrieges gegen Syrien, und die leidgeprüfte Zivilbevölkerung Syriens ist das Hauptziel.Die USA führen an mehreren Fronten Krieg gegen Syrien, einschließlich brutaler Sanktionen, und machen sich gleichzeitig Sorgen um das Wohlergehen der syrischen Zivilbevölkerung – die überwiegende Mehrheit von ihnen leidet als direkte Folge der US-Politik.Am 17. Juni führten die USA das Cäsar-Gesetz ein, Amerikas jüngste Runde drakonischer Sanktionen gegen das syrische Volk, um es zu „schützen“, behauptet Amerika. Dies, nachdem jahrelang Zivilisten bombardiert und regierungsfeindliche Kämpfer unterstützt wurden, führte zur Verbreitung von Terroristen, die genau diese syrischen Zivilisten entführen, einsperren, foltern, verstümmeln und ermorden.Nur wenige Wochen nach der Durchsetzung dieser barbarischen Sanktionen kommen amerikanische Krokodilstränen über das Leiden Syriens und behaupten, dass Moskau und Damaskus angeblich die Lieferung humanitärer Hilfe verhindern. Noch mehr heiße Luft von heuchlerischen amerikanischen Quatschköpfen, denen das Wohlergehen der Syrer eigentlich egal ist.
Größte humanitäre Krise unserer ZeitAm 15. März 2011 wurden Proteste in Syrien gewaltsam beendet: es folgten neun Jahre Krieg und die größte Flüchtlingskrise weltweit.Über die Hälfte der Bevölkerung Syriens musste ihr Zuhause seit Beginn des Konfliktes verlassen. Immer noch sind 11 Millionen von Menschen in Syrien auf humanitäre Hilfe angewiesen.Ende 2019 gab es weltweit 6,6 Millionen Flüchtlinge und Asylsuchende aus Syrien.Mehr als 5,5 Millionen Flüchtlinge hat der UNHCR bisher in den Hauptaufnahmeländern (Türkei, Libanon, Jordanien, Irak und Ägypten) registriert. Die Türkei hat die höchste Zahl syrischer Flüchtlinge weltweit aufgenommen (3.585.198), während Libanon (892.310) und Jordanien (657.287) zu den Ländern mit der höchsten Flüchtlingszahl pro Einwohner*in gehören. Ein Großteil der Flüchtlinge hofft, eines Tages wieder zurück nach Syrien gehen zu können. Jedoch sehen sie eine Rückkehr in naher Zukunft als unwahrscheinlich an.Mehr als 6,6 Millionen Menschen sind innerhalb ihres Landes auf der Flucht.WelthungerhilfeÜBERLEBEN SICHERN IN SYRIENiDie Unterstützung der Welthungerhilfe in Syrien konzentriert sich auf die Provinzen Idlib und Aleppo. Möglichkeiten, Geld zu verdienen, gibt es für die meisten Menschen kaum noch: Fabriken sind geschlossen, der Handel mit Nachbarländern findet nicht mehr statt und die Landwirtschaft liegt brach. Gemeinsam mit den Partnern Hand in Hand for Syria, IHSAN und People in Need (PIN) unterstützt die Welthungerhilfe die bedürftigsten Familien in Syrien mit dringend benötigter humanitärer Hilfe und den Wiederaufbau der Infrastruktur zur Ernährungssicherung.
SYRIEN IN NOT:Menschen helfen – Assad stützen? JOHANNES LEITHÄUSER, BERLIN -22.09.2020Während sich die humanitäre Lage in Syrien immer mehr verschlechtert, stellen Hilfsorganisationen, aber auch staatliche Stellen Überlegungen an, ob und wie weit die humanitäre Hilfe künftig über eine reine Nothilfe hinausgehen und stabilisierende Elemente umfassen soll, auch wenn das dem Regime des Machthabers Baschar al Assad nützen könnte. In einem Erfahrungsaustausch, den die Caritas und das Center for Humanitarian Action in Berlin organisierten, sagte Oliver Müller, Leiter von Caritas International, inzwischen lebten vier Fünftel der Syrer unter der Armutsgrenze, elf Millionen seien von humanitärer Hilfe abhängig. Die Corona-Pandemie und die Folgen der von EU und Amerika gegen Syrien verhängten Wirtschaftssanktionen hätten die Lage noch verschlimmert. Nach unbestätigten Meldungen zähle man in Damaskus täglich 150 Covid-Tote. Die Sanktionen hätten die Inflation stark angeheizt und zu einer weiteren Verknappung von Lebensmitteln geführt.Humanitäre Katastrophe im Schatten der Corona-Krise 18.06.2020Die humanitäre Lage der aus dem südlichen Idlib geflohenen Menschen ist weiterhin katastrophal. Trotz der im März 2020 vereinbarten Waffenruhe haben das syrische und russische Militär inzwischen wieder Einsätze im Nordwesten Syriens geflogen und auch wieder zivile Ziele bombardiert.Wir Grüne im Bundestag haben einen Antrag zum Stopp der humanitären Katastrophe in den Bundestag eingebracht. Neben dem Einsatz für die dauerhafte Einhaltung der Waffenruhe muss jetzt die Versorgung der Flüchtlinge oberste Priorität haben. Über die noch offenen zwei Grenzübergänge aus der Türkei müssen dringend benötigte Hilfslieferungen nach Idlib gebracht werden.Deutschland muss der Türkei anbieten, über ein Resettlement des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) ein großzügiges Kontingent von Flüchtlingen aus der Türkei aufzunehmen und gegenüber anderen EU-Mitgliedsstaaten für eine Resettlement-Aufnahme aus der Türkei zu werben.Angesichts der dramatischen Lage im Norden Syriens plädiert die grüne Bundestagsfraktion in ihrem Antrag „Humanitäre Katastrophe in Idlib stoppen“ für ein entschiedeneres Vorgehen der Bundesregierung und der EU. Jenseits der humanitären und völkerrechtlichen Fragen soll sich die Bundesregierung auch dafür einzusetzen, wieder einen internationalen Friedensprozess für Syrien unter der Leitung der Vereinten Nationen zu etablieren und dafür auf ein baldiges Treffen zwischen Deutschland, Frankreich, der Türkei und Russland hinzuarbeiten.Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden seit Dezember 2019 mehr als eine Million Menschen auf Grund der Kampfhandlungen in der Provinz Idlib vertrieben. Viele flohen bei winterlichen Temperaturen aus dem Süden von Idlib Richtung Norden, wo sie unter menschenunwürdigen Bedingungen überwinterten und zum Teil bis heute in völlig überfüllten Flüchtlingslagern leben.Gleichzeitig hält die Türkei die Grenze geschlossen. Auf einer Länge von 828 Kilometern wurde eine drei Meter hohe Mauer errichtet und mit Stacheldraht zusätzlich abgesichert. Die Flüchtlinge sind so zwischen der Grenze und den näher rückenden syrischen Truppen eingekesselt.
‘Rebuilding Aleppo’ NOVEMBER 9, 2020 BY NEWS WIRE
1.2: Die politische Situation
Wiederaufbau läuft – ohne den «Westen»Mehr als 10 Jahre dauert der  Krieg nun schon. Das Assad-Regime ist in Damaskus weiter fest im Sattel. Teile des eindrücklichen Landes sind zwar zerstört, aber die von Osten eingefallenen Islamisten-Horden sind weitgehend vertrieben. Und der Wiederaufbau läuft. Im Weltkulturerbe Palmyra wie auch in Aleppo.Gerade ins stark beschädigte Aleppo kehren nun mehr und mehr der vertriebenen und geflüchteten Menschen zurück. Mehrere Millionen (die meisten) der zivilen Opfer der Katastrophe waren ja in Syrien geblieben und aus Kriegsgebieten in sicherere Gegenden ausgewichen. Beim Wiederaufbau helfen vorab chinesische, indische oder russische Kreditgeber und Firmen. Der «Westen», der mit seiner «Führungsmacht» USA für die Zerstörungen mit verantwortlich ist, hält sich mit wirtschaftlicher und humanitärer Hilfe zurück. Mehr noch: Westliche Machthaber sabotieren den Wiederaufbau und die Rückkehr zur Normalität.In etwas abgewandelter und aktualisierter Form dem Reisebericht aus 2018 von Niklaus Ramseyer entnommen
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1.3  Die militärische Lage 
Syria war: Why does the battle for Idlib matter? Published on 18 February 2020 What’s so important about Idlib?The province – along with parts of Hama, Latakia and Aleppo – is the last stronghold of the rebel and jihadist groups that have been trying to overthrow President Assad since 2011.The opposition once controlled large parts of the country, but the Syrian army has retaken most of the territory over the past five years with the help of Russian air power and Iran-backed militiamen. Now, the army wants to „liberate“ Idlib.Who controls the province?Idlib had been controlled by a number of rival factions, rather than a single group, since it fell to the opposition in 2015. But the dominant force is the al-Qaeda-linked jihadist alliance, Hayat Tahrir al-Sham (HTS).HTS was set up in 2017 by a group that broke off formal ties with al-Qaeda. It is designated as a terrorist organisation by the UN.
Die Rückeroberung der Provinz Idlib, der letzten Rebellenhochburg, durch Assads SAA ist eine entscheidende Voraussetzung für die Beendigung des syrischen Bürgerkriegs. Das ist nur eine Frage der Zeit. Ein Sieg der Regierungstruppen nur über die Syria National Army (SNA) wäre sicher schnell und mit weniger Blutvergießen vonstatten gegangen. Die SNA war von Beginn an nichts weiter als ein zusammengewürfelter Haufen von Deserteuren der Syrian Arab Army (SAA) ohne einheitliche Kommandostrukturen und ohne eine zentrale Führung, so  dass der Begriff “Armee” eigentlich nicht zutreffend ist. Auch wenn man ihre Motive zur Rebellion gegen das Regime nachvollziehen kann, so sind sie heute nur noch Komplizen der verschiedenen jihadistischen Terror Gruppen, mit denen sie in der Provinz Idlib eine unheilige Allianz bilden. Die Vertreibung oder Vernichtung der Jihadisten muss das oberste Ziel Assads sein. Von diesen geht für die Alawiten die größte Gefahr aus. Syrien in der Hand von Jihadisten würde ein Massaker unter den Alawiten und Drusen zur Folge haben. Für Assad geht es also nicht nur um den Machterhalt, sondern auch und insbesondere um das Überleben der alawitischen Minderheit. Es ist also eine existentielle Notwendigkeit für Assad unnachgiebig, zielgerichtet, ausdauernd und koste es was es wolle ganz Syrien wieder unter seine Kontrolle zu bringen.Als legitimer, wenn auch nicht demokratisch gewählter, Präsident  erhält er die Unterstützung befreundeter Staaten. Russland und der Iran sind nicht erst seit Beginn des Krieges wichtige Verbündete. Die USA und die Türkei dagegen sind Besatzer, die keine Legitimation für ihre Aggression und Besatzung haben. Beide Mächte verfolgen unterschiedliche Interessen. Die USA haben noch immer die Absicht, Assad zu eliminieren. Bashir Al-Assad würde also dasselbe Schicksal drohen, wie Hussein und Gaddafi.
Trump hätte Assad „lieber ausgeschaltet“US-Präsident Trump behauptet, er habe den syrischen Diktator Assad vor drei Jahren eliminieren wollen – doch sein damaliger Verteidigungsminister sei dagegen gewesen. Spiegel online 16.09.2020,
Trump sur l’«élimination» d’Assad : Damas dénonce un «État voyou»Mis à jour le 16 septembre 2020  Verständlich die scharfe Reaktion aus Syrien und aus Russland                                                               SYRIA 360° INTERNATIONALIST on SEPTEMBER 16, 2020US Administration Like a ‘Terrorist Group’, Syria Says Over Trump’s Comments on Assad Elimination United States President Donald Trump told the US media on Tuesday that he once had an opportunity to “take out” his Syrian counterpart Bashar al-Assad but then Defence Secretary James Mattis opposed the move. His comments were not greeted in the Syrian capital Damascus.Syria’s foreign ministry has said  according to the ministry’s statement distributed by state news agency SANA.“Trump’s admission of such a step confirms that the US administration is a rogue state and outlawed”, the statement reads in Arabic.“It pursues the same methods of terrorist groups with murder and assassination without taking into account any legal, humanitarian or ethical rules or regulations in order to achieve its interests in the region,” 
Teil 2: Besatzungsmacht USA
Aktuelles                                                                                                                                   Joe Biden Goes to WarPosted by INTERNATIONALIST 360° on FEBRUARY 26, 2021Biden personally ordered the bombing of a border crossing point between Syria and Iraq (…) claiming it was a “defensive” action in response to attacks by those militias on American military personnel in Syria.The US Airstrike on Syria: Meet the New Boss, Same as the Old Boss, and the Boss before that By Scott RitterGlobal Research, March 01, 2021US Crimes Against Refugees and IDPs in Syria Posted by INTERNATIONALIST 360° on MARCH 1, 2021
Geopolitische Strategien: Abschneidung Syriens von seinen wichtigsten Ressourcen
Trump beim Ölklau in SyrienUnd ab damit in die Türkei und nach Israel
                                                                                                     Karin Leukefeld: „… weil es nicht so läuft, wie die USA sich das vorgestellt haben“

Syria Falls Victim to US Highway Robbery
Die Raubritter des Mittelalters sind wieder da –aus den USA  einartyskenEinar Schlereth 4. Dezember 2020 Tag für Tag, Woche für Woche und Monat für Monat stehlen die Yankees Erdöl aus Syrien im Wert von 30 Millionen Dollar. Aber es sind nicht nur einfache Raubritter, sondern auch Raub-Mörder. Da jeder, der sich ihren Räubereien in den Weg stellt, wird umgenietet. Das machen sie ja nicht nur in Syrien, sondern genauso in Venezuela, wo sie vor kurzem einen ganzen Öltanker klauten und das Öl für viele Millionen verkauften. 
Video: The Conflict in North Syria: US Continues to Smuggle Oil, While Turkey Complains to Russia It Can’t.                                                                Global Research March 25, 2021  By South Front 24 March 2021Turkey would like to continue to enjoy the smuggled oil it used to receive from the US-backed Syrian Democratic Forces.The United States, still benefits from that smuggled oil. On March 23rd, a convoy of more than 300 tankers left Syria’s Hasaka region and entered Iraq.Washington’s oil repatriation is not proceeding without a hitch either. On March 23rd, several rockets hit a US military base near the Conico oil field in the Syrian province of Deir ez-Zor. Lebanon’s al-Mayadeen TV reported that the US suffered casualties. Little else is known.INTERNATIONALIST 360°US ‘Plundering’ Syrian Oil to ‘Send to Israel’Posted by  on JANUARY 24, 2021Schwere Vorwürfe aus Moskau 26.10.2019 Nach Angaben der USA sollen zusätzliche Truppen die Ölfelder im Osten Syriens schützen. Russland wirft Washington dagegen „staatliches Banditentum“ vor: Satellitenfotos würden Ölschmuggel beweisen.Im Einsatz seien zudem private Militärfirmen.Hier die syrische Sicht auf die permanenten Verletzungen der syrischen Souveränität und des Völkerrechts durch die Aggressoren aus den USA.Die amerikanischen Eindringlinge begnügen sich aber nicht mit der Errichtung von Militärbasen, sie stehlen auch in großem Umfang Oel und Baumwolle und bringen es ausser Landes. Durch das Abbrennen von Weizenfeldern schädigen  die Bauern und berauben  die Menschen ihrer natürlichen Lebensgrundlagen. Das kann man nur als besonders infam und inhuman bezeichnen.Diese Strategien sind nicht neu, Washington hatte sie schon im Irak angewandt. Auch die Nazis hatten im 2.Weltkrieg in Griechenland nach dessen Kapitulation und der Besetzung durch die Wehrmacht und die SS einen gigantischen Raubzug gestartet, wovon auch Firmen wie Reemtsma und Krupp profitiert haben, ähnlich wie heute amerikanische Ölfirmen aus dem Diebstahl syrischen Öls ihren Nutzen ziehen.
Trump und Erdogan vereinbaren Besatzungszone in Syrien Pressemitteilung von Heike Hänsel, 18. Oktober 2019 Sollten die Waffen im Nordosten Syriens tatsächlich schweigen, wäre dies natürlich zu begrüßen. Doch die Grundlage der Einigung auf eine fünftägige Waffenruhe ist die Akzeptanz einer völkerrechtswidrigen Invasion der Türkei, verbunden mit der Einrichtung einer völkerrechtswidrigen Besatzungszone in Syrien“, erklärt Heike Hänsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Hänsel weiter:„Die Türkei handelt völkerrechtswidrig und verstößt gegen die UN-Charta und den Nordatlantik-Vertrag der NATO und soll dafür von US-Präsident Donald Trump belohnt werden. Erst machen die USA unter Duldung der EU sowie Deutschlands den Weg frei für eine türkische Invasion in Syrien. Und nun setzt sich die Türkei auch mit ihrem lang gehegten Wunsch nach Einrichtung einer dauerhaften Besatzungszone auf syrischem Staatsgebiet durch, einschließlich des von Erdogan angekündigten Bevölkerungsaustausches. Das ist gleichwohl völkerrechtswidrig und wird den Menschen in Syrien keine Sicherheit bringen. Dies wird keine Sicherheitszone, sondern eine konfliktträchtige Besatzungszone. Militärische Präsenz der USA in Syrien zur Absicherung dersyrischen Ölfelder vor dem Zugriff des „Islamischen Staates“ (pdf)Ausarbeitung Wissenschaftliche DiensteDeutscher Bundestag
Die USA sind in der Hasaka Region in der Provinz Idlib weiterhin militärisch präsent und gebärden sich durch die Etablierung einer weiteren Militärbasis als Besatzungsmacht.Auch Deutschland kennt diese Form der Kolonialisierung mit seinen 24 US Militärbasen. File:WordPress.svg - Wikimedia CommonsINTERNATIONALIST SYRIA 360°US Illegal Occupation Establish New Military Airport in al-Yarubiya Area, Hasaka Countryside on JULY 1, 2020 Hasaka, SANAUS occupation forces established a new illegitimate base , including a military airport in al-Yarubiya area in Hasaka countryside to strengthen its illegitimate presence in the Syrian al-Jazira area with the aim of looting oil and Syrian underground wealth and main crops.US Establishing New Military Base in Hasaka on AUGUST 14, 2020 Hasaka, SANAThe US occupation Forces on Friday brought in military and logistic equipment into agricultural airport in al-Yaroubia area in Hasaka countryside in preparation for establishing a new illegitimate military base in a new violation of the international laws and norms.  US Convoy Laden with Weapons and Logistic Materials Enters Hasaka Countryside    Posted by INTERNATIONALIST 360° on AUGUST 16, 2020Hasaka, SANA                                     ..                                   “Local sources affirmed to SANA reporter that a convoy of vehicles belonging to the US occupation forces laden with weapons and logistic materials entered from the Iraqi territories through al-Walid illegitimate crossing to al-Shadadi illegitimate base, south of Hasaka City.                                                                                              Over the past months, the US occupation forces have brought thousands of trucks laden with weapons and military and logistic equipment to Hasaka province through the illegitimate crossings to enhance their illegitimate presence in the Syrian al-Jazeera region and to support the armed militias which steal the Syrian oil and gas and smuggle them abroad.Ruaa al-JazaeriUS Sneaks Another Convoy Containing Dozens of Vehicles Into Syria Via Iraq Posted by INTERNATIONALIST 360° on SEPTEMBER 17, 2020US forces have brought in a convoy consisting of 58 vehicles into Syria’s al-Hasakah province from Iraq through the al-Waleed border crossing point, SANA has reported, citing civilian sources in the nearby al-Yaroubiya countryside.The vehicles reportedly included armoured military vehicles, trucks carrying cement plates, and other equipment, with the convoy making its way for the city of Qamishli, the site of last month’s deadly clash between US and Syrian forces, which left one Syrian soldier dead and two others injured.Kampfhandlungen zwischen US Truppen und den SAF sind aber eher Scharmützel und relativ selten. Die illegale Präsenz der letzten verbliebenen amerikanischen Soldaten soll die Ausbeutung syrischer Ölquellen durch eine US Firma garantieren. Da ein militärischer Sieg immer unwahrscheinlicher wird, soll Assad durch die Kappung seiner wichtigste Ressourcen wirtschaftlich in die Knie gezwungen werden.Die syrische Armee hat mit russischer Unterstützung Al Qaeda und seine blutrünstigen Ableger in ganz Syrien erfolgreich bekämpft und hat sich nun daran gemacht, auch die letzten verbliebenen Terrorgruppierungen wie HTS, Al Nusra und die vielen Splittergruppen aus ihrem Rueckzugsgebieten in der Provinz Idlib zu vertreiben, bzw. zu vernichten. Man sollte eigentlich annehmen, dass dies auch im Interesse der USA ist. Wir erinnern wie hoch an 9/11 die Wellen der  Empörung schlugen. Mit Recht. Man hat diesen scheußlichen Terroranschlag sogar zum Anlass genommen, den Irak anzugreifen. Zu Unrecht und völkerrechtswidrig. Doch in Syrien unterstützen die USA AlQaeda durch Waffenlieferungen  und schwächen Syrien zusätzlich, indem sie das Land seiner natürlichen Ressourcen berauben.                                                                      
  SEPTEMBER 25, 2020 BY Cartalucci: America’s Broken Syria Project Posted by    
INTERNATIONALIST 360° on SEPTEMBER 24, 2020 by  Tony CartalucciAmerica’s Broken Syria Project“The region the US occupies is also where the majority of Syria’s petroleum is extracted and America’s “protection” of these resources is part of a wider strategy – not to fight ISIS – but to deny the Syrian state which has eliminated ISIS from all territory it controls – both energy and revenue from its own natural resources.          In essence, the US is in Syria weakening the Syrian government who has led the fight against ISIS and provoking confrontations with Russia who has been key in aiding Damascus against ISIS, Al Nusra, and other affiliates of Al Qaeda.  The United States is stealing resources from Syria and Venezuela without international repercussions.
US-Firma „kümmert sich“ um Ölförderung in Nordost-Syrien31. Juli 2020  Thomas PanyDie Modernisierung der Ölanlagen im Nordosten Syriens ist notwendig, allein schon wegen der Umweltschäden. Ob eine US-Firma mit einem Ex-Delta-Force-Kämpfer an der Spitze die richtige Adresse für Umweltschutz ist? Schon seit Jahren stehlen die USA syrisches Öl und schwächen damit die syrische Wirtschaft entscheidend.Schwere Vorwürfe aus Moskau Tagesschau.de 26.10.2019 Nach Angaben der USA sollen zusätzliche Truppen die Ölfelder im Osten Syriens schützen. Russland wirft Washington dagegen „staatliches Banditentum“ vor: Satellitenfotos würden Ölschmuggel beweisen.Im Einsatz seien zudem private Militärfirmen.Hier die syrische Sicht auf die permanenten Verletzungen der syrischen Souveränität und des Völkerrechts durch die Aggressoren aus den USA. Die amerikanischen Eindringlinge begnügen sich aber nicht mit der Errichtung von Militärbasen, sie stehlen auch in großem Umfang Oel und Baumwolle und bringen es ausser Landes. Durch das Abbrennen von Weizenfeldern schädigen  die Bauern und berauben  die Menschen ihrer natürlichen Lebensgrundlagen. Das kann man nur als besonders infam und inhuman bezeichnen. Diese Strategien sind nicht neu, Washington hatte sie schon im Irak angewandt. Auch die Nazis hatten im 2.Weltkrieg in Griechenland nach dessen Kapitulation und der Besetzung durch die Wehrmacht und die SS einen gigantischen Raubzug gestartet, wovon auch Firmen wie Reemtsma und Krupp profitiert haben, ähnlich wie heute amerikanische Ölfirmen aus dem Diebstahl syrischen Öls ihren Nutzen ziehen.
Energie-Krieg um Syrien: Vertreibungen entlang der Pipelines Der Krieg um Syrien ist nur auf den ersten Blick unübersichtlich. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Kämpfe zwischen Söldnern und Regierungstruppen finden nur dort statt, wo wichtige Pipelines verlaufen oder geplant sind. Russland, die West-Mächte und die Golfstaaten kämpfen um die beste Ausgangsposition für Gas- und Öllieferungen für den europäischen Markt. Deutschland spielt in dieser Auseinandersetzung keine Rolle.Zwei der wichtigsten Öl-Märkte befinden sich in den syrischen Städten Manbidsch und al-Bab, die sich wiederum beide in der Provinz Aleppo befinden, berichtet die Financial Times. Durch diese beiden Städte verläuft auch die wichtigste Pipeline, die Öl aus dem Irak – aus Mossul und al-Qaim – nach Syrien bis in die Provinz Idlib transportiert. Dieselbe Pipeline verläuft im Westen auch durch die Stadt Aleppo bis zum Öl-Markt in Idlib.Wer immer Manbidsch kontrolliert, hat einen großen Einfluss auf den Öl-Transport in Syrien. Dasselbe gilt für Aleppo, Idlib und al-Bab im Westen des Landes. Im Osten des Landes verläuft dieselbe Öltransport-Linie durch Rakka und Deir Ezzor. Das Öl, das durch diese Transportlinie fließt kommt aus Mossul, über Sinjar nach Deir Ezzor und ein zweiter Strang von al-Qaim nach Deir Ezzor.
The US is Hindering Syria’s RecoveryPosted by INTERNATIONALIST 360° on SEPTEMBER 11, 2020,  Ekaterina Blinova“[The US] deprives the Syrian government of the revenues of oil through appointing the Kurdish ‘Syrian Democratic Forces’ group as ‘guards’ of Syrian oil fields”, she emphasises. “The US openly steals 200,000 oil barrels from the Syrian oil fields on a daily basis. It has also stolen 400,000 tonnes of cotton and sets fire to thousands of hectares of wheat fields. It has stolen 5 million livestock. It is deliberately weakening the value of the Syrian pound.”US Forces Steals 30 Tanks Loaded with Syrian OilPosted by INTERNATIONALIST 360° on SEPTEMBER 19, 2020 Hasaka, SANA “The US occupation continues looting the Syrian oil from the Syrian Al-Jazeera area, sending a convoy consisting of dozens of tanks loaded with oil from the Syrian lands towards Iraq through the illegal al-Walid crossing.Local sources told SANA reporter that a US occupation ‘s convoy consisting of 30 tanks laden with stolen oil from the oil wells it occupies in the Syrian al-Jazeera area left on Saturday evening to the Iraqi territories through the illegitimate al-Walid crossing in al-Yaroubia area in Hasaka eastern countryside.”US Smuggles Three Dozen Oil Tankers Out of Syria by Dead of NightPosted by INTERNATIONALIST 360° on SEPTEMBER 24, 2020 .“Northeastern Syria, home to the vast majority of the country’s oil, is also where most US troops in the country are concentrated. Damascus has repeatedly accused US forces and their Kurdish allies of stealing the nation’s oil, with intelligence confirming the shipment of tens of millions of dollars of black gold out of the country every month.Last year, Russian military intelligence released a report on US oil-smuggling activities in Syria, revealing that the Pentagon, the CIA, private military contractors and Kurdish militias were engaged in the illegal shipment of more than $30 million-worth of Syrian oil out of the war-torn country each month.Mit der Besetzung und Ausbeutung der Ölquellen zerstören die USA eine der wichtigsten Einnahmequellen des Landes und berauben Assad auch der Mittel für den dringend notwendigen Wiederaufbau. Sie verschärfen gleichzeitig die Not der Zivilbevölkerung. Das ist Teil der Strategie Trumps, Assad auch ohne einen militärischen Sieg aus dem Spiel zu nehmen. “Before the start of its foreign-backed civil conflict in 2011, Syria produced about 400,000 barrels of oil per day, enough to provide the country with energy self-sufficiency and up to 20 percent of the state’s revenues. Production dropped dramatically during the war. Syria and its allies see the return of the nation’s energy resources as a crucial requirement for rebuilding the country from the estimated $200-$400 billion in damage caused during the conflict. However, President Trump has repeatedly pledged to “take” and “keep” Syria’s oil and to prevent it from falling into the hands either of terrorists or the Syrian government.” so Syria INTERNATIONAL 360.US Policy Towards Kurds in Syria, Iraq Aimed at Undermining the RegionPosted by INTERNATIONALIST 360° on SEPTEMBER 25, 2020Sputnik-Middle EastAmerica’s Broken Syria ProjectPosted by INTERNATIONALIST 360° on SEPTEMBER 24, 2020
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Teil 3: Besatzungsmacht Türkei AktuellesTurkish Forces Boost Presence in Occupied AreasPosted by INTERNATIONALIST 360° on APRIL 12, 202112 April، 2021 Raqqa, SANATurkish occupation forces continued their crimes in regions they occupy in the northern countryside of Raqqa by imposing Turkish policy of Turkification, isolating occupied villages from neighboring areas to boost “ status-quo” of the occupation there.Local sources told SANA that Turkish occupation forces built barricades at depth of 32km inside Syrian territories synchronizing with reinforcing a number of their illegitimate military bases with heavy weapons and advanced radars, in addition to digging 15 km long trenches adjacent to Hasaka-Aleppo highway in the vicinity of Ayn Issa.The sources indicated that Turkish occupation plots aim to isolate the occupied areas north of Hasaka-Aleppo highway from the south through the illegal constructing of five military bases in Ayn Issa district.Bushra Dabin/Mazen EyonTurkish Regime and “Jabhat-al-Nusra”: Partners in Terrorism and Aggression on Syria        Internationalist 360° 7 April، 2021 Damascus, SANA                                                                                     “A partnership in the Syrian bloodshed” is a prominent feature that links Turkish regime to the terrorist organization of “Jabhat-al-Nusra” that meets with the black targets of Washington and the West in Syria. Nicholas Heras, Senior analyst and head of “the authoritarian program” at the American Institute of New Lines […]Mehr von diesem Beitrag lesen Read more
Völkerrechtlich Aspekte der türkischen Militäroperation 26. Dezember 2018 Bundestagsgutachten sieht Türkei als Besatzungsmacht Die Bundesregierung hält sich mit einer völkerrechtlichen Einordnung der türkischen Kampfeinsätze in Syrien zurück. Eine Expertise des Bundestags hingegen ist eindeutig.Die Türkei ist nach einem wissenschaftlichen Gutachten des Bundestags Besatzungsmacht in Syrien. „Bei Lichte betrachtet erfüllt die türkische Militärpräsenz in der nordsyrischen Region Afrin sowie in der Region um Asas, al-Bab und Dscharablus im Norden Syriens völkerrechtlich alle Kriterien einer militärischen Besatzung“, heißt es in in einem neunseitigen Gutachten, das von der Linksfraktion in Auftrag gegeben wurde.
Einmarsch und Besatzung
Der Einmarsch der Türkei in AfrinGrenzüberschreitender »Kampf gegen die PKK« zur militärischen Lösung der eigenenKurdenfrageRayk Hähnlein/Günter SeufertAm 18. März verkündete der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan die Einnahme der syrisch-kurdischen Stadt Afrin. Fast genau acht Wochen davor waren türkische Truppen in die seit den 1920er Jahren kurdisch besiedelte Region eingerückt, die von Kämpfern der syrisch-kurdischen Partei der Demokratischen Union (PYD) kontrolliert wurde. Die PYD ist eng mit der türkischen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) verbunden, und die Invasion ist Teil des jüngsten Versuchs der Türkei, ihre interne Kurdenfrage militärisch zu lösen. Bereits zu Beginn des Feldzugs kündigte die Türkei in diesemKontext weitere Militäroperationen an. Alle von Kurden gehaltenen Gebiete in Nordsyrien sollen »befreit« werden. Wenn die Parlamentswahlen im Irak im Mai dieses Jahres vorüber sind, will die türkische Regierung auch dort militärisch gegen die PKK vorgehen. Ankara nimmt sich offensichtlich ein Beispiel an Russland: Es will künftig vermehrt zu kriegerischen Mitteln greifen, um seine Ziele durchzusetzen.(…)
  Was bezweckt Erdogan mit dem Einmarsch nach Afrin?Seit dem 20. Januar (2018)fliegen türkische Kampfjets über die kurdische Enklave Afrin in Syrisch-Kurdistan und bombardieren kurdische Städte und Siedlungen, in denen über eine Million Menschen leben. Am darauf folgenden Tag überquerten die türkischen Bodentruppen mit Panzern und schwerer Kriegsmaschinerie die Grenze. Sie wurden begleitet von mehreren hundert islamistischen Kämpfern aus Syrien. Innerhalb von drei Tagen wurden über 20 Menschen getötet und Dutzende verletzt.Afrin ist ein Gebiet, wo sich Millionen Olivenbäume befinden. Die Region versorgt nicht nur Syrien mit Oliven und Olivenöl, sondern weitere Staaten der Region.Selbst die Namenswahl der Invasion -„Operation Olivenzweig“- ist eine Provokation, mit der die Türkei das Symbol des Friedens beschmutzt.
Region AfrinOlivenhaine soweit das Auge reicht
12.10.2019Erdogans Pläne für Syrien  Maximilian PoppRecep Tayyip Erdogan treibt die türkische Offensive gegen die Kurdenmiliz YPG in Syrien voran. Ihm schwebt eine dauerhafte Präsenz seines Militärs in dem Bürgerkriegsland vor. Die Folgen wären verheerend.Das türkische Militär kämpft seit Mittwoch im Nordosten Syriens gegen die Kurdenmiliz YPG, der stärksten militärischen Kraft der „Syrian Democratic Forces“ (SDF). Präsident Recep Tayyip Erdogan nennt die Operation „Friedensquelle“.
Elke Dangeleit 05. Februar 2020 Deutschland finanziert türkische Besatzungszone in Nordsyrien 25 Millionen Euro aus Deutschland für IdlibDeutschlands Support für Erdogan geht in die nächste Runde. Es ist kaum mehr als eine Woche her, als die Kanzlerin bei ihrem Besuch in Ankara der Türkei umfassende Unterstützung für Flüchtlinge in Nordwest-Syrien zusagte.Dabei nahm sie selbst ethnische Säuberungen und die Änderung der Demographie in Nord- und Ostsyrien durch die Ansiedlung arabischstämmiger, sunnitischer Syrer in den Gebieten der Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien durch die Türkei in Kauf.In Nordwest-Syrien wird die katastrophale Lage der Flüchtlinge beklagt und in Nordost-Syrien totgeschwiegen. (…)Das Auswärtige Amt gab am Dienstag bekannt, „weitere 25 Millionen Euro als Beitrag zur Bewältigung der humanitären Krise in der Region zur Verfügung zu stellen. Elke DankeleitHumanitäre Hilfe in SyrienIm Jahr 2020 hat die Bundesregierung schon jetzt knapp 28 Millionen Euro für den Schutz der Zivilbevölkerung und die Versorgung von vertriebenen Personen in Nordwestsyrien bereitgestellt, eine Aufstockung der Mittel um weitere 25 Millionen Euro ist in Vorbereitung. Diese Mittel für Maßnahmen der humanitären Hilfe werden von verschiedenen nationalen und internationalen Partnerorganisationen umgesetzt.Neben der direkten Förderung humanitärer Hilfsorganisationen bleibt der humanitäre Gemeinschaftsfonds der VN in Gaziantep ein wichtiges Instrument für grenzüberschreitende Maßnahmen im Nordwesten Syriens. Hier war Deutschland 2019 mit rund 27 Millionen Euro zweitgrößter Einzahler nach Großbritannien.
logo 20 Apr 2020, 21:03Türkei verlegt tausende Dschihadisten in BesatzungszoneDie Türkei treibt die Vernichtung der demografischen Zusammensetzung Nordsyriens auch in Zeiten von Corona weiter an. Erneut wurden tausende Dschihadisten und ihre Angehörigen aus Dscharablus nach Serêkaniyê und Girê Spî transferiert.Dass die Türkei auch in Zeiten einer Pandemie nicht von ihrer kriegstreiberischen und autoritären Politik abkehrt, lässt sich aktuell wieder in Nordsyrien beobachten. Seit Tagen finden Ansiedlungen von Dschihadisten und ihren Familien in den seit vergangenem Oktober besetzten Städten Serêkaniyê (Ras al-Ain) und Girê Spî (Tall Abyad) statt. Allein in der letzten Woche passierte ein Konvoi aus etwa 600 Fahrzeugen von Söldnern der Proxy-Truppe „Syrische Nationalarmee” (SNA) unter dem Schutz von Panzerwagen aus Dscharablus über Antep (kurd. Dîlok) die Grenze zur Türkei, um über den Grenübergang Akçakale (Kaniya Xezalan) in Urfa (Riha) wieder zurück auf nordsyrisches Territorium gebracht zu werden.FOTOGALERIE  VIDEOGALERIE  ANF TV 22jan20201.500 Dschihadistenfamilien in Serêkaniyê angesiedeltDie Siedlungspolitik der Türkei in den besetzten Gebieten in Nordsyrien nimmt Fahrt auf. 1.500 Familien von Dschihadisten wurden bereits in der besetzten Stadt Serêkaniyê angesiedelt.
Wasser als Waffe
Türkei dreht Syrien das Wasser ab 02.08.2020 von Raniah Salloum Mitten in einer Hitzewelle kommt in Syrien weniger Wasser an, Millionen Menschen drohen Durst und Hunger, auch der Strom geht aus. Dahinter steckt wohl Kalkül der Türkei.     Iran  Freitag 28.08.2020UN-Gesandter: Türkei benutzt Trinkwasser als Kriegswaffe gegen Zivilisten in Syrien…Syriens Ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen, Bashar al-Jaafari, sagt, die Türkei benutze einen Trinkwasserkrieg als Kriegswaffe gegen Zivilisten in der nordöstlichen syrischen Provinz Hasaka.Posted by INTERNATIONALIST 360° on AUGUST 16, 2020Hasaka, SANA                             “Local sources affirmed to SANA reporter that a convoy of vehicles belonging to the US occupation forces laden with weapons and logistic materials entered from the Iraqi territories through al-Walid illegitimate crossing to al-Shadadi illegitimate base, south of Hasaka City. Over the past months, the US occupation forces have brought thousands of trucks laden with weapons and military and logistic equipment to Hasaka province through the illegitimate crossings to enhance their illegitimate presence in the Syrian al-Jazeera region and to support the armed militias which steal the Syrian oil and gas and smuggle them abroad.Juli 2020Linke Zeitung Sonntag 12.07.2020 8:59
Teil 4: Die Rolle der syrischen Kurden
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Kurdenkonflikt 10.12.2020 | Von: Moritz A. MihatschDie Lage der Kurden ist 2020 weiterhin schwierig. In keinem der vier Hauptheimatländer der Kurden ist eine Konfliktlösung absehbar, auch weil der Kurdenkonflikt von anderen internen und regionalen Konflikten überlagert wird. Die Corona Krise verschärft die wirtschaftliche und humanitäre Lage zusätzlich.
 Assads Armee soll Kurden gegen Türkei unterstützen 14.10.2019Nach dem türkischen Angriff wird die Lage verfahrener. Offenbar kommen syrische Regierungstruppen den Kurden zu Hilfe. Dabei will Damaskus keine kurdische Selbstverwaltung. Vermittelt hat angeblich Russland.Die syrische Armee hat Truppen zur Unterstützung der Kurden in Nordsyrien entsendet. Dies geschehe, um sich der türkischen Offensive entgegenzustellen und Gebiete zu befreien, die die türkische Armee besetzt halte, sagte die kurdisch geführte Verwaltung am Sonntag. „Um diese Aggression zu verhindern und sich ihr entgegenzustellen, wurde mit der syrischen Regierung eine Vereinbarung erzielt.“Russland als VermittlerDer Übereinkunft vorausgegangen seien dreitägige Verhandlungen zwischen Damaskus und den kurdisch geführten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF), berichtet die Washington Post. Russland habe dabei die Rolle des Vermittlers übernommen. Die Kurden seien dabei zu dem Schluss gekommen, dass sie sich nicht mehr auf den Schutz ihrer amerikanische Verbündeten verlassen können.
  Syrien: Kurden auf der FluchtVerfügbar vom 18/10/2019 bis 20/10/2022Nach UN-Angaben flüchten mehr als 160.000 Menschen vor Angriffen der türkischen Armee. Mangels westlicher Unterstützung haben sich die Kurden-Milizen notgedrungen mit dem syrischen Regime verbündet. Der türkische Präsident Erdogan plant derweil, die eroberten kurdischen Gebiete mit Geflüchteten aus Syrien zu besiedeln.Militäroffensive: Die Angst der türkischen KurdenVerfügbar vom 16/10/2019 bis 18/10/2022Die türkische Regierung nutzt den Einmarsch, um unliebsame Widersacher auf türkischer Seite in der Grenzregion loszuwerden. Betroffen sind vor allem Bürgermeister von Städten, in denen überwiegend Kurden leben. Ihnen wird, wie so oft, Terrorunterstützung vorgeworfen. Zwischen Türken und Kurden wachsen die Spannungen.Pierre Chemin FrankreichSyrien:Welche Zukunft für die Kurden?Verfügbar vom 26/02/2019 bis 26/02/2039Nachdem die Kurden den „IS“ in Syrien weitgehend zurückgedrängt haben, war ihre Hoffnung auf einen eigenen Staat im Norden groß. Solange, bis die USA angekündigt haben, ihre Truppen auf etwa 200 Soldaten zu reduzieren. Denn die Türkei macht keinen Hehl daraus, gegen die Kurden vorgehen zu wollen – und auch das syrische Regime wird versuchen, das Gebiet zurückzuerobern. Stéphane Kenech,Charles Emptaz Frankreich, Deutschland
Assads Armee soll Kurden gegen Türkei unterstützen 14.10.2019Nach dem türkischen Angriff wird die Lage verfahrener. Offenbar kommen syrische Regierungstruppen den Kurden zu Hilfe. Dabei will Damaskus keine kurdische Selbstverwaltung. Vermittelt hat angeblich Russland.Die syrische Armee hat Truppen zur Unterstützung der Kurden in Nordsyrien entsendet. Dies geschehe, um sich der türkischen Offensive entgegenzustellen und Gebiete zu befreien, die die türkische Armee besetzt halte, sagte die kurdisch geführte Verwaltung am Sonntag. „Um diese Aggression zu verhindern und sich ihr entgegenzustellen, wurde mit der syrischen Regierung eine Vereinbarung erzielt.“
  Syrische Kurden bitten Assad um Hilfe gegen die Türkei  28.12.2018,Kurden im Norden Syriens fürchten nach dem Truppenabzug der Amerikaner das türkische Militär. Jetzt wenden sie sich an Diktator Assad.Die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) in Syrien haben die Regierung von Staatschef Baschar al-Assad um Beistand bei der erwarteten türkischen Militäroffensive gebeten. Die YPG rief die Regierung in Damaskus auf, Truppen in die von ihnen kontrollierten Gebiete im Norden Syriens zu verlegen.
04. September 2020 Syrische Kurden: Annäherung an Russland04. September 2020  Thomas PanyDas hochrangige Treffen in Moskau verärgert die TürkeiDie Kurden der Selbstverwaltung im Nordosten Syriens haben allen Grund die Türkei und die mit ihnen verbündeten islamistischen Milizen zu fürchten. Nach jüngsten Meldungen häufen sich die Entführungen von kurdischen Frauen in Afrin wie auch Bestätigungen dafür, dass die Besatzung der von der Türkei eingenommenen syrischen Gebiete auf eine „Türkifierung“ hinausläuft (siehe auch hier).Dass die islamistischen Milizen in den besetzten Gebieten brutal vorgehen, ist bekannt. Laut Beobachtungen des US-Africa-Command bestätigen sie ihren üblen Ruf auch bei ihrem Einsatz in Libyen. Interessant hierzu ist ein Artikel, der vor einigen Tagen in einer US-Militärpublikation erschien, wonach der türkische Geheimdienst das CIA-Unterstützungsprogramm syrischer Oppositionsmilizen dazu nutzte, Islamisten nach eigenen Interessen zu rekrutieren.Große Teile der von den USA unter Obama mit reichlich Geld (insgesamt mehr als eine Milliarde Dollar) unterstützten islamistischen Milizenführer und Milizen sollen sich demnach nun unter den Verbündeten der Türkei in den von ihr besetzten Zonen Nordsyriens wiederfinden.
File:WordPress.svg - Wikimedia Commons Posted by INTERNATIONALIST 360° on SEPTEMBER 25, 2020US Policy Towards Kurds in Syria, Iraq Aimed at Undermining the RegionUS Strategy Endangers Territorial Integrity of Syria & IraqAccording to the security expert, by giving the Kurdish forces the aforementioned “guarantees”, Washington is trying to tip the balance on the ground in its favour and is seeking to integrate opposition Kurdish structures and formations with the PKK, which has been designated as a terrorist organisation in Turkey. This course of events is fraught with risks of triggering a split in Syria and also in Iraq, he warns.
MAY 12, 2019 BY VANESSA BEELEY Terrorist massacre of children in Syrian Christian town of Al Suqalibiyah on borders of North Hama and Idlib 
File:WordPress.svg - Wikimedia Commons Posted by INTERNATIONALIST 360° on AUGUST 7, 2020QSD Militias Kidnap Civilians from their Homes in al-Shuhail City in Deir Ezzor Countryside Deir Ezzor, SANA 6 August، 2020US occupation-backed QSD militias carried out storming campaigns and kidnapped a number of civilians in al-Shuhail city in Deir Ezzor southeastern countryside, as protests demanded to expel that militia and the US occupation forces from the area.Local sources told SANA that QSD militia stormed the houses of the citizens in al-Shuhail city, kidnapped a number of civilians and set up several checkpoints inside the city in an attempt to control the protests that many villages and towns in Deir Ezzor countryside are witnessing to demand the expulsion of QSD militia and the US occupation forces.
File:WordPress.svg - Wikimedia Commons Posted by INTERNATIONALIST 360° on SEPTEMBER 2, 2020A Number of Children Poisoned and Suffocated in al-Hawl CampAl-Hawl Camp in Hasaka eastern countryside controlled by US occupation- backed Qassad militia.Sources inside the camp said that more than 25 children have been poisoned and suffocated after they were given extra doses of sleeping pills in preparation to smuggle them through water tankers or wooden boxes outside the camp which has been witnessing a continued deterioration of the situation of its residents due to severe shortage of water and food materials, in addition to unhealthy conditions which led to the spread of diseases among them, especially the children
File:WordPress.svg - Wikimedia Commons Posted by INTERNATIONALIST 360° on SEPTEMBER 17, 2020Staff and Students Protest QSD Militia Takeover of Schools in Hasaka  Schools administrational cadres, teachers and students on Thursday staged a sit-in in front of Hasakah Education Directorate in protest against the US occupation-backed QSD militia practices, takeover of schools and preventing thousands of students from education.
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Teil 6: Britische Operationen in Syrien
Propaganda: Syrische Bürgerjournalisten als militärisch-politische Schnittstelle 20. Februar 2020  Thomas PanyMit einem Geheimprogramm und viel Geld hat die britische Regierung ein Netzwerk aufgebaut, das die syrische Wirklichkeit nach strategischen Interessen darstelltBritische PR zur Förderung der syrischen Opposition ist nichts Neues. So bestätigen Dokumente der britischen Regierung, die vom Journalisten Ian Cobain aktuell auszugsweise veröffentlicht werden, im Grunde längst Bekanntes. Dass solches als bloße Unterstellung abgetan wird, geht anhand solcher Dokumente dann nicht mehr so einfach.Sie belegen, dass die britische Regierung, zusammen mit den USA und Kanada, von 2012 bis 2015 ein Netzwerk von syrischen Journalisten finanziert hat, um die öffentliche Wahrnehmung des Konflikts in Syrien formen.  „Benutze die Medien, um ein Ereignis zu schaffen“ – Londons Schattenkrieg in Syrien enthüllt26 Sep. 2020 18:44 UhrNeue Dokumente belegen, wie Großbritannien durch Geheimdienstableger und PR-Firmen Hunderte Medienleute in Syrien ausbildete und ihnen Zugang zu internationalen Nachrichtensendern verschaffte. Mit der Informationsdominanz sollte der militärische Regime-Change gedeckt werden.
18 May 2020Revelations about UK covert operations in Syria challenge media narratives on the warBy Mark Curtis• in MAVERICKinsider                                          “Newly-discovered documents show how UK covert operations in Syria helped ‘shape perceptions’ of the war. The British government effectively ran Syrian opposition groups’ media offices and created publicity material aimed at Syrian and UK audiences, challenging the idea the UK has played a small role in the conflict.”Neue Dokumente belegen die Unterstützung “moderater Rebellen” durch die britische Regierung. Diese sind eingebunden in ein Netzwerk von Institutionen, Firmenablegern, Medien Partnern und Verbindungsleuten vor Ort. Operationsgebiet ist die gesamte Grenzregion mit Jordanien.Die dafür notwendige Infrastruktur hat Großbritannien seit 2011 aufgebaut. Erklärtes Ziel ist die Vernichtung des Assad Regimes.Bis zur Veröffentlichung dieser umfangreichen Dokumentensammlung dürfte wohl kaum bekannt gewesen sein, wie die britische Regierung mit ausgefeilten militärischen und zivilen Programmen versucht die Rebellen bei der Bekämpfung des Assad Regimes zu unterstützen und auf eine Übernahme der Regierung vorzubereiten. Anders als den Amerikanern geht es den Briten weniger um spektakuläre militärische Aktionen als um verdeckte Operationen in allen Bereichen.Wie bei klandestinen Operationen nicht anders zu erwarten, spielen die Geheimdienste dabei eine wichtige Rolle. Der folgende Artikel im K-Isom von 2012 klärt Dich auf:
Verdeckte Operationen im Bürgerkriegsland (…)Neben den öffentlichkeitswirksamen Entwicklungen mehren sich die Anzeichen für verdeckte Operationen verschiedener Seiten in Syrien. Es gibt Anhaltspunkte dafür, dass ausländische Al Kaida-Kämpfer die Oppositionsbewegung infiltrieren. Das US-Außenministerium bestätigte, dass es die syrischen Oppositionskräfte mit Kommunikationsmitteln ausgestattet hat. Verschiedene Zeitungen haben berichtet, dass CIA-Mitarbeiter mit türkischer Unterstützung Waffen an syrische Widerstandsgruppen verteilen. Das Internetportal meldet zudem, dass US-Präsident Obama verdeckte Operationen von amerikanischen, britischen, französischen und türkischen Spezialkräften in Syrien favorisiert und ein offenes militärisches Eingreifen noch ablehnt.Am gestrigen Tage wurde außerdem ein hochrangiges Hamas-Mitglied in seinem Haus in einem Vorort von Damaskus von Unbekannten erschossen.
New Documents Reveal Secret British Efforts to Arm, Assist and Propagandize ‘Moderate Rebels’ in Syria (s. Ops Around the Glob)
Posted by INTERNATIONALIST 360° on SEPTEMBER 18, 2020 Moon of AlabamaSyria CSSF: Support to Moderate Armed Opposition (MAO) Programme MAO Border Force Capability Project (B-FOR) STATEMENT OF REQUIREMENTS

Ich zitiere aus dem Statement:“In Syria, Her Majesty’s Government seeks to foster a negotiated political transition…MAO Programme is to help generate pressure on the Assad regime and on extremists, in the south the country.  …political transition requires the involvement of an empowered Opposition on the ground. 
Specifically, If MAO border groups are better able to secure and maintain control of specific Areas of Responsibility across liberated near-border communities along Syria’s southern border with Jordan, through the effective exploitation of relevant tactics, operations, equipment, infrastructure, and if they are better able to react to changing tactical situations in order to better protect near border communities, then the MAO will demonstrate its tangible value to the local and international community as en effective security actor on the ground. The delivery of a tailored package of training, equipment, and other forms of support that will provide coherent modularised capability/ies for the southern MAO border groups. The project should provide direct train and equip assistance for up to six hundred (600) MAO personnel per twelve month period.” The project will cover a period until 31 March 2019 with a clause for a breakpoint at the end of each financial year to allow HMG to manage the availability of funds on an annual basis. Project implementation, including the provision of training and material support, will commence on 01 August 2016.                  
Equipping Programm KurzfassungSeit 2014 Unterstuetzung vom MOC. Zuallererst liefert da MOC militärische Ausrüstung  Handfeuerwaffen, Artillerie ammunition e, Panzerabwehrraketen, Munition, Fahrzeuge, Kommunikationssysteme und Uniformen. Kommandeure und Kämpfer bekommen ein Gehalt.
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Teil 7: Wiederaufbau
Während im Westen noch über den Wiederaufbau geredet und die Rückkehrwilligkeit der Flüchtlinge angezweifelt wird (s. Presseberichte w. u. ), sind diese längst in ihre Stadt zurückgekehrt  und bauen diese aus den Trümmern wieder auf, restaurieren und rekonstruieren die jahrtausende alte Kulturdenkmäler. Das belegen der folgende Reisebericht und die Videos aus den Jahren 2019 und 2020.
Wiederaufbau läuft – ohne den «Westen» (Entnommen dem Reisebericht von Niklaus Ramseyer / 14. Mrz 2018  “Der Rest ist leider nicht schnell erzählt. Sieben Jahre dauert der schlimme Krieg nun schon. Aber es ist offensichtlich, dass der in Washington geplante «Türk»(!) gegen Syrien grässlich misslungen ist: Das Assad-Regime ist in Damaskus weiter fest im Sattel. Teile des eindrücklichen Landes sind zwar zerstört, aber die von Osten eingefallenen Islamisten-Horden sind weitgehend vertrieben. Und der Wiederaufbau läuft. Im Weltkulturerbe Palmyra wie auch in Aleppo.Gerade ins stark beschädigte Aleppo kehren nun mehr und mehr der vertriebenen und geflüchteten Menschen zurück. Mehrere Millionen (die meisten) der zivilen Opfer der Katastrophe waren ja in Syrien geblieben und aus Kriegsgebieten in sicherere Gegenden ausgewichen.Beim Wiederaufbau helfen vorab chinesische, indische oder russische Kreditgeber und Firmen. Der «Westen», der mit seiner «Führungsmacht» USA für die Zerstörungen mit verantwortlich ist, gibt sich hingegen knausrig. Mehr noch: Westliche Machthaber lassen ihren «Nato-Partner» Erdogan nun mit deutschen Leopard-2-Panzern jene mutigen kurdischen Truppen und Städte in Nord-Syrien zusammenschlagen, die wesentlich dazu beigetragen haben, den islamistisch-extremistischen Horror in Syrien und Irak («Islamischer Staat») zu beenden.Zu hoffen ist dennoch, dass ein paar der Polit-Grössen von Berlin über Paris bis Washington nach den grässlichen Fiaskos in Vietnam, Afghanistan, Irak und weiteren zerstörten Staaten – und nun vor allem nach dem Syrien-Horror – endlich merken, dass ihr «good military» in so weit entfernten Gegenden, über die sie meist nichts wissen, auch nichts verloren hat. So sicher ist das indes nicht. US-General Clark berichtet: Auf seine Frage, warum denn das «good military» der US-Regierung in weit entfernten Weltgegenden «Regierungen stürzen» sollte, habe ihm sein Vierstern-Kollege geantwortet: «Weiss auch nicht. Vielleicht, weil sie nicht wissen, was sie sonst tun sollen.»
Drew Binsky Life in ALEPPO, SYRIA (post war reconstruction) 25.11.2019This was the hardest video I’ve ever made. 
I’ve spent the last 2 days in the Northern Syrian city of Aleppo, which was once a hotspot on the ancient Silk Road and the economic and cultural capital of Syria… until the war destroyed this city into pieces beginning in 2012. 
Literally, as I walked around Aleppo, I have never seen so much destruction in my entire life.  Schools, hospitals, apartment complexes, parks, markets are left in ruins.  It has been really hard to witness.
Aleppo: Between Liberation and Rebuilding.   Posted by INTERNATIONALIST 360° on MARCH 14, 2021Work clock that ticked in the city of Aleppo since the end of 2016 has not stopped. Everyday new machines work in al-Shaikh Najjar, al-Arqoup, al-Ramousa and other areas.In every market, the city witnesses finalizing of rehabilitation works accomplished by skilled hands in a scene that reflects the Syrians’ will and determination to rise and construct again.Ancient popular souks and supermarkets returned to work and opened their doors before the residents of the city and the rest of Syrian ones.The partial or total destruction that inflected the city during the years of terrorist war wasn’t an obstacle in front of its people to restore life cycle to these markets and launch work at the economic capital city.The will for rebuilding and revive process didn’t stop at the ancient souks and khans, rather it surpassed them to the industrial facilities where hundreds of factories managed to return to work over the past years.Despite obstacles, blockade and the unjust western and US sanctions that Syrians have been facing, Aleppo citizens challenged all difficulties as the industrial zones there started to witness clear movement at repairing production lines even on the level of medium and craft industries.New key industrial areas in Aleppo entered commercial and industrial cycle such as al-Kallasa, al-Qatarji, al-Arqouba ,al Shakh Najjar and Handarat.Watch this video
From ‚Gagzi everywhere‘, 7 December 2020. Gagzi is a young Syrian woman posting videos about heritage, culture and life in Syria and studying tourism at Damascus University. You can subscribe to her channel and see the original post here:                                                                                                       Gagzi shows off Aleppo, under reconstruction
Restoration of Aleppo city main gate on M5 highway | October 2020 | Syria“War Diary” project | Aleppo, Syria | October 2020Support the “War Diary” project : http://PayPal.Me/ruvid​   Patreon: https://www.patreon.com/ru_videos
Visit our (new) website: https://www.wardiary.net29.326 Aufrufe•08.10.202

 
Damaskus: So verschieden ist die Rückkehr zum AlltagMit dem Ende der Kämpfe rund um Damaskus kehrt der Alltag in die syrische Hauptstadt langsam zurück. Während die Menschen dort einen Hauch von Normalität genießen, könnte das Leben in unmittelbarer Nachbarschaft wohl kaum unterschiedlicher sein. Von Rahel Klein und Marko Djurica
Syrien: Dass aber Assad das Geld nicht bekommt! 16. März 2019  Thomas Pany
Wiederaufbau in Syrien                                                                                Herausforderungen und Handlungsoptionen für die EU und ihre MitgliedstaatenSWP-Studie 2020/S 07, April 2020, 37 Seiten Dr. Muriel Asseburg ist Senior Fellow in der Forschungs­gruppe Naher / Mittlerer Osten und Afrika.pdf■ Der Bürgerkrieg in Syrien ist längst militärisch zugunsten des Regimes entschieden. Eine verhandelte Konfliktregelung, eine Aussöhnung oder eine nachhaltige Stabilisierung sind für das Land nicht in Sicht.■ Syrien steht vor enormen Herausforderungen, die über den Wiederaufbau von Infrastruktur und Wohnraum weit hinausgehen. Dazu gehören vor allem Anschubhilfe für eine wirtschaftliche Erholung, die Stabilisierung der Währung und die Erneuerung staatliche
■ Die EU und ihre Mitgliedstaaten haben ein Engagement beim Wieder­aufbau Syriens von tragfähigen Schritten in Richtung einer verhandelten Konfliktregelung und einer politischen Öffnung des Landes abhängig gemacht. Sie sollten ihren Ansatz so anpassen, dass er besser den Herausforderungen vor Ort und der aktuellen Realität entspricht.■ Das bedeutet insbesondere, humanitäre Hilfe effektiver einzusetzen, sektorale Sanktionen abzubauen und die Rehabilitierung von Basis­infrastruktur auch in Gebieten zu unterstützen, die unter Kontrolle der syrischen Regierung stehen. Auf diese Weise ließe sich wirksamer als bislang zur Linderung der Not und zur Verbesserung der Lebensbedingungen beitragen.■ Eine nachhaltige Stabilisierung Syriens ist allerdings nur zu erreichen, wenn dort tiefgreifende Reformen durchgeführt werden. In diesem Sinne sollten die Europäer ihren »More for More«-Ansatz ausbuchstabieren.■ Von einer vollständigen Normalisierung gegenüber den Spitzen des Assad-Regimes sollten die Europäer absehen. Stattdessen sind sie gefordert, die strafrechtliche Aufarbeitung von Kriegsverbrechen, schweren Menschenrechtsverletzungen und dem Einsatz international geächteter Waffen noch aktiver als bislang zu unterstützen.

                                                          Problematischer «Wiederaufbau» in Syrien Februar 2019          AUTOR Harald EtzbachDie Pläne sind längst geschmiedet. Das Dilemma: Eine Förderung des Aufbaus in Syrien unterstützt immer auch das Assad-Regime.(…)Nicht verwunderlich ist, dass das Assad-Regime wiederholt erklärt hat, der Wiederaufbau des Landes solle vor allem von seinen Verbündeten geleistet werden. Russlands ökonomische Rolle ist schon in den letzten Jahren parallel zu seiner militärischen Bedeutung für das Überleben des Assad-Regimes deutlich gewachsen. Bereits im Oktober 2015 führte der Besuch einer russischen Delegation in Damaskus zum Abschluss von Verträgen in Höhe von insgesamt mindestens 850 Millionen Euro. Ein Jahr später, im November 2016, erklärte der syrische Außenminister Walid Muallem anlässlich des Besuchs einer weiteren russischen Delegation, Russland stehe beim Wiederaufbau Syriens Priorität zu.Im Januar 2018 unterzeichnete Moskau ein bilaterales Abkommen mit Damaskus, das ihm exklusive Förderrechte für Öl und Gas in Gebieten unter unmittelbarer Kontrolle des Assad-Regimes einräumte. Diesem Abkommen folgte die Ankündigung des russischen Energieministers Alexander Nowak, dass Moskau mit Syrien einen «Fahrplan» zur  «Wiederherstellung von Ölfeldern und Entwicklung neuer Lagerstätten» unterzeichnet habe. Im Oktober 2018 wurde schließlich die Zusammenarbeit zur Verbesserung der syrischen Ölförderanlagen angekündigt.(…)
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Autoren, Journalisten und Reporter
Deutsch EuropäischeAngloamerikanische
J. TodenhöferRainer HermannP.-Scholl LatourChalmers Johnson, John DowerTom Curley
Michael LüdersMarkus KompaFlorian RötzerNoam Chomsky F. W EngdahlSeymour Hersh
P.Orzechowski,Albrecht MüllerTom EngelhardtMichael MoorePeter ArnetttHannah Yi
Marc ThörnerEinar SchlerethElke DankeleitGl.  Greenwald William BlumMicah Zenko
Günter MeyerJ. GuilliardGeorg LehleNaureen ShahGreg MillerEva Bartlett
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John R. Bradley
Politiker, Militärs und Geheimdienstler
Deutschland / ÖsterreichUSA / Großbritannien / Frankreich Russland / Syrien / Irak / Libyen / IranIsrael / Saudi-Arabien
Heike HänselGerhard SchröderJimmy CarterZbigniew BrzezinskiVladimir Putin
Michael RothWilli WimmerDick BlackGeorge FriedmanBashar al-Assad
Gert R. PolliHarald KujatWesley ClarkMark A. MilleyAnwar Al-Eshki,
William RoebuckR F. Kennedy Jr
Literatur
Die Welt aus den Fugen Von Peter Scholl-Latour Die Weltpolitik gleicht einem aufziehenden Gewittersturm. Ob in Schwarzafrika oder Lateinamerika, in Arabien oder im Mittleren Osten – überall braut sich Unheilvolles zusammen. Und auch Europa und die USA, einst Hort der Stabilität, werden von Krisen 
heimgesucht wie seit langem nicht. Peter Scholl-Latour kennt die Welt wie kein Zweiter. Vor dem Hintergrund seiner sechzigjährigen Erfahrung als Chronist des Weltgeschehens beleuchtet er in seinem neuen Buch die Brennpunkte der aktuellen Weltpolitik.
Der Fluch der bösen Tat: Das Scheitern des Westens im Orient von Peter Scholl-Latour Es gärt und brodelt überall: Syrien und der Irak versinken im grausamen Bürgerkrieg aller gegen alle, in der Türkei ringen islamistische und säkulare Kräfte um die Vormacht. Ägypten ist im Daueraufruhr, (…) Mit der ihm eigenen Scharfsicht beleuchtet Peter Scholl-Latour eine Region, über der nach jahrzehntelanger politischer und militärischer Intervention des Westens ein Fluch zu liegen scheint – der Fluch der bösen Tat heilloser Einmischung.Die den Sturm ernten: Wie der Westen Syrien ins Chaos stürzte von Michael Lüders …Wurzeln der syrischen Katastrophe? Das gängige Bild sieht die Schuld einseitig bei Assad und seinen Verbündeten, insbesondere Russland. Dass auch der Westen einen erheblichen Anteil an Mitschuld trägt, ist kaum zu hören oder zu lesen. (…)Anhand von freigegebenen Geheimdienstdokumenten und geleakten Emails von Entscheidungsträgern zeigt er, wie und warum die USA und ihre Verbündeten seit Beginn der Revolte ausgerechnet Dschihadisten mit Waffen beliefern – in einem Umfang wie seit dem Ende des Vietnamkrieges nicht mehr.  Wer den Wind sät: Was westliche Politik im Orient anrichtet von Michael Lüders Wer den Wind sät, wird Sturm ernten – Michael Lüders beschreibt die westlichen Interventionen im Nahen und Mittleren Osten seit der Kolonialzeit und erklärt, was sie mit der aktuellen politischen Situation zu tun haben. Sein neues Buch liest sich wie ein Polit-Thriller – nur leider beschreibt es die Realität. (…). Das iranische Verhältnis zum Westen versteht nur, wer den von CIA und MI6 eingefädelten Sturz des demokratischen Ministerpräsidenten Mossadegh im Jahr 1953 berücksichtigt. Ohne den Irakkrieg von 2003 und die westliche Politik gegenüber Assad in Syrien lässt sich der Erfolg des „Islamischen Staates“ nicht begreifen. Wer wissen will, wie in der Region alles mit allem zusammenhängt, der greife zu diesem Schwarzbuch der westlichen Politik im Orient.
Die große Heuchelei: Wie der Westen seine Werte verrätvon Jürgen TodenhöferDie Außenpolitik des Westens beruht auf einer zentralen Lüge: Seine weltweiten blutigen Militärinterventionen dienen nicht den Menschenrechten, sondern kurzsichtigen ökonomischen und geostrategischen Interessen. Jürgen Todenhöfer belegt dies mit erschütternden Beispiele und fordert: Der Westen muss die Menschenrechte endlich vorleben, anstatt sie nur vorzuheucheln. Unter dem Vorwand edler Ziele verfolgt der Westen mit seinen Militärinterventionen seit Jahrhunderten eine gewaltsame Interessenpolitik 
Inside IS – 10 Tage im ‚Islamischen Staat‘von Jürgen Todenhöfer Im Sommer 2014 führte Jürgen Todenhöfer mehrere Monate lang Gespräche mit deutschen Islamisten (via Skype), die sich dem IS-Staat angeschlossen haben. Die Erkenntnisse, die er in diesen Gesprächen gewann, sind mehr als erschreckend und enthüllen die mörderischen Absichten des sogenannten Kalifats, das einen weltweiten Gottesstaat errichten will und dabei auch vor Massenmorden nicht zurückschreckt, selbst unter Muslimen. Nach der Erweiterung Ihres Staates im Nahen Osten, bei der sie die Nachbarstaaten unterwerfen wollen, haben sie Europa und den Westen im Visier.Feindbild Islam: Thesen gegen den Hassvon Jürgen Todenhöfer Nach dem Untergang der Sowjetunion brauchte der Westen ein neues Feindbild. Osama Bin Laden lieferte es. 9/11 gab George W. Bush die Gelegenheit zu zwei Kriegen, die für alle Beteiligten desaströs ausgingen. “Feindbild Islam – Thesen gegen den Hass“ schildert prägnant und packend das Verhältnis der westlichen zur muslimischen Welt. Es zeigt die Ignoranz und Gefährlichkeit unserer Politik gegenüber dem Orient. Jürgen Todehöfer zieht die Bilanz von 50 Jahren Reisen in die muslimische Welt und zehn Jahren falscher Antworten auf die Herausforderung 9/11.Geheimakte NGOs: Wie die Tarnorganisationen der CIA Revolutionen, Umstürze und Kriege anzettelnvon F. William Engdahl NGOs: Das größte Geheimdienstprojekt aller Zeiten!Die Motive der NGOs klingen philanthropisch und edel. Viele motivierte Davids engagieren sich gegen übermächtige und böse Goliaths, um die Welt zu verbessern. Doch die Wirklichkeit sieht oft ganz anders aus.William Engdahl enthüllt die wahre Geschichte der scheindemokratischen NGOs. Es ist die Chronik einer der destruktivsten und effektivsten Operationen, die je von einem Geheimdienst ins Leben gerufen wurde.Das zerstörerische Werk dieser NGOs:Sie versprechen Frieden, Menschenrechte und Demokratie – was sie bringen, ist Krieg, Gewalt und Terror!
Nato-Geheimarmeen in Europa: Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung von Daniele Ganser  (Autor), Carsten Roth (Autor) Dieses Buch zeichnet ein erschreckendes Bild:Ein durch die NATO und die militärischen Geheimdienste koordiniertes Netzwerk von Geheimarmeen war bis zum Auseinanderfall der Sowjetunion in mehreren westeuropäischen Ländern in schwere Verbrechen verwickelt, darunter Mord, Folter, Staatsstreich und Terror.Die CIA und der Terror: Wie über US-Konsulate Terrornetzwerke aufgebaut werden – Der Insiderbericht eines US-Diplomaten von J. Michael Springmann          Die Enthüllungen eines mutigen Whistleblowers, der für das US-Außenministerium auf einer CIA-Basis in Saudi-Arabien tätig war Terrororganisationen wie al-Qaida oder ISIS prägen seit vielen Jahren unsere Nachrichten und auch das weltpolitische Geschehen.. Wie sind die »Terroristen« zu ihrer professionellen Ausbildung und ihrer internationalen Vernetzung gekommen? Woher haben sie ihre hochmoderne Ausrüstung und wer unterstützt sie finanziell?
Les Chemins de Damas von Christian CHESNOT , Georges MALBRUNOT Ce livre explore les méandres de quarante années de relations entre la France et la Syrie. Des relations jalonnées de cadavres, d’affrontements, mais aussi de lunes de miel tant spectaculaires qu’épisodiques. Quarante ans pendant lesquels Paris et Damas n’ont cessé de faire des affaires sans interrompre le fil d’une coopération sécuritaire aux aspects parfois inavouables. Christian Chesnot et Georges Malbrunot révèlent le dossier noir de cette relation quasi schizophrénique. Ils montrent que les dirigeants français
Wer beherrscht die Welt?: Die globalen Verwerfungen der amerikanischen Politikvon Noam Chomsky Die USA betrachten sich grundsätzlich als die Guten – selbst dann, wenn sie das Gleiche tun wie jene, denen sie Böses unterstellen: Zivilflugzeuge abschießen, willkürlich Leute inhaftieren und mit Drohnen umbringen oder in fremde Länder einmarschieren. Das Primat der militärischen Intervention und der unerbittliche Drang, alleinige Weltmacht zu bleiben, bilden die Konstanten der amerikanischen Politik – auch wenn dadurch Staaten ins Chaos und Menschen ins Verderben getrieben werden. Im Land dagegen haben die Reichen und Mächtigen fast freie Hand, jenseits demokratischer Kontrollen und unbeachtet von einer zunehmend gleichgültigen Bevölkerung

Blood and Oil von Bradley Hope (Autor), Justin Scheck  (AutorBlood and Oil the explosive untold story of how Mohammed bin Salman and his entourage grabbed power in the Middle East and acquired a network of Western allies – including well-known US bankers, Hollywood figures, and politicians – all eager to help the charming and crafty crown prince.

After the Arab Spring: How Islamists Hijacked The Middle East Revolts by John R. BradleyThis vivid and timely book gives an original analysis of the new Tunisia, Egypt, Syria, Yemen, Libya, and Bahrain by highlighting the dramatic spread of Saudi-funded Wahhabi ideology, inter-tribal rivalries, and Sunni-Shia divisions. 
Mit der Ölwaffe zur Weltmacht: Der Weg zur neuen Weltordnungvon F William Engdahl                                   Die aufregende Geschichte des Erdöls, das in der Hand kalt kalkulierender Strategen zur Waffe um die Weltherrschaft wurde Nichts hat die Geschichte der letzten hundert Jahre so geprägt wie der Kampf um die Kontrolle der Weltölreserven.The Violent American Century: War and Terror Since World War II von John W. Dower           “Tells how America, since the end of World War II, has turned away from its ideals and goodness to become a match setting the world on fire” (Seymour Hersh, investigative journalist and national security correspondent).
NEMESIS THE LAST DAYS OF THE AMERICAN REPUBLICJohnson, Chalmers. “Nemesis, the final volume in the remarkable Blowback trilogy, completes a true patriot’s anguished and devastating critique of the militarism that threatens to destroy the United States from within. In detail and with unflinching candor, Chalmers Johnson decries the discrepancies between what America professes to be and what it has actually become—a global empire of military bases and operations; a secret government increasingly characterized by covert activities, enormous ’black’ budgets, and near dictatorial executive power;Endstation Kabul: Als deutscher Soldat in Afghanistan – ein Insiderbericht von Achim Wohlgethan   Dirk Schulze  In seinem Erfahrungsbericht gewährt der Fallschirmjäger Achim Wohlgethan erstmals einen ungeschönten Einblick in den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr. Mit seinem Insiderbericht bringt er uns nicht nur Land und Leute, sondern auch die Probleme der deutschen Armee und der internationalen Afghanistan-Politik nahe. Ein packendes und längst fälliges Buch, das die Diskussion um die gefährliche Auslandsmission der Bundeswehr auf eine neue Basis gestellt hat.„Brennende Kälte“ von Wolfgang Schorlau.»Einer der intelligentesten und authentischsten deutschen Politthriller«, urteilte die dpa über Wolfgang Schorlaus Krimi Fremde Wasser. Nun ist Privatermittler Georg Dengler zurück – und stößt auf ein Staatsgeheimnis …Sarah Singers Mann ist Berufssoldat. Nach geheimen Einsätzen ist er aus Afghanistan nach Deutschland zurückgekehrt, traumatisiert und zutiefst erschüttert. Nach kurzer Zeit verschwindet er spurlos. Und einige Morde geschehen. Als Georg Dengler sich an die Arbeit macht, erfährt er, dass Hans-Jörg Singer noch von ganz anderen Instanzen gesucht wird. Und plötzlich steht er mächtigen Interessen im Weg.

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